Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik

eingetragener, gemeinnütziger Verein From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und wird von über 2300 Mitgliedern getragen. Das KWF ist das Kompetenzzentrum für Waldarbeit, Forsttechnik und Holzlogistik in Deutschland und Europa. Der Verein hat seinen Sitz in Groß-Umstadt (Hessen).

Gründung1962
ZweckFörderung von Umwelt-, Arbeits-, Verbraucherschutz, der Wissenschaft und Forschung sowie von Eigentümerzielen und gesellschaftlichen Ansprüchen im Hinblick auf eine nachhaltig betriebene Pflege und Nutzung der Wälder und der Verwendung des Holzes.[1]
Schnelle Fakten Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), Rechtsform ...
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
(KWF)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1962
Sitz Groß-Umstadt
Zweck Förderung von Umwelt-, Arbeits-, Verbraucherschutz, der Wissenschaft und Forschung sowie von Eigentümerzielen und gesellschaftlichen Ansprüchen im Hinblick auf eine nachhaltig betriebene Pflege und Nutzung der Wälder und der Verwendung des Holzes.[1]
Vorsitz Martin Strittmatter
Mitglieder ca. 2300 (2025)
Website kwf-online.de
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Geschichte

Das KWF wurde 1962 als Zusammenschluss der Technischen Zentralstelle der deutschen Forstwirtschaft (TZF) und der Gesellschaft für forstliche Arbeitswissenschaft (GEFFA) gegründet. Es führt die Aufgabenstellungen seiner beiden auf die Jahre 1925/1927 zurückgehenden Vorgängereinrichtungen und der nach dem Kriege parallel entstandenen Zentralstelle für forsttechnische Prüfungen (ZFP) in Potsdam-Bornim weiter.[2] Das KWF ist als einzige überregional tätige Einrichtung ihrer Art die deutsche Zentralstelle für die bundesweite Bearbeitung von praxisbezogenen forsttechnischen Aufgabenstellungen sowohl angewandt wissenschaftlicher als auch technisch-praktischer Art.

Ausgründungen

Aufgrund der engen Grenzen, die das Vereinsrecht für wirtschaftliche Aktivitäten gemeinnütziger Vereine setzt, ist eine Reihe von Unternehmen aus dem KWF hervorgegangen.

Die KWF gGmbH (eingetragen ins Handelsregister am 4. Dezember 2003) wurde gegründet, um mit dem KWF e. V. die alle vier Jahre stattfindende KWF-Tagung mit Vortragsprogramm, Fachexkursionen und insbesondere der Neuheitenschau KWF Expo vorzubereiten und zu organisieren. Sie ist vor allem bei der Organisation der Neuheitenschau im Rahmen der KWF-Tagung und der KWF Thementage federführend. Das Geschäft der KWF gGmbH ging mit Handelsregister-Eintragung vom 24. Oktober 2025 an die KWF Expo GmbH über.

Die NavLog GmbH (Gesellschaft für Navigations- und Logistikunterstützung in der Forst- und Holzwirtschaft mbH, eingetragen 23. November 2006) wurde als gemeinsames Projekt des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) und des Deutschen Holzwirtschaftsrates e. V. (DHWR) unter dem Dach des KWF gegründet, um eine für unterschiedlichste Fahrzeuge routingfähige Datengrundlage für die Navigation auf klassifizierten Waldstraßen und -wegen über Besitz- und Verwaltungsgrenzen hinweg zu schaffen. In Zusammenarbeit mit den Forstinstitutionen der Bundesländer wurde dafür eine Datenbasis erarbeitet, die über 560.000 Kilometer Waldwege- und Feinerschließungsnetz mit 3,2 Mio. Navigationsobjekten umfasst bei einem technischen Fehlerprozent unter 1 % (Stand Ende 2025).[3] Navigationslösungen auf dieser Basis bieten die Firmen Logiball und QuoVadis gegen Lizenz an. Genutzt werden die Navigationslösungen u. a. im Rahmen des Holztransportes, aber auch vom Katastrophenschutz (BOS: Rettungsdienste, Feuerwehren, Polizei).

Die KWF Services GmbH (eingetragen am 28. September 2021) ist ein akkreditiertes Prüflabor (DIN EN ISO/IEC 17025), eine akkreditierte Zertifizierungsstelle (DIN EN ISO/IEC 17065) sowie weiterhin tätig im flexibilisierten Akkreditierungsbereich und bei der praxisnahen FPA-Gebrauchswertprüfung. Sie vergibt die KWF-Gebrauchswertzeichen in Zusammenarbeit mit und nach Praxistest durch die jeweils zuständigen Fachausschüsse des KWF e. V. Sie betreibt eine Reihe spezialisierter, teils einzigartiger Prüfstände und entwickelt solche bei Bedarf auch selbst.

