Kutkihirse
Art der Gattung Panicum
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Kutkihirse oder Kleine Hirse (Panicum sumatrense, Syn.: Panicum miliare auct. non Lam.) ist eine Getreideart und Nutzpflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae).
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Kutkihirse (Panicum sumatrense) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Panicum sumatrense | ||||||||||||
| Roth ex Roem. & Schult. |
Beschreibung
Diese Getreideart ähnelt im Habitus der Rispenhirse, ist aber kleiner. Es ist eine einjährige krautige Pflanze, die aufrecht oder mit geknickten Halmen wächst und Wuchshöhen von 0,3 bis 1 m erreicht. Die Laubblätter sind linealisch, die Spreiten manchmal behaart, mit häutig-behaarter Ligula. Die Rispen sind 4 bis 15 cm lang mit 2 bis 3,5 mm langen Grannen. Die Karyopse ist rund und glatt, braun, 1,8 bis 1,9 mm lang.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36.[1]
Systematik
Nach R. Govaerts ist Panicum sumatrense Roth ex Roem. & Schult. ein Synonym von Panicum flexuosum Retz.[2]
Es wurden zwei Unterarten beschrieben:
- Panicum sumatrense Roth ex Roem. & Schult. subsp. psilopodium (Trin.) De Wet
- Panicum sumatrense Roth ex Roem. & Schult. subsp. sumatrense
Vorkommen
Anbau und Verwendung
Größere Anbaugebiete liegen in Zentralindien. Gewöhnlich wird die Pflanze in Drillsaat ausgebracht. Sie können falls erforderlich auch verzogen werden. Die grüne Pflanze wird teilweise auch dem Vieh verfüttert. Das Stroh wird in Kombination mit Lehm oder Zement für Bauzwecke verwendet.
Körnerertrag: etwa 2,3 bis 9 dt/ha.
Zubereitungen
Die Hirsekörner werden wie Reis gekocht. Manchmal wird die Hirse auch gemahlen und verbacken. Der Eiweißgehalt im Korn liegt bei 7,7 %.
Literatur
- W. Franke, (1985): Nutzpflanzenkunde. Stuttgart.
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6.
- V. H. Heywood: Blütenpflanzen der Welt Basel-Boston-Stuttgart, 1978