König Salomons Diamanten
1950-er-Film von Compton Bennett und Andrew Marton
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König Salomons Diamanten (Originaltitel: King Solomon’s Mines) ist ein in Technicolor gedrehter US-amerikanischer Abenteuerfilm aus dem Jahr 1950. Als literarische Vorlage diente der gleichnamige Roman von H. Rider Haggard.
| Film | |
| Titel | König Salomons Diamanten |
|---|---|
| Originaltitel | King Solomon’s Mines |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1950 |
| Länge | 103 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Metro-Goldwyn-Mayer |
| Stab | |
| Regie | Compton Bennett, Andrew Marton |
| Drehbuch | Helen Deutsch |
| Produktion | Sam Zimbalist |
| Kamera | Robert Surtees |
| Schnitt | Ralph E. Winters, Conrad A. Nervig |
| Besetzung | |
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Handlung
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Eigentlich will Allan Quatermain gar nicht auf Mrs. Elizabeth Curtiz’ Bitte eingehen, mit ihr und ihrem Bruder John Goode tief im Innern von Afrika nach ihrem verschollenen Mann zu suchen. Aber der verwitwete Mann braucht das Geld, um seinem Sohn in England eine gute Erziehung zu ermöglichen. So lässt er sich schließlich überreden, und sie brechen mit farbigen Trägern auf.
Es ist weniger Liebe als ihr schlechtes Gewissen, das Elisabeth in dieses gefährliche Unterfangen trieb. Sie hat ein großes Vermögen mit in die Ehe gebracht und das ihrem Mann oft genug vorgehalten. Jetzt ist er seit einem Jahr auf der Suche nach König Salomons sagenhaftem Schatz, und sie hat nichts mehr von ihm gehört. Auch die Chemie zwischen Elizabeth und Allan stimmt anfangs keinesfalls, und oft muss John den Vermittler spielen. Doch je schwieriger der Weg durch unerforschtes Land wird und je gefährlicher die Umwelt und die wilden Tiere sie bedrohen, umso mehr wächst die gegenseitige Achtung. Sie bewundert seine Gelassenheit und Sicherheit in kritischen Situationen, ihm imponieren ihre Ausdauer und ihr Mut.
Als sie in das Gebiet eines wilden Volksstammes kommen, sind eines Morgens alle Träger verschwunden. Sie müssen allein weiter und verlieren bei einem Angriff auch noch Quatermains Boy Khiva. Sie sind jetzt nur noch zu dritt. Dann stößt ein seltsam aussehender, hochgewachsener Eingeborener zu ihnen und bittet sie darum, sie begleiten zu dürfen. Immer wieder müssen sie Gefahren überstehen. So entgehen sie nur knapp dem Tod durch Zertrampeln, als Zebras und andere Huftiere vor einem Buschbrand fliehen, und dem Verdursten in einer endlosen Sandwüste. Allmählich empfinden Elizabeth und Allan füreinander mehr als Sympathie.
Schließlich kommen sie in ein fruchtbares Gebiet, das von Menschen bewohnt wird, deren Aussehen dem ihres Begleiters gleicht. Er begrüßt einige wie alte Freunde. Es stellt sich heraus, ihr Weggefährte ist Umbopa, der verstoßene König dieses Volkes, der seinen Thron von seinem Rivalen zurückfordern will. Während Umbopa den politischen Umsturz vorbereitet, geraten die drei Weißen noch einmal in Gefahr. Anhänger der feindlichen Partei locken sie in eine Höhle. Dort stoßen sie auf die sagenhaften Diamanten König Salomons und die Überreste von Elizabeths Mann, gelangen aber nur unter Lebensgefahr wieder ins Freie. Zwischen Umbopa und dem falschen König kommt es zum Kampf. Umbopa siegt und wird vom Volk zum neuen Herrscher ausgerufen. Elizabeth, Allan und John kehren, mit Geschenken beladen, in die Heimat zurück.
Hintergrund
Der Stoff des Films wurde sechsmal verfilmt: 1937 mit Cedric Hardwicke, 1950 mit Stewart Granger und Deborah Kerr, 1958 mit George Montgomery, David Farrar und Tania Elg, 1978 mit Patrick Macnee, 1985 mit Richard Chamberlain und Sharon Stone (siehe Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige) und 2004 mit Patrick Swayze (siehe Quatermain und der Schatz des König Salomon).
Kritiken
„Die wenig originelle Geschichte geht unter in einem faszinierenden Gemälde von Afrika mit großartigen Natur- und Landschaftsaufnahmen aus Tanganjika, Kenia, Uganda und Zaire“, schrieb das Lexikon des internationalen Films.[1]
Auszeichnungen
Der Film war 1950 in drei Kategorien für den Oscar nominiert, unter anderem auch als bester Film. In den Kategorien Beste Kamera (Robert Surtees) und Bester Schnitt (Ralph E. Winters und Conrad A. Nervig) konnte er den Oscar gewinnen. Außerdem wurde die Kameraarbeit im Jahr 1951 mit einem Golden Globe Award in der Kategorie Beste Kamera (Farbe) ausgezeichnet.
Fortsetzung
1958 brachte MGM eine Fortsetzung unter dem Titel Watusi in die Kinos. In dieser spielte George Montgomery den mittlerweile erwachsenen Sohn von Allan Quatermain, der als Neuling nach Afrika kommt und trotzdem, allein durch die Erzählungen seines Vaters, allerhand Erfahrungen aufweisen kann. Der Film verwendet alle entscheidenden Szenen aus dem ersten Teil einfach ein zweites Mal. Die Handlung ist inhaltlich der ersten sehr ähnlich.
Weblinks
- König Salomons Diamanten bei IMDb
- Jann Matlock: King Solomon’s Mines (1950): Context and Analysis auf den Seiten des Projekts Colonial Film: Moving Images of the British Empire (2010)