Kreuz und quer

österreichische Fernsehsendung From Wikipedia, the free encyclopedia

kreuz und quer ist eine wöchentlich ausgestrahlte Sendestrecke des Österreichischen Rundfunks, die auf ORF 2 und ORF III ausgestrahlt wird. Die darin ausgestrahlten und anmoderierten Sendungen mit religiösem Bezug bestehen aus Dokumentationen und Diskussionen, welche sich mit philosophischen, religions- und gesellschaftspolitischen Themen und Zusammenhängen auseinandersetzen. Die verantwortlichen Redakteure sehen sich trotz des Religionsbezugs als „objektive Beobachter in einer pluralistischen Gesellschaft“,[1] um in diesem Sinne objektiv zu informieren.

Zielsetzung

kreuz und quer wurde 1995 entwickelt, vom erst 1994 zum ORF gekommenen Journalisten und Theologen Franz Grabner als verantwortlichem Redakteur der Sendung, gemeinsam mit Peter Pawlowsky, dem Leiter der "Abteilung Religion im ORF-Fernsehen" (1990–1997), der der erste Moderator der Sendung war, und dem Regisseur Nikolaus Eder.

Zur Zielsetzung der Sendung schrieb Franz Grabner in einem Buch nach den ersten 100 Sendungen unter dem Titel "Das Abendland ist nicht in Gefahr"[2]

"(...) ging es uns primär darum, vor einem weiterem Horizont als einem konfessionell-kirchlichen, Menschen auf ihrer Suche nach Orientierung anzusprechen, sie kompetent zu begleiten und sie auch herauszufordern. Keine bloße Berichterstattung, kein Zelebrieren persönlicher Schicksale oder Vergehen kirchlicher Würdenträger, sondern jene geistigen und spirituellen Themen anzusprechen, die gleichsam "in der Luft" liegen. Die Herausforderung angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen (...) ist, mit den Veränderungen und geistigen Umwälzungen umgehen zu lernen. Nicht Angst und Rückzug sind hilfreiche Reaktionen, nicht die Verteidigung des Abendlandes steht auf dem Programm, sondern eine profunde Auseinandersetzung und Prüfung des Neuen. Genau das will kreuz&quer sein."

Einzelnachweise

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