Kylie Masse

kanadische Schwimmerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Kylie Jacqueline Masse (* 18. Januar 1996 in LaSalle, Ontario) ist eine kanadische Schwimmsportlerin, die sich vor allem auf Rückenschwimmen spezialisiert hat.[2] Sie ist über 100 Meter Rücken Weltmeisterin von 2017 und 2019. Zeitweise hielt sie über diese Strecke auch den Weltrekord.

Schnelle Fakten Persönliche Informationen, Medaillenspiegel ...
Kylie Masse
Kylie Masse
Persönliche Informationen
Name: Kylie Masse
Nation: Kanada Kanada
Schwimmstil(e): Rücken
Geburtstag: 18. Januar 1996 (30 Jahre)
Geburtsort: LaSalle, Ontario
Größe: 1,73 m[1]
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Kurzbahn-WM 0 × Goldmedaille 6 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 3 × Goldmedaille 6 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Medaillen
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze 2016 Rio de Janeiro 100 m Rücken
Silber 2020 Tokio 100 m Rücken
Silber 2020 Tokio 200 m Rücken
Bronze 2020 Tokio 4 × 100 m Lagen
Bronze 2024 Paris 200 m Rücken
Fédération Internationale de Natation
 Weltmeisterschaften
Gold 2017 Budapest 100 m Rücken
Bronze 2017 Budapest 4 × 100 m Lagen Mixed
Gold 2019 Gwangju 100 m Rücken
Bronze 2019 Gwangju 200 m Rücken
Bronze 2019 Gwangju 4 × 100 m Lagen
Gold 2022 Budapest 50 m Rücken
Silber 2022 Budapest 100 m Rücken
Bronze 2022 Budapest 4 × 100 m Lagen
Bronze 2023 Fukuoka 4 × 100 m Lagen
Fédération Internationale de Natation
 Kurzbahnweltmeisterschaften
Silber 2016 Windsor 100 m Rücken
Silber 2016 Windsor 4 × 100 m Lagen
Silber 2021 Abu Dhabu 50 m Rücken
Silber 2021 Abu Dhabu 100 m Rücken
Silber 2021 Abu Dhabu 200 m Rücken
Silber 2021 Abu Dhabu 4 × 100 m Lagen
Bronze 2022 Melbourne 200 m Rücken
Bronze 2022 Melbourne 4 × 100 m Lagen
Bronze 2022 Melbourne 4 × 50 m Lagen Mixed
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Gold 2018 Gold Coast 100 m Rücken
Gold 2018 Gold Coast 200 m Rücken
Silber 2018 Gold Coast 50 m Rücken
Silber 2018 Gold Coast 4 × 100 m Lagen
Gold 2022 Birmingham 50 m Rücken
Silber 2022 Birmingham 100 m Rücken
Silber 2022 Birmingham 200 m Rücken
Silber 2022 Birmingham 4 × 100 m Lagen
Silber 2022 Birmingham 4 × 100 m Lagen Mixed
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Gold 2015 Gwangju 100 m Rücken
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Werdegang

Kylie Masse wuchs mit ihren beiden Geschwistern auf und war im Hockeysport aktiv, bis sie als 12-Jährige zum Schwimmsport wechselte.[3]

Bei der Sommer-Universiade 2015 gewann Masse die Goldmedaille über 100 m Rücken und war die CIS-Schwimmerin des Jahres 2015/16, als sie an der University of Toronto schwamm, wo sie seit 2014 Bewegungswissenschaft studiert.[4]

Bei den kanadischen Trials, einem nationalen Wettbewerb, der eine wichtige Rolle bei der Zusammenstellung des Olympiakaders spielt, verbesserte Masse im Jahr 2016 den kanadischen Rekord über 100 m Rücken zweimal, erst auf 59,17 s in einem Vorlauf und schließlich auf 59,06 s im Finale. Masse qualifizierte sich damit für die Olympischen Sommerspiele 2016.[5][6]

Olympische Sommerspiele 2016

In Rio de Janeiro gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen 2016 die Bronzemedaille über 100 m Rücken mit neuem kanadischen Rekord, als sie gleichzeitig mit der chinesischen Schwimmerin Fu Yuanhui anschlug.[7]

Weltrekord bei den Schwimmweltmeisterschaften 2017

Bei den Weltmeisterschaften 2017 in Budapest gewann Kylie Masse über 100 m Rücken mit einem neuen Weltrekord die Goldmedaille. Sie schwamm die 100 m in von 58,10 s und verbesserte den Rekord, der seit 2009 von der Britin Gemma Spofforth gehalten wurde, um zwei Hundertstelsekunden.[8] Mit ihrem Titel in Budapest wurde Masse die erste kanadische Schwimmerin, die einen Weltmeistertitel gewinnen konnte.[9] Im Juli 2018 wurde der Weltrekord mit 58,00 s von der US-Amerikanerin Kathleen Baker nochmals verbessert.

Bei den Pan Pacific Championships holte sich Kylie Masse mit 58,61 s im August 2018 die Goldmedaille.[10]

Im Februar 2020 gewann Kylie Masse in Orlando über 100 m Rücken in 59,74 s und stellte die weltweit viertschnellste Zeit in diesem Jahr ein.[11]

Einzelnachweise

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