Aufgaben

Das KWF informiert und berät alle Akteure aus den Bereichen Forst, Holz und Bioenergie und steht allen als Ansprechpartner zur Verfügung. Es konzentriert sich gemeinwohlorientiert und länderübergreifend auf die wichtigen Aufgaben der Zukunftssicherung, Unfallvermeidung und Umweltvorsorge. Damit ist das KWF beispielhaft für eine gemeinsame, arbeitsteilige, rationelle und zukunftsweisende Aufgabenerledigung von Bund und Ländern.

Das KWF und die KWF Services GmbH testen bzw. zertifizieren als einzige bundesweit und länderübergreifend tätige Organisationen Forsttechnik, forstliche Arbeitsmittel und Schutzausrüstung. Dabei vergibt die KWF Services GmbH die Gebrauchswertzeichen „KWF-Profi“, „KWF-Standard“ und das "KWF-Test"-Zeichen,[4] aber auch z. B. das GS- oder CE-Zeichen.[5]

Das KWF vermittelt außerdem branchenübergreifend zwischen Forschung, Praxis und Industrie in den Bereichen Forst, Holz und Bioenergie und steht in diesen Bereichen als Projektpartner zur Verfügung.

Das KWF organisiert mit der KWF Expo GmbH die KWF-Tagung. Sie zählt zu den größten Forst-Messen der Welt und findet alle vier Jahre an wechselnden Standorten statt. Auf verschiedenen anderen Messeveranstaltungen gestaltet das KWF zudem Sonderschauen, Ausstellungen und Foren zu den Themen Forst und Holz in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Messeveranstaltern.

Am Vereinssitz in Groß-Umstadt veranstaltet das KWF Fachforen, Seminare, Workshops und Expertengespräche zu aktuellen Themen aus der forstlichen Praxis. Das KWF veröffentlicht jährlich einen Tätigkeitsbericht, der auf der Website zugänglich ist[6] und derzeit sechs Ausgaben der Mitgliederzeitschrift „Forsttechnische Informationen“ (FTI) als gedruckte Ausgabe, die mit zeitlichem Nachlauf auch als PDF auf der KWF-Website angeboten wird.[7]

Apps aus dem KWF

Das KWF und die NavLog GmbH stellen den bundesweiten Datensatz für die frei verfügbare iOS- und Android-App „Hilfe im Wald“ der Intend Geoinformatik GmbH bereit, auf dessen Basis einheitlich registrierte Rettungspunkte im Wald auf einer GPS-gestützten Karte auf dem Mobiltelefon dargestellt werden. Die Position dieser im Wald durch Schilder markierten Rettungspunkte ist den bundesweiten Rettungsleitstellen bekannt, sodass bei einem Notruf aus dem Wald der Leitstelle eine definierte Position für die Anfahrt zu einer verunglückten Person – ob im Wald arbeitende oder Erholung suchende Menschen – mitgeteilt werden kann. Der komplette, zwei Mal jährlich aktualisierte Datensatz der Rettungspunkte ist in verschiedenen Formaten frei im Netz verfügbar.[8]

Das KWF bietet weiter die „KWF App“ an, die für iOS und Android in den jeweiligen App-Stores frei erhältlich ist. Darin sind Geländepläne, Austellerverzeichnisse und Veranstaltungs- und weitere Hinweise rund um die jeweiligen KWF-Tagungen und KWF-Thementage zugänglich, dazu Informationen über das KWF und eine Mitgliedschaft.

Die KWF-Prüfzeichen

Die KWF-Prüfzeichen werden von der KWF Services GmbH in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Fachausschüssen im KWF vergeben für forstliche persönliche Schutzausrüstung (PSA), Geräte und Werkzeuge sowie Maschinen.

Gebrauchswertprüfung

Ursprünglich wurden alle erfolgreich geprüften forsttechnischen Arbeitsmittel vom 1949 gegründeten Forstlichen Prüfausschuss (FPA) mit einem einheitlichen Prüfsiegel versehen – der sogenannten „Prüfeichel“. Zur besseren Eingliederung der Prüfarbeit in die Gesamtarbeit des KWF hat der FPA 2002 beschlossen, das FPA-Prüfzeichen zum KWF-Gebrauchswertzeichen umzugestalten, wobei die stilisierte „Prüfeichel“ in das Zeichen übernommen wurde.[9]

Seit 2003 wurden forsttechnische Arbeitsmittel, die das KWF in seinem europaweiten Kooperations-Netzwerk umfassend hat testen lassen, mit dem „KWF Gebrauchswert“- oder dem auf einzelne Produktmerkmale beschränkten „KWF Test“-Zeichen ausgezeichnet.

