Larry Teal
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Laurence Lyon „Larry“ Teal (* 26. März 1905 in Midland/Michigan; † 11. Juli 1984) war ein US-amerikanischer Saxophonist und Musikpädagoge. Er gilt als Vater des amerikanischen Orchestersaxophons[1][2].
Leben
Teal begann ein Studium der Zahnmedizin an der University of Michigan, schloss sich aber bald den Wilson’s Wolverines an, einer Jazzband, mit der er mehrere Jahre durch Europa tourte. Nach seiner Rückkehr in die USA wurde er für Glen Grays Casa Loma Orchestra engagiert. 1943 promovierte er am Detroit Institute of Musical Arts. In Detroit wurde er Mitglied des Studioorchesters der Radiostation WJR und von 1943 bis 1964 Mitglied des Detroit Symphony Orchestra, wo er neben dem Saxophon auch Klarinette und Flöte spielte.
Daneben eröffnete er in der Nähe der Wayne State University ein eigenes Musikstudio, das auch von vielen Studenten der Universität besucht wurde. 1953 wurde Teal als erster hauptberuflicher Professor für Saxophon an einer amerikanischen Universität an die University of Michigan berufen. Er lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1974 und erhielt anschließend den Titel „Professor Emeritus“. Zu seinen Schülern zählten Donald Sinta, Joe Henderson, Yusef Lateef und Bennie Maupin.