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Lüderitz (Adelsgeschlecht)

Adelsgeschlecht From Wikipedia, the free encyclopedia

Lüderitz ist der Name eines altmärkischen Uradelsgeschlechts mit dem Stammhaus Lüderitz bei Tangerhütte.

Wappen derer von Lüderitz.

Geschichte

Der erste, am 30. September 1247 urkundlich genannte Vertreter des Geschlechts war Johannes de Lüderiz.[1] Am 10. Juni 1282 folgt urkundlich Johann von Lüderitz.[2] Das Geschlecht trat schon früh in zwei Stämmen auf, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. Cuno von Lüderitz war 1424 Landeshauptmann der Altmark.[3] Das Geschlecht war in der Altmark und in der übrigen Mark Brandenburg reich begütert.[4] Der preußische Oberforstmeister Friedrich Wilhelm von Lüderitz erhielt am 30. November 1703 das preußische Indigenat.

Durch die Ehe der Albertine Marie Luise von und zu Lüderitz, diese Namensführung blieb unbeanstandet durch die kgl. preuß. Herolds-Amt, mit dem späteren brandenburgischen und pommerschen Landrat Hermann von Engelbrechten-Ilow (1878–1940) ging das Stammgut Lüderitz mit zwei Nebengüter wie Gutsbezirk Ottersburg bei Tangerhütte formell an diese Familie über,[5] nach der Enteignung wiederum an ihren ältesten Sohn Malte von Engelbrechten-Ilow.[6] Vormals auch im Gutspark Lüderitz und bis heute an der Dorfkirche Lüderitz finden sich bis heute Zeugnisse des gleichnamigen Adelsgeschlechts.

Wappen

Das Wappen zeigt in Silber einen roten, schräg gestellten Wolfsanker (Wolfssense, Teil der Wolfsangel). Auf dem rot-silber bewulsteten Helm mit eben solchen Decken der Anker gestürzt und besteckt mit sechs von Rot und Silber geteilten Straußenfedern.

Henriette Sophie Christine von Lüderitz, geborene von Rochow, um 1750, Gemälde von Christoph Friedrich Reinhold Lisiewski, Rochow-Museum Reckahn.

Bekannte Familienmitglieder

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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