Seit 2010 gibt es neben dem „KWF-Profi“-Zeichen, mit dem das „KWF-Gebrauchswert“-Zeichen ersetzt wurde, und dem „KWF Test“-Zeichen auch ein „KWF-Standard“-Zeichen. Dies wurde erforderlich, um auch im immer größer werdenden Bereich der nicht-gewerblichen Anwender und in Spezialbereichen wie z. B. der Landschafts-, Gehölz- und Baumpflege Grundanforderungen an Sicherheit und Einsatztauglichkeit definieren zu können.[10]

Seit 2021 hat die KWF Services GmbH damit verbundene Labortests und die Zertifizierung übernommen. Produkte mit dem „KWF Profi“-Prüfzeichen erfüllen nachweislich alle Standards der Arbeitssicherheit, Ergonomie, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Die Prüfung umfasst technische Messungen, forstliche Einsatzprüfungen über einen längeren Zeitraum bis zu einem Jahr und Praxisumfragen. Bei positivem Ergebnis beschließt der zuständige Forstliche Prüfausschuss (FPA) über das Urteil „FPA-anerkannt“ und, wenn erforderlich, auch über Auflagen für notwendige Verbesserungen. Die Prüfberichte werden auf der Website der KWF Services GmbH veröffentlicht. Sie enthalten die Prüfergebnisse, eine Beurteilung sowie zusätzliche Hinweise zu Einsatzbereich und Einsatzschwerpunkt.

KWF-Profi

Das Prüfzeichen wird seit 2010 vergeben. Es ersetzt das bis dahin gebräuchliche Zeichen „KWF-Gebrauchswert“ und das ältere FPA-Zeichen. Das neue Zeichen ist inhaltlich identisch. Forsttechnische Arbeitsmittel, die mit diesem Prüfzeichen ausgezeichnet werden, erfüllen die hohen Ansprüche der professionellen Waldarbeit. Sie durchlaufen die komplette Gebrauchswertprüfung, sind nachweislich sicher, ergonomisch, umweltverträglich und wirtschaftlich. Zudem haben sie ihre Einsatztauglichkeit in bis zu zwölfmonatigen Praxiseinsätzen nachgewiesen.

KWF-Standard

Das ebenfalls 2010 eingeführte KWF-Prüfzeichen trägt den Schriftzug „Standard“. Alle Prüfobjekte durchlaufen eine komplette Gebrauchswertprüfung. Alle Sicherheitsaspekte müssen nach den gleichen Kriterien wie bei „KWF-Profi“ erfüllt werden. „KWF-Standard“ ist speziell für Produkte vorgesehen, die sich von den hohen Ansprüchen eines professionellen forstlichen Einsatzes abgrenzen. Das bezieht sich – je nach Produktgruppe – auf die verwendeten Materialien, Tragekomfort, Leistungsgewichte, Bedienkomfort und ähnliches. Die Kriterien hierfür werden dem aktuellen Stand der Technik immer wieder angepasst. Ziel ist es, dass sich auch Gelegenheitsnutzer – beispielsweise Brennholzselbstwerber o. ä. – auf geprüfte Sicherheit in einem für seine Zwecke ausreichenden Preissegment verlassen können.

KWF-Test

Mit dem KWF-Testzeichen werden Produkte ausgezeichnet, bei denen einzelne technische Merkmale erfolgreich geprüft wurden, z. B. Messgenauigkeit bei Kranvollerntern, Funktion von Reifendruckregelanlagen, Außentauglichkeit von mobilen Datenerfassungsgeräten, Normqualität bei Sonderkraftstoffen oder Komfort-/Funktionsmerkmale von Arbeitskleidung. Das Prüfzeichen benennt jeweils das geprüfte Merkmal.

Arbeitssicherheit

Technische Arbeitsmittel müssen mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet sein. Damit bestätigt der Hersteller, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen und einschlägigen Rechtsvorschriften erfüllt sind. Die KWF Services GmbH berät Hersteller und Anwender und führt EU-Baumusterprüfungen durch.

Die KWF Services GmbH ist zertifiziertes GS-Prüflabor und kann die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen von Maschinen und Geräten überprüfen. Im Rahmen der Nachfolge für die Deutsche Prüfstelle für Land- und Forsttechnik (DPLF) vergibt die KWF Services GmbH das GS-Zeichen oder auch das ET-Zeichen.

