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Kubo-Ryōgo-Gedenkpreis

japanischer Wissenschaftspreis für Physik (1997-2021) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kubo-Ryōgo-Gedenkpreis (jap. 久保亮五記念賞, Kubo Ryōgo Kinenshō, englisch Ryogo Kubo Memorial Prize) war ein alljährlich von der Inoue Foundation for Science (井上科学振興財団, Inoue kagaku shinkō zaidan) von 1997 bis 2021 vergebener Wissenschaftspreis für Physik. Er wurde zu Ehren des und zur Erinnerung an den japanischen Physiker Kubo Ryōgo für herausragende Grundlagenforschung auf den Gebieten der statistischen Physik und der Festkörperphysik vergeben. Die Preisträger mussten jünger als 45 Jahre alt sein. Sie erhielten eine Urkunde, eine Gedenkmedaille und einen Geldbetrag in Höhe von einer Million Yen. Den Geldbetrag haben Ryōgo Kubo und seine Frau Chizuko zur Verfügung gestellt.[1]

Preisträger

  • 1997 Tasaki Haruaki für die Forschung zur mathematischen Physik von Quanten-Vielteilchensystemen, insbesondere zum Problem des Haldane-Gap und Ferromagnetismus im Hubbard-Modell
  • 1998 Tarucha Seigo für die experimentelle Forschung zu Wechselwirkungen zwischen den Elektron beim niedrigdimensionalen Elektronentransport
  • 1999 Murakami Yōichi für die Entwicklung einer Nachweismethode zur Erkennung der Orbitalordnung mittels Synchrotron-Röntgenstrahlung
  • 2000 Maeno Yoshiteru für die Entdeckung neuer supraleitfähiger Oxide und ihre Erforschung
  • 2001 Kuniba Atsuo für die Forschung zu integrablen Systemen in der statistischen Mechanik
  • 2002 Kawashima Naoki für die Entwicklung eines neuen Monte-Carlo-Algorithmus als Cluster-Algorithmus
  • 2003 Oshikawa Masaki für die Grundlagenforschung zu Quanten-Vielteilchen- und Spinsystemen
  • 2004 Hotta Takashi für die Theorie der Orbitalordnung
  • 2005 Furusawa Akira für die experimentellen Forschungen zur Quantenverschränkung
  • 2006 Tatara Gen für die theoretische Forschung zur Dynamik und zu elektronischen Transportmechanismen in magnetischen Nanomaterialien
  • 2007 Kabashima Yoshiyuki für die Erschließung einer neuen Methode zur Informationsverarbeitung auf der Basis der statistischen Mechanik
  • 2008 Takahashi Yoshirō für die Realisierung von ultrakaltem Ytterbium-Atomgas
  • 2009 Mizokawa Takashi für die theoretische und experimentelle Spektralanalyse zur Spin-, Ladungs- und Orbitalordnung in Übergangsmetallen
  • 2010 Hatano Naomichi für die Forschung zu Nichtgleichgewichtsphänomenen der Quantenmechanik mit Methoden der nicht-hermiteschen Quantenmechanik
  • 2011 Nagao Tarō für die random matrix theory und ihre Anwendung in der Physik
  • 2012 Kobayashi Kensuke für die experimentelle Forschung zu Fluktuationen in Quantentransportphänomenen
  • 2013 Kontani Hiroshi für die theoretische Forschung zu den Mechanismen von Transportphänomenen und Supraleitung in stark korrelierten Elektronensystemen
  • 2014 Sasamoto Tomoshiro für die Forschung zu exakten Lösungen von Nichtgleichgewichten in der statistischen Physik
  • 2015 Arita Ryōtarō für die theoretische Forschung zu Supraleitern mittels quantitativer Ab-initio-Rechnungen
  • 2016 Saitō Keji für die Grundlagenforschung zu wärmeinduzierten Transportphänomenen in Nichtgleichgewichten
  • 2017 Kawaguchi Yuki für die theoretische Forschung zur Anzahl innerer Freiheitsgrade in ultrakalter Atomgase
  • 2018 Mori Takashi für exakte Ergebnisse in der Zeitentwicklung von Quantensystemen im Nichtgleichgewicht
  • 2019 Koshino Mikito für die theoretische Forschung auf dem Gebiet zweidimensionaler Materialien und die Erschießung neuartiger Materialeigenschaften
  • 2020 Ezawa Motohiko für die theoretische Forschung zur topologischen Festkörperphysik und Vorschläge für topologische Bauelemente
  • 2021 Oka Takashi für die theoretische Forschung zur Kontrolle von Nichtgleichgewichten der Quantenmaterie und Sagawa Takahiro für die Forschung zur Informationsthermodynamik

Einzelnachweise

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