Lascha Guruli

georgischer Boxer From Wikipedia, the free encyclopedia

Lascha Guruli (georgisch ლაშა გურული, * 27. August 1996 in Rustawi) ist ein georgischer Boxer.[1]

GeburtsnameLascha Guruli
Geburtstag27. August 1996
GeburtsortRustawi, Georgien
NationalitätGeorgien Georgien
Schnelle Fakten Daten, Geburtsname ...
Lascha Guruli
Daten
Geburtsname Lascha Guruli
Geburtstag 27. August 1996
Geburtsort Rustawi, Georgien
Nationalität Georgien Georgien
Gewichtsklasse Weltergewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,78 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 2
Siege 2
K.-o.-Siege 1
Niederlagen 0
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
World Boxing Championships 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europaspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze 2024 Paris Leichtgewicht
IBA-Weltmeisterschaften
Bronze 2021 Belgrad Weltergewicht
Bronze 2023 Taschkent Weltergewicht
 World Boxing Championships
Bronze 2025 Liverpool Weltergewicht
Europameisterschaften
Silber 2022 Jerewan Weltergewicht
Silber 2024 Belgrad Weltergewicht
Logo der Europäischen Olympischen Komitees
 Europaspiele
Silber 2023 Krakau Halbweltergewicht
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Karriere

Lascha Guruli gewann eine Bronzemedaille im Leichtgewicht bei der Jugend-Europameisterschaft 2014 in Zagreb[2] und die Silbermedaille im Halbweltergewicht bei der U22-Europameisterschaft 2017 in Brăila.[3]

Bei den Europameisterschaften 2017 in Charkiw schied er in der Vorrunde gegen Wladislaw Baryshnik aus[4], gewann jedoch 2018 die Goldmedaille im Halbweltergewicht bei der U22-Europameisterschaft in Târgu Jiu.[5]

2019 nahm er an den Europaspielen in Minsk teil, besiegte im ersten Kampf Dmitri Galagot und verlor anschließend gegen Tuğrulhan Erdemir.[6] Er startete dann noch bei der Weltmeisterschaft 2019 in Jekaterinburg, wo er Sajjad Kazemzadeh und Abdurachman Abdurachmanow besiegen konnte, ehe er im Achtelfinale gegen Pat McCormack unterlag.[7]

Bei der europäischen Olympiaqualifikation 2021 in London verlor er in der Vorrunde gegen Gabil Mamedow[8], erkämpfte jedoch eine Bronzemedaille im Weltergewicht bei der Weltmeisterschaft 2021 in Belgrad. Nach Siegen gegen Rashield Williams, Michal Takács, Moslem Maghsoudi und Kevin Hayler Brown, konnte er aufgrund einer Verletzung nicht zu seinem Halbfinalkampf gegen Omari Jones antreten und schied daher kampflos durch Walkover im Halbfinale aus.[9]

Bei der Europameisterschaft 2022 in Jerewan gewann er die Silbermedaille[10] und bei der Weltmeisterschaft 2023 in Taschkent eine Bronzemedaille.[11] Eine weitere Silbermedaille gewann er bei den Europaspielen 2023 in Krakau[12] und der Europameisterschaft 2024 in Belgrad.[13]

Im Juli 2024 startete er bei den Olympischen Spielen in Paris und siegte gegen Malik Hasanow und Bazarbay Mukhammedsabyr, ehe er im Halbfinale mit einer Bronzemedaille gegen Erislandy Álvarez ausschied.[14] Bei den ersten vom neuen Weltverband World Boxing organisierten Weltmeisterschaften 2025 in Liverpool gewann er Bronze, nachdem er kampflos im Halbfinale gegen Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev ausgeschieden war.[15]

Einzelnachweise

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