Wikiwand AI

Lars-Ole Walburg

deutscher Dramaturg, Theaterregisseur und Intendant From Wikipedia, the free encyclopedia

Lars-Ole Walburg, geb. Ulbricht (* 14. Januar 1965 in Rostock) ist ein deutscher Dramaturg, Theaterregisseur und Intendant.

Lars-Ole Walburg, hier 2013 nach einer Arbeit für Michelangelo Pistoletto zur Eröffnung der Ausstellung der schein in der Kestnergesellschaft

Leben

Von 1986 bis 1987 war Walburg Volontär beim Deutschen Fernsehfunk. 1989 konnte er aus der Deutschen Demokratischen Republik ausreisen, weil die Westdeutsche C. Walburg ihn heiratete.[1] Von 1989 bis 1992 studierte er Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1992 gründete er zusammen mit Stefan Bachmann, Ricarda Beilharz, Tom Till und Thomas Jonigk das Theater Affekt. Von 1996 bis 1998 war er Dramaturg und Regisseur am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ab 1998 war er stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg am Theater Basel, bis er 2003 Schauspieldirektor wurde. Seine Tätigkeit in Basel endete 2006.[2] Von der Spielzeit 2009/10 bis 2018/19 war Walburg regieführender Intendant am Schauspiel Hannover.[3][4]

Er inszenierte unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich.

1992 erhielt Walburg den Adolf-Grimme-Preis für das Kulturmagazin KAOS. 1999 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. 2000 wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Walburg hat zwei Töchter mit seiner Ehefrau, der Dramaturgin Judith Gerstenberg.[1][5]

Walburg las 2012 auf der Veranstaltung Hannover im Wort zur Bücherverbrennung in Hannover

Inszenierungen

Auszeichnungen

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks