Lambres-lez-Aire
französische Gemeinde
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Lambres-lez-Aire (bis 31. Dezember 2025 Lambres[1]) ist eine französische Gemeinde mit 1070 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Béthune und zum Gemeindeverband Béthune-Bruay, Artois-Lys Romane.
| Lambres-lez-Aire | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Hauts-de-France | |
| Département (Nr.) | Pas-de-Calais (62) | |
| Arrondissement | Béthune | |
| Kanton | Aire-sur-la-Lys | |
| Gemeindeverband | Béthune-Bruay, Artois-Lys Romane | |
| Koordinaten | 50° 37′ N, 2° 24′ O | |
| Höhe | 18–49 m | |
| Fläche | 4,37 km² | |
| Einwohner | 1.070 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 245 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 62120 | |
| INSEE-Code | 62486 | |
Mairie Lambres | ||
Lage
Die Gemeinde Lambres-lez-Aire liegt an der Laquette auf halbem Weg zwischen den Städten Saint-Omer und Béthune, 16 Kilometer südwestlich von Hazebrouck. Nachbargemeinden von Lambres sind Aire-sur-la-Lys im Norden, Isbergues im Nordosten, Mazinghem im Süden, Rombly im Südwesten sowie Mametz im Nordwesten. Das Gemeindegebiet umfasst 437 Hektar, die mittlere Höhe beträgt 34 Meter über dem Meeresspiegel, die Mairie steht auf einer Höhe von 25 Metern.
Lambres ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.[2]
Geschichte
Historische Bedeutung erhielt das Dorf im Jahr 575, als Chilperich I. den austrasischen König Sigibert I. dort beerdigte. Später wurde Sigiberts Leichnam in die Abteikirche Saint-Médard in Soissons gebracht.[3]
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2012 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 816 | 884 | 892 | 1013 | 1042 | 937 | 1028 | 1056 | 1066 |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die gotische Kirche Saint-Lambert stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Die Kirche ist seit 1913 als Monument historique (historisches Denkmal) klassifiziert. In der Kirche befinden sich eine Glocke, die 1782 von F. Vilotte, Garnier und Drouot gegossen wurde, sowie ein Taufbecken von 1593, eine hölzerne Wandvertäfelung und eine Kanzel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]
Die ehemalige Brauerei Morel (später Stoven bzw. Danvin) wurde 1834 erbaut. 1927 wurden 9000 Hektoliter Bier hergestellt und in Flaschen abgefüllt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Fabrikation eingestellt.[5]
- Kirche Saint-Lambert
- Kapelle Notre-Dame-de-Fatima
- Schule
- Gefallenendenkmal
Wirtschaft
Ein bedeutender Erwerbszweig ist die Viehzucht. In der Ortschaft gibt es einen Supermarkt und eine Bäckerei. Auf dem Gemeindegebiet gelten geschützte geographische Angaben (IGP) für Geflügel (Volailles de Licques).[2]
