Kuamivi Samani
togoischer Beachvolleyballspieler
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Kuamivi Achille Samani (* 10. Mai 1997 in Lomé) ist ein togoischer Beachvolleyballspieler.
| Kuamivi Samani | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 10. Mai 1997 |
| Geburtsort | Lomé, Togo |
| Größe | 1,94 m |
| Partner | seit 2020 Koffi Kotoka |
| Weltrangliste | Position 147[1] |
| Erfolge | |
| 2022 – Dritter Afrikameisterschaft 2024 – Fünfter All African Games 2025 – Dritter Afrikameisterschaft 2025 – WM-Teilnehmer | |
| (Stand: 31. Januar 2026) | |
Karriere
2020 trat der in der Hauptstadt geborene Sportler zum ersten Mal mit dem aus demselben Ort stammenden Koffi Kotoka bei einem internationalen Wettkampf an und wurde mit ihm Zweiter bei einer Veranstaltung in Accra. Eine Saison später reichte es in der zweiten Phase des Confédération Africaine de Volleyball (CAVB) Continental Cups nur zum geteilten neunten Rang. Bei der Afrikameisterschaft 2022 erkämpften die Togoer nach Erfolgen gegen Beachpaare aus der Demokratischen Republik Kongo und Liberia den zweiten Platz im Pool. Danach unterlagen sie sowohl in der Runde der Sechzehn als auch in der Loserrunde. Ihre letzten beiden Begegnungen gegen ein Duo aus Burundi und ein weiteres Team aus der Demokratischen Republik Kongo konnten sie für sich entscheiden, sodass sie im Gesamtklassement Dreizehnte von 26 teilnehmenden Paaren wurden.[2] Bei den 13. All African Games zwei Spielzeiten später schieden sie als Gruppendritte aus.[3]
Deutlich besser lief es zunächst bei der Olympiaqualifikation drei Monate danach in Marokko. Im Pool reichten zwei Spielgewinne, um durch den besseren Ballquotienten Zweiter gegenüber dem Dritten unter fünf Teams zu werden. In der Runde der Zwölf mussten die Gegner aus Ruanda nach einer Verletzung aufgeben. Im Viertelfinale wurde ein Duo aus Senegal besiegt. Nach der Niederlage gegen Mondlane / Mungoi aus Mosambik in der Vorschlussrunde war der Traum von Olympia für Koffi Kotoka und Kuamivi Samani Geschichte, denn nur ein Team als Afrika konnte sich für die Spiele in Paris qualifizieren. Auch das letzte bedeutungslose Spiele verloren die Togoer, sodass sie das Turnier auf dem vierten Rang beendeten.[4]
Ein Jahr später stand das nächste große Event im Kalender der Athleten aus dem zweitgrößten Kontinent. Bei der Afrikameisterschaft 2025 ging es sowohl um den Titel als auch um die Qualifikation für die WM. Den Beachvolleyballspielern aus Lomé reichte in einer Dreiergruppe ein Sieg zum Weiterkommen. In der Runde der 24 bezwangen sie ein Duo aus Burundi, im Achtelfinale war das dritte Beachpaar aus Marokko im dritten Durchgang mit 17:19 nur knapp unterlegen. In der Runde der Acht gelang ein Zweisatzsieg gegen Ägypten. Auch wenn die letzten beiden Partien verloren gingen und dadurch das Podest knapp verpasst wurde, qualifizierten sich Koffi Kotoka und Kuamivi Samani als Vierte der Meisterschaft für das Event in Adelaide.[5] Auch wenn die Afrikaner dort keinen Satz gewinnen konnten, erkämpften sie in je einem Satz sowohl gegen die zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Weltmeister Ondřej Perušič und David Schweiner als auch gegen die Olympia-Fünften Miles Partain und Andy Benesh eine zweistellige Ballpunktzahl. Gegen die Europameister von 2024, Mārtiņš Pļaviņš und Kristiāns Fokerots, gelang ihnen das sogar in beiden Durchgängen.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox