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Landgericht Weißenhorn

jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger, Satteldachbau, im Kern 16./17. Jahrhundert, Fassade 18. Jahrhundert, mit Veränderungen im 19. Jahrhundert From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Landgericht Weißenhorn war ein von 1862 bis 1879 bestehendes bayerisches Landgericht älterer Ordnung mit Sitz in Weißenhorn, heute im oberschwäbischen Landkreis Neu-Ulm in Bayern. Die Landgerichte waren im Königreich Bayern Gerichts- und Verwaltungsbehörden, die 1862 in administrativer Hinsicht von den Bezirksämtern und 1879 in juristischer Hinsicht von den Amtsgerichten abgelöst wurden.

Geschichte

Vorläufer des Landgerichts Weißenhorn ist das Landgericht Roggenburg, das im Jahr 1804 im Verlauf der Verwaltungsneugliederung Bayerns errichtet wurde. Dieses kam ab 1810 zum Illerkreis und ab 1817 zum Oberdonaukreis, der 1838 in Schwaben und Neuburg (später nur noch Schwaben) umbenannt wurde. 1862 bildeten die drei Landgerichte Illertissen, Roggenburg und Babenhausen das Bezirksamt Illertissen, wobei der Sitz des Landgerichts Roggenburg unter Abgabe einiger Gemeinden an das Bezirksamt Krumbach nach Weißenhorn verlegt wurde.

Mit Inkrafttreten des Gerichtsverfassungsgesetzes am 1. Oktober 1879 wurde ein Amtsgericht Weißenhorn errichtet, dessen Sprengel aus den Orten

Die Gemeinden Tafertshofen und Zaiertshofen kamen zum Amtsgericht Babenhausen, die Gemeinden Breitenthal, Ebershausen, Ellzee, Hausen, Höselhurst, Nattenhausen, Oberegg, Oberwiesenbach, Seifertshofen, Stoffenried, Unterwiesenbach und Wattenweiler zum Amtsgericht Krumbach (Schwaben).

Ehemaliges Gerichtshaus aus dem 18. Jahrhundert

Gebäude

Das Landgericht Weißenhorn befand sich in der Hauptstraße 8 in Weißenhorn.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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