Laietani

iberische Volksgruppe From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Laietani (lateinisch Laiētanī und griechisch Λαιαιτανοί Laiatanoi) waren eine iberische Volksgruppe, die an der Küste in der heutigen Provinz Barcelona lebte. Sie besiedelten den Raum zwischen Barkeno am Táber-Hügel (die heutige Ciutat Vella) und Laie (oder Laiesken) am Montjuïc, also zwischen den Flüssen Llobregat und Tordera. Hannibal soll 218 v. Chr. Lacetania unterworfen haben (Liv 21, 23). Die Römer sprachen von den Laietani an der Küste und den Lacetani die kriegerischer waren und den Römern länger Widerstand leisteten. Von Plinus ist bekannt, dass er die Laeitani nördlich des Flusses Rubicatum (heute Llobregat) vorfand. Ptolmaeus schließlich erwähnt die Laietanoi mit Siedlungen wie Barcinon (Barcelona) und Betulon (Badalona).[1]

Stele von Badalona (Museu de Badalona)
Sprachfamilien auf der iberischen Halbinsel vor der römischen Eroberung.

Einzelnachweise

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