Kunz Finck von Finckenstein
deutscher Rittergutsbesitzer und Parlamentarier
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Konrad (Kunz) Otto Siegfried Graf Finck von Finckenstein (* 11. Juli 1889 in Marienwerder; † 25. Juli 1932 in Frankfurt (Main)[1]) war ein deutscher Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.
Leben
Kunz Finck von Finckenstein war Sohn des Fideikommissbesitzers und Parlamentariers Konrad Finck von Finckenstein und der Irene geb. Freiin von Meerscheidt-Hüllessem (1866–1957). Sein Bruder Ottfried war auch Schriftsteller und Übersetzer.
Nach dem Besuch des Königlichen Wilhelms-Gymnasium Königsberg studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Albertus-Universität Königsberg Rechtswissenschaften. 1908 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[2] Nach dem Referendarexamen wurde er Fideikommissherr auf Schönberg. Nach dem Tod seines Vaters 1916 wurde er erbliches Mitglied des Preußischen Herrenhauses, dem er bis zu dessen Auflösung 1918 angehörte.[1] Er war verheiratet mit Louisa von Forçade de Biaix (1893–1976). Sie hatten eine Tochter und einen Sohn.
Literatur
- G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Aschaffenburg 1928, S. 264.