König Laurin (Film)

Film von Matthias Lang (2016) From Wikipedia, the free encyclopedia

König Laurin ist ein deutscher Abenteuerfilm aus dem Jahr 2016 unter der Regie von Matthias Lang. Es handelt sich um die erste Verfilmung der Südtiroler Sage um den Zwergenkönig Laurin. Seine Weltpremiere feierte der Film am 16. April 2016 im Rahmen des 30. Bolzano Film Festival Bozen 2016.

TitelKönig Laurin
ProduktionslandDeutschland,
Italien
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2016
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel König Laurin
Produktionsland Deutschland,
Italien
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Matthias Lang
Drehbuch Matthias Lang
Produktion Felix von Poser
Musik David Reichelt
Kamera Kaspar Kaven
Schnitt Theo Strittmatter
Besetzung
Schließen

Die Festivalpremiere in Deutschland fand am 7. Juni 2016 im Rahmen des 24. Kindermedienfestivals Goldener Spatz 2016 statt, bei dem der Film in allen drei Hauptkategorien ausgezeichnet wurde.[2][3]

Der Kinostart in Deutschland und Italien war der 1. September 2016.[4][5][6]

Handlung

Theo ist Thronfolger und mit seinen 16 Jahren noch viel zu klein gewachsen. Sein Vater, König Dietrich, ist ein sturer Dickkopf und lässt sich nicht vom gescheiten Geist seines Sohnes begeistern. Er ist davon überzeugt, dass sich ein anständiger König durch Körperkraft auszeichnet, und so muss Theo eine Ertüchtigungstortur über sich ergehen lassen. Dass König Dietrich dabei die Leiden seines Volkes außer Acht lässt, interessiert ihn herzlich wenig. Seit er die Zwerge aus seinem Land verbannt hat, wächst und gedeiht kein Strauch und Baum mehr im Land. Bei einem Ausflug in die Berge, einer weiteren Prüfung für Theo, fällt dieser in eine Schlucht hinab. Dort wird Theo vom Zwergenkönig Laurin gerettet, der ihn mit in seinen Garten in den Schluchten des Gebirges nimmt. Als Dank soll er seinem Retter auch eine Gefälligkeit erweisen und alle Schnecken im Garten des Zwergenkönigs einsammeln. Nach anfänglicher Skepsis entwickelt sich aus der schicksalhaften Begegnung zwischen Theo und König Laurin schon bald eine ungewöhnliche Freundschaft. Und Theo muss lernen, was es heißt, sich den Zwängen des Umfelds zu entziehen[7]. Am Ende wird König Laurin als zweiter König neben König Dietrich anerkannt.

Drehorte

Der Film wurde von dem Eppaner Regisseur Matthias Lang komplett in Südtirol gedreht: Auf Burg Taufers, der Trostburg oberhalb von Waidbruck im Eisacktal und am Sellajoch. Das Armelitenlager wurde in einem Steinbruch oberhalb von Leifers aufgebaut, der Thronsaal auf Burg Leuchtenberg in der Oberpfalz (Bayern).

Kritik

Der Filmdienst meint, der Film sei ein „spannende[s] Fantasy-Märchen mit vielen überraschenden Einfällen und komödiantischen Einschüben“. Die Inszenierung glänze „mit hervorragenden Darstellern, einem guten Drehbuch und einer gehaltvollen pazifistischen Botschaft“.[8]

Auszeichnungen

Roman zum Film

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI