Ladies First (2026)

Film von Thea Sharrock (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ladies First ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2026 mit Sacha Baron Cohen und Rosamund Pike. Regie führte Thea Sharrock nach einem Drehbuch von Katie Silberman, Cinco Paul und Natalie Krinsky.[2] Die Produktion ist eine Adaptierung des Filmes Kein Mann für leichte Stunden (Je ne suis pas un homme facile) von Éléonore Pourriat aus dem Jahr 2018.[3]

TitelLadies First
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Ladies First
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Altersempfehlung ab 12 (DE)
ab 13 (AT)[1]
Produktions­unternehmen
  • 3dot productions
  • Four by Two Films
Stab
Regie Thea Sharrock
Drehbuch
Produktion
  • Liza Chasin
  • Eleonore Dailly
  • Edouard de Lachomette
Kamera Haris Zambarloukos
Schnitt Mark Everson
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Damien Sachs ist ein erfolgreicher Manager und auf dem Weg, Fred als CEO der Werbeagentur Atlas nachzufolgen. Weil der Kunde Guinness zögert, die Agentur aufgrund des Mangels an Frauen in Führungspositionen zu beauftragen, behauptet Damien, eine weibliche Kreativdirektorin sei kürzlich befördert worden. Damien beauftragt daraufhin seine Assistentin Ruby, eine geeignete Frau für eine Beförderung zu finden. Die Wahl fällt auf die alleinerziehende Alex Fox. Nachdem sie im Kreativmeeting ignoriert wird und herausfindet, dass sie nach Ansicht der Männer nur als optischer Aufputz befördert wurde, kündigt sie.

Als Damien ihr nach draußen folgt, stößt er mit dem Kopf gegen einen Mast, wird bewusstlos und erwacht in einer Parallelwelt, die von Frauen dominiert wird. In dieser Welt sind die Rollen von Damien und Alex vertauscht. Ruby ist Führungskraft, Fred Assistent, seine ehemalige Assistentin Felicity ist CEO und die bisherige Reinigungskraft Glenda ist nun Vorstandsvorsitzende. Als Damien später seine Eltern, seine Schwester Sunny und ihre Familie besucht, haben auch sie ihre Rollen verändert.

Am Abend nähert sich ihm ein Mann aus der ursprünglichen Welt. Um zur Normalität zurückzukehren, müsse er sich in dieser neuen Welt zurechtfinden und CEO von Atlas werden. Allerdings wird Damien im Kreativmeeting ignoriert, genau wie er es zuvor mit Alex getan hatte. Nach einem Gespräch mit Sunny kauft er sich neue Kleidung, lässt sich die Körperbehaarung entfernen und beginnt zu trainieren. Felicity ist von ihm angetan und lädt ihn am Abend zu sich nach Hause ein, wo sie ihm Avancen macht. Damien tanzt für sie in einem Cowboy-Kostüm, woraufhin sie beim Orgasmus stirbt. Auf Felicitys Beerdigung erzählt Fred Damien, dass Glenda in ihrem Landhaus vermutlich Alex als neuen CEO auswählen wird. Damien lädt sich daraufhin selbst in Glendas Landhaus ein.

Dort beruft Glenda eine Besprechung mit den Atlas-Mitarbeitern ein und bittet um Ideen für die Zukunft des Unternehmens. Damien beginnt eine Präsentation, die Glenda beeindruckt, die aber unterbrochen wird, als Alex einen Anruf von ihrem Kind erhält, das sich einen Zahn abgebrochen hat. Damien bietet an, einen Termin bei der Zahnärztin Sunny zu vereinbaren, um Alex loszuwerden. Alex besteht darauf, dass Damien sie begleitet. Während der Fahrt streiten sie darüber, wer den CEO-Posten verdient. Obwohl beide behaupten, nach Charlies Termin nach Hause zu fahren, kehren sie zu Glenda zurück. Der Streit zwischen Damien und Alex eskaliert, und sie schlafen miteinander.

Am nächsten Morgen erhält Alex einen Anruf mit der Nachricht, dass sie zum CEO von Atlas bestellt wurde. Damien beklagt sich darüber, wie die Welt gegen Männer arbeitet, und Alex feuert ihn. Auf Anraten von Sunnys Ehemann Chris sucht Damien einen Anwalt auf, der meint, dass er gute Chancen auf eine Klage wegen ungerechtfertigter Entlassung habe.

Nachdem Glenda erfährt, dass Alex mit Damien geschlafen hat, bestellt sie Damien zum CEO. Kurz darauf stürzt er und schlägt mit dem Kopf auf. Er erwacht wieder in seiner ursprünglichen, patriarchalen Welt. Gewandelt kehrt Damien zu Atlas zurück, entschlossen, den Frauen im Unternehmen mehr Möglichkeiten zu geben. Damien stattet Alex zu Hause einen Besuch ab, entschuldigt sich für sein Verhalten ihr gegenüber und bietet ihr an, sie mit einem besseren Gehalt wieder einzustellen und ihr sein Büro zu überlassen. Sie willigt ein, zurückzukehren, und ihre Idee für die Guinness-Kampagne wird ein großer Erfolg.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Das Dialogbuch schrieb Julius Hasper, Dialogregie führte Michael Ernst.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Damien SachsSacha Baron CohenArmin Schlagwein
Alex FoxRosamund PikeEva Thärichen
Fred PowellCharles DanceKaspar Eichel
Felicity ChaseFiona ShawDenise Gorzelanny
Sunny BlackEmily MortimerAnna Grisebach
TaubenmannRichard E. GrantFrank Röth
Anwalt Wilson PhillipsSunil PatelAlexander Doering
AustinKadiff KirwanYannik Raiss
CharlieRed TennantMelina Witez
Chris BlackTom DavisSven Brieger
Glenda CartwrightKathryn HunterJudith Steinhäuser
HarryPaul ChahidiHans Hohlbein
LouisBill PatersonRainer Gerlach
RubyWeruche OpiaMarieke Oeffinger
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von 3dot productions und Four by Two Films produziert, als Produzenten fungierten Liza Chasin, Eleonore Dailly und Edouard de Lachomette.[5][6] Die Dreharbeiten fanden von November 2024 bis Januar 2025 in England statt, gedreht wurde unter anderem in den Shepperton Studios und in Hampstead.[7][8]

Die Kamera führte Haris Zambarloukos, die Montage verantwortete Mark Everson und das Casting Jina Jay. Das Szenenbild gestaltete Chris Lowe und das Kostümbild Lauren Reyhani.[6] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[5] Regisseurin Thea Sharrock hatte zuvor unter anderem The Beautiful Game (2024), Kleine schmutzige Briefe (2023), Der einzig wahre Ivan (2020) und Ein ganzes halbes Jahr inszeniert.[9]

Veröffentlichung

Ein Trailer erschien im April 2026.[9] Auf Netflix wurde der Film am 22. Mai 2026 veröffentlicht.[2]

Rezeption

Kritiken

Am 23. Mai 2026 waren zwei der 13 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 3,7 von 10 Punkten.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 23. Mai 2026 einen Metascore von 41 von 100 möglichen Punkten, der auf sieben Rezensionen basierte.[10]

Lutz Granert vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Sternen. Als filmische Speerspitze des Feminismus in Hollywood tauge dieser Film sicherlich nicht. Doch immerhin reiche es für 90 Minuten derbe Unterhaltung, vor allem dank einer einmal mehr schambefreiten Performance von Sacha Baron Cohen.[11]

derwatchdog.de bewertete die Produktion mit 2,5 von 5 Sternen. Diese wolle scharfe Satire sein, bliebe aber zu oft beim einfachen Rollentausch hängen. Cohen und Pike retteten einiges, doch der Film schieße mit seiner eigentlich richtig gemeinten Botschaft am Thema vorbei. Das sei kurzweilig, manchmal derb, selten wirklich klug.[12]

Oliver Armknecht (vier von zehn Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass das US-Remake wie schon das französische Original unter den Möglichkeiten bliebe. Statt bissiger Satire gebe es hier derbe Zoten sowie ein mutloses Ende, das Konventionen bediene.[13]

Florian Kaindl kritisierte auf sueddeutsche.de, dass die Geschlechterkampf-Komödie nicht mehr als alte Klischees zu bieten habe. Der Plot von Was Frauen wollen (2000) wirke im Vergleich fast schon subtil.[14]

moviejones.de (drei von fünf Punkte) kritisierte die belanglose Geschichte und die oberflächliche Gesellschaftskritik. Es wirke, als käme der Film ein gutes Jahrzehnt zu spät heraus.[15]

Abrufe

Der Film verzeichnete zum Start 11,9 Millionen Views[16] und gelangte in 55 Ländern auf Platz eins der Netflix-Film-Charts.[17]

Einzelnachweise

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