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Kriegsgräberstätte Vossenack

Friedhof in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Kriegsgräberstätte Vossenack in Vossenack ist eine von zwei Kriegsgräberstätten im Hürtgenwald.[1]

Kriegsgräberstätte Vossenack

Geschichte

Luftaufnahme der Kriegsgräberstätte

Zahlreiche Opfer der Allerseelenschlacht sind in dieser Kriegsgräberstätten beigesetzt worden.

Hier und auf der Kriegsgräberstätte Hürtgen liegen bei den Kämpfen im Hürtgenwald und in der Umgebung gefallene Soldaten. Sie wurden durch Freiwillige, unter ihnen der ehemalige Pionierhauptmann Julius Erasmus, geborgen und beigesetzt. Eine Tafel erinnert an Erasmus, den Totengräber von Vossenack, der nach dem Krieg 1557 Leichen gefallener Soldaten geborgen hatte.[2][1]

Bis 1971 gehörte Vossenack zum Kreis Monschau. Dieser Kreis begann 1948 mit der Planung einer Kriegsgräberstätte auf der im Zweiten Weltkrieg umkämpften Höhe 470. Auch der Kreis Düren hatte im benachbarten Hürtgen eine Kriegsgräberstätte geplant. In Vossenack wurde im Sommer 1949 mit den Bauarbeiten begonnen. Bauherr war der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, als Architekt wurde Robert Tischler mit der Gestaltung der Anlage beauftragt.[2] Die Eröffnung durch Franz Thedieck, den damaligen Staatssekretär des Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen, fand am 31. August 1952 statt.[3]

Die Kriegsgräberstätte

Der Friedhof liegt etwa 500 m außerhalb der Ortslage unweit der Bundesstraße 399 an der Simonskaller Straße in der Nähe des Franziskus-Gymnasiums.

Aus dem Kreis Monschau, auch vom Dorffriedhof Vossenack, wurden insgesamt 2334 gefallene Soldaten,[1] darunter 930 unbekannte Tote, auf dem Friedhof beerdigt. Auch befindet sich hier das Grab von Generalfeldmarschall Walter Model.

Siehe auch

Literatur

Commons: Ehrenfriedhof Vossenack – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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