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Kékkút

Gemeinde in Ungarn From Wikipedia, the free encyclopedia

Kékkút ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Tapolca im Komitat Veszprém.

Schnelle Fakten Basisdaten, Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) ...
Kékkút
Kékkút (Ungarn)
Kékkút (Ungarn)
Kékkút
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Veszprém
Kleingebiet bis 31.12.2012: Tapolca
Kreis: Tapolca
Koordinaten: 46° 51′ N, 17° 34′ O
Fläche: 3,68 km²
Einwohner: 52 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 87
Postleitzahl: 8254
KSH-kód: 26037
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeisterin: Gyöngyi Kardosné[1] (parteilos)
Postanschrift: Fő utca 5
8254 Kékkút
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)
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Geografische Lage

Kékkút liegt 38 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Veszprém und 10 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Tapolca und vier Kilometer vom nördlichen Ufer des Balaton entfernt. Nachbargemeinden sind Salföld, Mindszentkálla, Kővágóörs und Káptalantóti.

Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass es dort schon zur Römerzeit eine Siedlung gab. Der Ort wurde bereits 1338 schriftlich erwähnt. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 67 Häuser und 327 Einwohner auf einer Fläche von 642 Katastraljochen.[2] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Tapolcza im Komitat Zala. 1923 wurde die Heil- und Mineralwasserfabrik Kékkúti Gyógy- és Ásványvíz Rt. gegründet. Bis 1950 gehörte der Ort zum Komitat Zala. Die Grundschule wurde 1977 geschlossen, so dass die Kinder des Ortes seitdem die Schule in der Nachbargemeinde Kővágóőrs besuchen müssen.

Infrastruktur

In Kékkút gibt es Kindergarten, Kulturhaus, Bücherei, Bürgermeisteramt und eine römisch-katholische Kirche. Eine besondere Bedeutung hat die Theodora-Mineralwasserfabrik, deren Wässer landesweit vertrieben werden.

Sehenswürdigkeiten

  • Heimatmuseum (Tájház), in einem reetgedeckten Haus aus dem 18. Jahrhundert (denkmalgeschützt)
  • Mineralwasserbrunnen
  • Naturlehrpfad Theodora tanösvény
  • Pietà
  • Römisch-katholische Kirche Szent Dömötör, erbaut 1716 im barocken Stil
  • Steinkreuze
    • Lájer-Csik-Kreuz (Lájer-Csik-kereszt), das József Lájer und seine Frau Anna Csik 1922 errichten ließen
    • Mészáros-Horváth-Kreuz (Mészáros-Horváth-kereszt), das István Mészáros und seine Frau Julianna Horváth errichten ließen, vor dem Eingang zum Friedhof
    • Sárközi-Varga-Kreuz (Sárközi-Varga-kereszt), das János Sárközi und seine Frau Anna Varga 1865 errichten ließen
    • Steinkreuz neben der Kirche (Templom-kereszt) aus dem 19. Jahrhundert
  • Weltkriegsdenkmal (Hősök emlékműve), erschaffen von Imre Veszprémi

Verkehr

Durch Kékkút verläuft die Nebenstraße Nr. 73133. Es bestehen Busverbindungen über Káptalantóti und Gyulakeszi nach Tapolca sowie über Kővágóörs nach Révfülöp. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich vier Kilometer südlich in Ábrahámhegy.

Einzelnachweise

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