Lauhala
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Arten
Flechtarbeiten


Die Anfänge der Lauhala-Flechtarbeiten liegen offenbar weit zurück, da Funde aus alten Grabhöhlen fast die gleichen Formen zeigen wie jüngere Gegenstände.[5]
Hergestellt wurden unter anderem Fußbodenmatten, Schlafmatten, Fenstervorhänge, Dachinnenverkleidungen, Vorratskörbe, Segel, Hüte[7] und Lendenschurze. Auch die Wände der Behausungen konnten mit lauhala verkleidet sein.[5][8]
Gegenstände aus lauhala und Rollen (kūkaʻa)[1] mit zum Flechten vorbereiteten Blättern wurden für ethnologische Museen gesammelt.[9]
Während der Hawaiischen Renaissance wurde das Flechten mit lauhala wieder populär[10] und heute werden auch nicht traditionelle Gegenstände hergestellt.
Nutzung anderer Pflanzenteile

Die gelben bis roten Teile der Frucht wurden für Leis oder als Pinsel zum Malen verwendet. Da das Wort hala auch Fehler, Irrtum oder Sünde bedeutet,[2] trug man einen hala lei früher nicht bei wichtigen Vorhaben.
Wegen ihres Duftes nutzte man die männlichen Blüten (hīnano)[11] zum parfümieren von Tapa. Vor allem Puna auf der Insel Hawaiʻi war sprichwörtlich bekannt dafür.[12] Aus den Deckblättern wurden besonders feine Flechtarbeiten gefertigt (moena hīnano or ʻahu hīnano).[13]
Die Spitzen der Luftwurzeln (uleule) fanden in der Medizin Anwendung.
Siehe auch
Literatur
- Brien A. Meilleur: Hala and Wauke in Hawaiʻi (= Bishop Museum bulletin in anthropology. Band 7). Bishop Museum Press, Honolulu 1997, ISBN 0-930897-96-X.
- Edna Williamson Stall: The story of Lauhala. 2. Auflage. Petroglyph Press, Hilo, Hawaiʻi 2000, ISBN 0-912180-52-8.
Weblinks
- Hawaiian Native Plant Propagation Database
- The craft of Hawaiian lauhala weaving ( vom 26. März 2013 im Internet Archive)