International

Die Praxistests des KWF und die Zertifizierungen der KWF Services GmbH sind nicht auf Deutschland beschränkt, sondern international ausgerichtet. Experten aus europäischen Partnerinstitutionen wirken in den Fachausschüssen des KWF mit und gewährleisten die Relevanz der Praxistests für ganz Europa. Die Bandbreite der einbezogenen Institutionen gewährleistet die Beachtung auch besonderer Anforderungen an geprüfte Technik, etwa unter alpinen Verhältnissen oder im Flachland. Dadurch erhalten die Praxistests des KWF europäische Relevanz.

Arbeitsschwerpunkte der sieben Fachressorts

Gebrauchswertuntersuchung von Arbeitsmitteln

  • Erprobung und Praxistests von Persönlicher Schutzbekleidung wie z. B. Schnittschutzhosen, Helmen, Sicherheitsschuhen, Waldarbeiter-Personalwagen etc. auf Gebrauchswert, Arbeitssicherheit und Umweltverträglichkeit
  • Formulierung, Bereitstellung und Erprobung von Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Technische Entscheidungshilfen für Beschaffung und Einsatz
  • Auswertung und Umsetzung von Forschungsergebnissen aus dem Bereich Ergonomie
  • Mitarbeit bei Normung, Richtlinien und Vorschriften zur Unfallverhütung
  • Technische Beratung von Herstellern und Forstpraxis, Fachausschüsse „Arbeitsschutzausrüstung“ und „Geräte und Werkzeuge“

Forstliche Arbeitsverfahren und Technikfolgenabschätzung

mit dem Sachgebiet Forstmaschinen und Zubehör

  • Untersuchung und Erprobung von Arbeitsmaschinen für die Holzernte, wie z. B. Harvester, Forwarder usw., sowie relevantem Zubehör auf Gebrauchswert, Arbeitssicherheit und Umweltverträglichkeit
  • Technische Entscheidungshilfen für Beschaffung und Einsatz
  • Untersuchungen zu ingenieurtechnischen Spezialfragen für die Forstpraxis
  • Untersuchung von Arbeitsverfahren und forsttechnischen Systemen wie Forstmaschinen
  • Technische Beratung von Herstellern und Forstpraxis
  • Bereitstellung von Entscheidungshilfen für Beurteilung und Verbesserung forsttechnischer Systeme
  • Verbreitung empfehlenswerter Verfahrenstechnik
  • Konzeption und Organisation der Fachexkursion im Rahmen von KWF-Tagungen und KWF Thementagen
  • Erstellen der jährlichen Forstmaschinenstatistik (Verkaufszahlen von Harvestern, Forwardern und Forstschleppern in Deutschland, Österreich und Schweiz)
  • KWF-Arbeitsausschuss Waldbau und Forsttechnik und Fachausschuss Forstmaschinen

Holzbereitstellung und Datenmanagement

  • Erarbeitung und Pflege von Datenstandards und Standardschnittstellen in der Holzlogistikkette (ELDAT, StanForD, PapiNet, Geodat, DTMForst)
  • Betreuen von Anwendungs-Projekten mit Partnern aus Deutschland sowie dem europäischen Ausland
  • Fachliche Ergänzung zur Untersuchung von Arbeitsverfahren und forsttechnischen Systemen sowie dem Erschließen von Nutzungspotenzialen aus der Waldbewirtschaftung

Bioökonomie

  • Bereitstellung und Verbreitung von Fachinformationen zum Thema Energieholz und Energieholzernte für die Forstpraxis
  • Schaffung von Markttransparenz über das technische Angebot im Bereich Bioenergie
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Sonderschauen zum Thema Bioenergie im Rahmen der KWF-Messearbeit
  • Ausbau, Vernetzung und Initialberatung zum Themenkomplex Bioenergie mit Schwerpunkt Festbrennstoff Holz
  • KWF-Arbeitsausschuss Netzwerk Holzenergie

Arbeitssicherheit und Qualifizierung

  • Auswertung und Umsetzung von Forschungsergebnissen aus dem Bereich Ergonomie
  • Unfallstatistik[11] und Unfallanalyse
  • Umsetzung der Arbeitsergebnisse des KWF, insbesondere im Hinblick auf die Qualifizierung von Waldarbeitern, Forstunternehmern, Kleinprivatwaldbesitzern, Betriebsleitern und Ausbildern
  • Erfassung und Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterialien für Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Koordination des Qualitätsmanagementsystems der deutschsprachigen forstlichen Bildungsstätten
  • KWF-Arbeitsausschüsse: Mensch und Arbeit sowie Forstliche Bildungsstätten
  • REFA-Fachausschuss Forstwirtschaft

