Křimov

Gemeinde in Tschechien From Wikipedia, the free encyclopedia

Křimov (deutsch Krima) ist eine Gemeinde in Tschechien.

Schnelle Fakten Basisdaten, Verkehr ...
Křimov
Wappen von Křimov
Křimov (Tschechien)
Křimov (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 3033,2572[1] ha
Geographische Lage: 50° 29′ N, 13° 18′ O
Höhe: 595 m n.m.
Einwohner: 430 (1. Jan. 2023)[2]
Postleitzahl: 430 01
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Bahnanschluss: Chomutov–Křimov–Reitzenhain
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 9
Verwaltung
Bürgermeister: Milan Váňa (Stand: 2021)
Adresse: Křimov 1
430 01 Chomutov 1
Gemeindenummer: 563161
Website: www.krimov.cz
Lage von Křimov im Bezirk Chomutov
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Geografie

Geographische Lage

Křimov liegt acht km nordwestlich von Chomutov auf einem Höhenzug zwischen den Tälern der Hutná und des Křimovský potok im Erzgebirge und gehört zum Okres Chomutov. Westlich der Ortsmitte verläuft die Silnice I/7, die gemeinsam mit der sich auf deutscher Seite fortsetzenden Bundesstraße 174 die kürzeste Straßenverbindung zwischen dem Ballungsraum Leipzig-Halle und Prag bildet.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Křimov besteht aus den Ortsteilen Celná (Zollhaus), Domina, Krásná Lípa (Schönlind b. Krima), Křimov (Krima), Menhartice (Märzdorf), Nebovazy (Nokowitz), Stráž (Tschoschl), Strážky (Troschig) und Suchdol (Dörnthal)[3]. Grundsiedlungseinheiten sind Domina, Krásná Lípa, Křimov, Menhartice, Nebovazy, Stráž, Strážky und Suchdol.[4]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Domina, Krásná Lípa u Křimova, Křimov, Menhartice u Křimova, Nebovazy, Stráž u Křimova, Strážky u Křimova und Suchdol u Křimova.[4]

Nachbarorte

Hora Svatého Šebestiána (Sankt Sebastiansberg)
Výsluní (Sonnenberg) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Blatno (Platten)
Málkov (Malkau), Černovice (Tschernowitz) Chomutov (Komotau)

Geschichte

St. Annenkirche in Křimov (2010)

Die erste urkundliche Erwähnung von Krima stammt von 1281, zu dieser Zeit befand sich das Dorf im Besitz des Deutschritterordens in Komotau. Der Ort befand sich an der Reichsstrasse, was zum einen dem Dorf Vorteile brachte, auf der anderen Seite aber während der Kriegszeiten auch viel Unglück. Die Bewohner lebten überwiegend von der Landwirtschaft.

1672 richtet das protestantische Kurfürstentum Sachsen im Ort die erste Pfarrei ein, zu der auch die Gemeinden Neudorf, Sebastiansberg, Sonnenberg und Wohlau gehören.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete der Ort gemeinsam mit Zollhaus ab 1850 die politische Gemeinde Krima in der Bezirkshauptmannschaft Komotau.

1872 erfolgte der Eisenbahnanschluss durch den Bau der 57,7 km langen Strecke der Buschtěhrader Eisenbahn von Komotau nach Weipert, von der 1875 die vom Bahnhof Krima-Neudorf abzweigende Strecke nach Reitzenhain in Sachsen in Betrieb ging. Dort bestand Anschluss an die Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha. Heute ist nur noch die Strecke von Chomutov nach Vejprty in Betrieb. Im Jahr 1946 wurde die deutschböhmische Bevölkerung vertrieben.

In den Jahren 1953 bis 1958 entstand die Talsperre Křimov.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohnerzahl ...
JahrEinwohnerzahl[5]
1869 1445
1880 1488
1890 1495
1900 1442
1910 1475
JahrEinwohnerzahl
1921 1448
1930 1470
1950 1158
1961 2516
1970 3322
JahrEinwohnerzahl
1980 3199
1991 399
2001 3152
2011 3312
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1 
Křimov mit Celná
2 
Křimov mit Celná, Menhartice, Nebovazy, Stráž und Suchdol
3 
Křimov mit Celná, Domina, Krásná Lípa, Menhartice, Nebovazy, Stráž, Strážky und Suchdol

Persönlichkeiten

  • Gustav Schubert (1897–1976), österreichischer Physiologe und Hochschullehrer

Sehenswürdigkeiten

  • Eisenbahnmuseum in Krimov

Einzelnachweise

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