Kuhstedt

Ortsteil von Gnarrenburg im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) From Wikipedia, the free encyclopedia

Kuhstedt ist der westlichste Ortsteil der Gemeinde Gnarrenburg im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme).

Schnelle Fakten
Kuhstedt
Kuhs (niederdeutsch)Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Gemeinde Gnarrenburg
Wappen von Kuhstedt
Koordinaten: 53° 23′ N,  58′ O
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 24,5 km²[1]
Einwohner: 1117 (Dez. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner/km²
Eingemeindung: 8. April 1974
Postleitzahl: 27442
Vorwahl: 04763
Karte
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Lage von Kuhstedt in Gnarrenburg
Grundschule Kuhstedt
Grundschule Kuhstedt
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Geographie

Lage

Kuhstedt liegt etwa drei Kilometer westlich Gnarrenburgs. Durch den Ort verlaufen in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 74 von Basdahl nach Bremen-Nord und in West-Ost-Richtung die Landesstraße 122 von Kirchwistedt nach Gnarrenburg.

Nachbargemeinden

Umliegende Ortschaften sind Altwistedt und Brillit im Norden, Gnarrenburg im Osten, Dahldorf und Neu Kuhstedt im Süden und die Siedlung Kuhstedt im Westen.

Ortsgliederung

  • „Kuhstedt“ – Der Kernort.
  • „Messelskamp“ – Wohnsiedlung, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • „Neu Kuhstedtermoor“ – Moorsiedlung, um 1857 gegründet.
  • „Neu Kuhstedt“ – Es wird angenommen, dass Neu Kuhstedt der älteste besiedelte Bereich Kuhstedts ist.
  • „Siedlung Kuhstedt“ – Siedlung, um 1939 geplant, im Jahr 1946 durch die Hannoversche Siedlungsgesellschaft für Flüchtlinge erbaut.[1]

Geschichte

Mittelalter

Kuhstedt wurde um 1100 urkundlich ersterwähnt, nämlich als "Custede", was soviel bedeutet wie Grenzstätte. Im Jahre 1420 wurde Kuhstedt als Kirchort aufgeführt.[1]

Neuzeit

Im Jahre 1859 wurde am Nordrand der Gemeinde eine Ziegelei errichtet, die in den 1980er Jahren stillgelegt wurde.[1]

Eingemeindung nach Gnarrenburg

Am 8. April 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Kuhstedt im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen in die Gemeinde Gnarrenburg eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Nach 1945 kam es zur Ansiedlung einer größeren Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen in Neubausiedlungen.

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr19101925193319391950195619732011201220162022
Einwohner5827717498831574141611201036 ¹1028 ¹1090 ¹1117
Nachweise[3][4][4][4][5][5][6][1]
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¹ laut Versionsgeschichte des Ortes jeweils zum 31. Dezember

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat von Kuhstedt setzt sich aus elf Mitglieder zusammen. Die Ratsmitglieder werden mittels Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 erhielt die „Allgemeine Wählergemeinschaft Kuhstedt“ (AWG) alle elf Sitze.[7]

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister von Kuhstedt ist Jannis Düls.[1][8]

Sehenswürdigkeiten

Erlöserkirche Kuhstedt

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Literatur

  • Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 12 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB]).

Einzelnachweise

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