Lars von Saldern

deutscher Schauspieler und Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

Lars von Saldern (* 28. Oktober 1965[1] in Neuss als Lars Kamper) ist ein deutscher Basketballtrainer und ehemaliger deutscher Schauspieler, Autor und Drehbuchautor.

Basketballtrainer

Neben seiner Tätigkeit als Mannschaftstrainer etablierte sich von Saldern als Skills Coach und arbeitete mit deutschen und internationalen Nachwuchs- und Spitzentalenten an der individuellen Entwicklung technischer, taktischer und mentaler Fähigkeiten. Sein Trainingsansatz verbindet klassisches Skill Training mit Elementen der Sportpsychologie und leistungsorientierter Persönlichkeitsentwicklung.[2]

Von Saldern ist USA-Basketball-lizenzierter Coach, Mental Performance Coach sowie Inhaber einer A-Lizenz im Fitnessbereich. Darüber hinaus verfügt er über eine Ausbildung im Bereich Sportpsychologie und lernte von einem buddhistischen Mönch die Grundlagen der buddhistischen Psychologie. Als Gründer der Holistic Player Development Academy (HPDA) verfolgt er einen ganzheitlichen Ansatz der Spielerentwicklung, der technische Ausbildung, mentale Stärke, Athletik sowie sportwissenschaftliche und biomechanische Leistungsdiagnostik miteinander verbindet.[3]

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Spielern verschiedener Alters- und Leistungsstufen zusammen – vom Nachwuchsleistungssport bis hin zu nationalen und internationalen Toptalenten. Seine Arbeit wird von Coaches und Funktionären aus dem internationalen Basketballumfeld, darunter Vertreter aus NBA-Organisationen und europäischen Profiklubs anerkannt.

Von Saldern schrieb unter anderem das Buch "Warrior Mindset" über mentale Stärke im Sport[4]

Schauspieler und Autor

Lars Kamper machte sein Abitur an der evangelischen Landesschule zur Pforte.

Zu Beginn seiner Karriere gewann er den Drehbuchpreis des Landes NRW, für das Drehbuch „Straßenflimmern“, das die Grundlage für die ARD-Dokumentation „Frankfurt Bronx“ lieferte. Inhaltliche Differenzen führten zu seiner Distanzierung von dem Film. Er schrieb für die Serie “Schwarz greift ein”  das Drehbuch „Durchgebrannt“. Als Schauspieler spielte er in Deutschland in unterschiedlichen TV- und Theaterproduktionen, zum Beispiel im Fritz Remond Theater in Frankfurt „Gilley“ in „Ich bin nicht Rappaport“ und Marcel Cerdan und Theo Sarapo in „Piaf“.

1996 zog er nach Los Angeles und wurde dort Mitglied des Tracy Roberts Actors Studio.

In den USA befasste er sich mit dem Thema Filmproduktion, Finanzierungsverhandlungen mit MGM und Universal führend involviert. Daraufhin wurde er Mitglied der Producers Guild of America. Er war der verantwortliche Produzent und Autor der Dokumentation „Deeds Not Words“ für den Discovery Channel mit seinen Partnern Ramon Alfonso und Jochen Kunstler (* 1968).

Er war außerdem einer der Produzenten des Spielfilms „Gone To Maui“ für Hallmark, in dem er auch die Hauptrolle spielte. Außerdem co-produzierte er den TV-Piloten „Mercenaries of the Lord“ (TBN) und spielte in verschiedenen Independent Filmen. 2004 zog er wieder zurück nach Deutschland. Bis 2008 trat er unter dem Namen Lars Kamper auf. 2008 heiratete er die ehemalige Basketball-Nationalspielerin Sophie von Saldern und nahm ihren Namen an.

Lars von Saldern schrieb den Roman „Operation Schauspieler“, erschienen 2011 im Verlag Federfrei, und zusammen mit Joachim Laupp „Der Weg des modernen Samurai – Achtsamkeit als Wegkunst“, das 2014 als Book on Demand publiziert wurde.

Hörspiele (Auswahl)

Sprecher:

  • 1987: Frank Werner: Familienanschluß, Regie: Klaus Ickert (Hörspiel, HR)
  • 1988: Isabella Kreim, Ulli Stephan: Beziehungen, Regie: Ulli Stephan (Kurzhörspiel, HR)

Einzelnachweise

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