Lambres-lez-Aire

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Lambres-lez-Aire (bis 31. Dezember 2025 Lambres[1]) ist eine französische Gemeinde mit 1070 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Béthune und zum Gemeindeverband Béthune-Bruay, Artois-Lys Romane.

Schnelle Fakten
Lambres-lez-Aire
Lambres-lez-Aire (Frankreich)
Lambres-lez-Aire (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Pas-de-Calais (62)
Arrondissement Béthune
Kanton Aire-sur-la-Lys
Gemeindeverband Béthune-Bruay, Artois-Lys Romane
Koordinaten 50° 37′ N,  24′ O
Höhe 18–49 m
Fläche 4,37 km²
Einwohner 1.070 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 245 Einw./km²
Postleitzahl 62120
INSEE-Code

Mairie Lambres
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Lage

Die Gemeinde Lambres-lez-Aire liegt an der Laquette auf halbem Weg zwischen den Städten Saint-Omer und Béthune, 16 Kilometer südwestlich von Hazebrouck. Nachbargemeinden von Lambres sind Aire-sur-la-Lys im Norden, Isbergues im Nordosten, Mazinghem im Süden, Rombly im Südwesten sowie Mametz im Nordwesten. Das Gemeindegebiet umfasst 437 Hektar, die mittlere Höhe beträgt 34 Meter über dem Meeresspiegel, die Mairie steht auf einer Höhe von 25 Metern.

Lambres ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.[2]

Geschichte

Historische Bedeutung erhielt das Dorf im Jahr 575, als Chilperich I. den austrasischen König Sigibert I. dort beerdigte. Später wurde Sigiberts Leichnam in die Abteikirche Saint-Médard in Soissons gebracht.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr196219681975198219901999200620122022
Einwohner81688489210131042937102810561066
Quellen: Cassini und INSEE
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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die gotische Kirche Saint-Lambert stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Die Kirche ist seit 1913 als Monument historique (historisches Denkmal) klassifiziert. In der Kirche befinden sich eine Glocke, die 1782 von F. Vilotte, Garnier und Drouot gegossen wurde, sowie ein Taufbecken von 1593, eine hölzerne Wandvertäfelung und eine Kanzel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]

Die ehemalige Brauerei Morel (später Stoven bzw. Danvin) wurde 1834 erbaut. 1927 wurden 9000 Hektoliter Bier hergestellt und in Flaschen abgefüllt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Fabrikation eingestellt.[5]

Wirtschaft

Ein bedeutender Erwerbszweig ist die Viehzucht. In der Ortschaft gibt es einen Supermarkt und eine Bäckerei. Auf dem Gemeindegebiet gelten geschützte geographische Angaben (IGP) für Geflügel (Volailles de Licques).[2]

Belege

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