Ladan Osman
somalisch-US-amerikanische Dichterin und Künstlerin
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Leben
Osman wurde in Somalia geboren und wuchs in Columbus (Ohio) auf.[1] Sie erwarb an der Otterbein University einen Bachelorabschluss und am Michener Center for Writers der University of Texas at Austin einen Masterabschluss.[1] Sie betont, dass die Erzähltraditionen ihrer somalischen Familie – Parabeln, Metaphern und Sprachsprünge – ihre Poetik nachhaltig geprägt haben.[2] Sie lebt und arbeitet in den Vereinigten Staaten.[3]
Wirken
Ihr frühes Chapbook Ordinary Heaven erschien 2014 im Box-Set Seven New Generation African Poets (Slapering Hol Press).[2] Für das Debüt The Kitchen-Dweller’s Testimony erhielt sie 2014 den Sillerman First Book Prize for African Poets; das Buch erschien 2015 bei University of Nebraska Press.[4] Osman erhielt Fellowships u. a. von der Lannan Foundation, Cave Canem, dem Michener Center und dem Fine Arts Work Center.[5] Ihr Band Exiles of Eden (Coffee House Press, 2019) verbindet Gedichte mit Fotografien bzw. experimentellen Formen und setzt sich mit Exil, Entfremdung und Gewalt auseinander.[6][7] Für Exiles of Eden erhielt sie 2020 den Hurston/Wright Legacy Award in der Kategorie Lyrik.[8] 2021 wurde Osman mit einem Whiting Award in der Sparte Lyrik ausgezeichnet.[9] Neben der Lyrik arbeitet sie an Filmprojekten; der von ihr mitregierte Kurzdokumentarfilm Sam Underground porträtiert die New Yorker Subway-Sängerin Sam Diaz, die später American Idol gewann.[5]