Larissa Wladimirowna Babuch
sowjetische bzw. russische Politikerin
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Larissa Wladimirowna Babuch (russisch Лариса Владимировна Бабух; * 13. August 1949 in Gwardeisk, Oblast Kaliningrad) ist eine sowjetische bzw. russische Politikerin.[1]

Leben
Babuch arbeitete ab 1969 bis 1976 im Woronescher Forschungsinstitut für Halbleiter und Gerätebau als Radioapparatur-Ingenieur-Konstrukteurin und im Moskauer Radiotechnik-Institut als Ingenieur-Konstrukteurin. Daneben studierte sie am Moskauer Institut für Radiotechnik, Elektronik und Automatik mit Abschluss 1974 als Radioingenieurin.
Von 1976 bis 1984 unterrichtete Babuch an der Moskauer Spezialmittelschule № 33 technisches und künstlerisches Zeichnen und darauf im Moskauer Technikum für Automatik und Telemechanik Darstellende Geometrie.[1]
Von 1990 bis 1991 war Babuch stellvertretende Generaldirektorin des sowjetisch-italienischen Gemeinschaftsunternehmens Perspektika Kronomark. Nach dem Zerfall der Sowjetunion war sie von 1991 bis 1993 Generaldirektorin der Aktiengesellschaft Larina-Service.[1]
Bei der ersten Wahl der neuen Staatsduma wurde Babuch im Dezember 1993 als Kandidatin der politischen Bewegung Frauen Russlands zur Abgeordneten gewählt (Duma I 1993–1995) und war dort Mitglied des Komitees für Bildung, Kultur und Wissenschaft.[2][3]
Mit anderen gründete Babuch die gesellschaftliche Bewegung Bildung, die Zukunft Russlands und gehörte zu den Ko-Vorsitzenden. Sie arbeitete 1996 als Direktorin der Abteilung Bildung der Moskauer Internationalen Akademie für Informatisierung. Sie beteiligte sich 2002 an der Gründung der Partei der sozialen Gerechtigkeit und wurde eine Ko-Vorsitzende der Partei.[4]
Wegen Beteiligung an Staatsduma-Beschlüssen zum Russisch-Ukrainischen Krieg steht Babuch nicht auf Sanktionslisten anderer Länder.[5]
Babuch ist verheiratet und hat zwei Söhne.