Standardisierung und Normierung

  • Mitarbeit bei Normung in nationalen und internationalen Gremien
  • Koordination des deutschen Normengremiums Forstmaschinen und Mitarbeit in weiteren relevanten Normungsgremien

Information und Kommunikation

  • Organisation von Sonderschauen auf forstlichen Messen
  • Konzeption, technische Organisation und Durchführung der Fachforen auf der KWF-Tagung
  • Bereitstellen von forsttechnischen Informationen für die Forstpraxis
  • Anregen, Bewerten und Bekanntmachen von forsttechnischen Neuheiten
  • Enge Zusammenarbeit mit dem KWF-Firmenbeirat

KWF-Tagung

Logo der KWF-Tagung

Die KWF-Tagung zählt zu den größten Forstdemo-Messen weltweit. Sie ist die größte Forstdemo-Messe in Mitteleuropa und findet seit 1964 alle vier Jahre an wechselnden Standorten statt.[12] Die KWF-Tagung besteht traditionell aus drei Elementen – der KWF-Expo (Forstmaschinen- und Neuheitenschau), den Fachexkursionen und dem Fachkongress.

Weitere Informationen Jahr, Ort ...
Jahr Ort Tagungsthema
1964 1. KWF-Tagung Lüneburg Bestandesbegründung – technische Möglichkeiten und neue Wege
1966 2. KWF-Tagung Freudenstadt Holzbringung
1968 3. KWF-Tagung Bad Homburg vor der Höhe Technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Forstbetrieb
1971 4. KWF-Tagung Bayreuth Arbeits- und Betriebsorganisation beim Maschineneinsatz
1973 5. KWF-Tagung Trier Der Wald, der im Wald tätige Mensch und die Forsttechnik
1975 6. KWF-Tagung Braunschweig Durchforstung
1977 7. KWF-Tagung Schmallenberg Betriebsstruktur und Mechanisierung
1981 8. KWF-Tagung Kassel Bestandesbegründung im Mittelgebirge
1985 9. KWF-Tagung Ruhpolding Waldschonende Holzernte
1988 10. KWF-Tagung Heilbronn Waldpflege – Investition für die Zukunft
1992 11. KWF-Tagung Koblenz Waldarbeit im Umbruch
1996 12. KWF-Tagung Oberhof Forsttechnik für naturnahe Waldwirtschaft
2000 13. KWF-Tagung Celle Forstwirtschaft im Einklang von Mensch, Natur, Technik
2004 14. KWF-Tagung Groß-Umstadt Prozessorientierung in der Forstwirtschaft – neue Technik, neue Partner, neues Denken
2008 15. KWF-Tagung Schmallenberg Forsttechnik live im Sturmholz
2012 16. KWF-Tagung Bopfingen Faszination Forstwirtschaft – durch Zusammenarbeit gewinnen
2016 17. KWF-Tagung Roding Wälder – Menschen – Märkte Forstwirtschaft nutzt natürlich!
2024 18. KWF-Tagung Schwarzenborn (Knüll) Forstwirtschaft erleben[13]
2028 19. KWF-Tagung Nürburgring Forst am Ring
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KWF-Thementage

Logo der KWF-Thementage

Mit den KWF-Thementagen wurde 2010 eine neue Veranstaltung des KWF ins Leben gerufen. Sie richtet sich an ein Fachpublikum und greift jeweils ein aktuelles Thema auf. KWF-Thementage weisen das Profil der bewährten KWF-Tagung auf. Sie setzen allerdings nur einen Schwerpunkt und finden in einem wesentlich kleineren Rahmen statt.

Weitere Informationen Jahr, Ort ...
Jahr Ort Thema
2010 1. KWF-Thementage Dierdorf Bodenschonung beim Forstmaschineneinsatz in der Holzernte
2013 2. KWF-Thementage Stralsund/Rügen Umweltgerechte Bewirtschaftung nasser Waldstandorte
2015 3. KWF-Thementage Groß Heins/Verden Kleiner Wald – was tun? Nachhaltige Bewirtschaftung kleiner Waldflächen
2017 4. KWF-Thementage Paaren im Glien/Havelland IT-Lösungen für die Forstwirtschaft
2019 5. KWF-Thementage Richberg/Schwarzenborn (Knüll) Walderschließung heute – Neue Wege zur Logistik
2022 6. KWF-Thementage Sachsen-Anhalt Wiederbewaldung
2026 7. KWF-Thementage im Raum Ulm Junge Wälder im Klimawandel
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Einzelnachweise

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