Laura – Das Juwel von Stuttgart
Film von Rosa von Praunheim (2014)
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Laura – Das Juwel von Stuttgart ist ein Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim aus dem Jahre 2014. Er erzählt die Lebensgeschichte von Laura Halding-Hoppenheit, einer LGBT-Aktivistin und Betreiberin eines Homosexuellen-Clubs in Stuttgart.
| Film | |
| Titel | Laura – Das Juwel von Stuttgart |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Länge | 52 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Rosa von Praunheim, Markus Tiarks |
| Drehbuch | Rosa von Praunheim |
| Produktion | Rosa von Praunheim |
| Musik | Andreas Wolter |
| Kamera | Dennis Pauls |
| Schnitt | Rosa von Praunheim |
Inhalt
Laura Halding-Hoppenheit wuchs in Rumänien auf, studierte dort und ging später, als die sozialistische Entwicklung unter Führung von Nicolae Ceaușescu an Popularität verlor, nach Hamburg. Von ihrem ersten Mann erhielt sie ihren heutigen Namen, nach der Scheidung hatte sie in ihrer zweiten Ehe zwei Kinder. In Hamburg fühlte sie sich von der Schwulen-Szene als Ausländerin freundschaftlich aufgenommen, was von da an ihr Leben beeinflusste. Sie übernahm in Stuttgart einen Schwulen-Club und betreibt ihn bis zur Gegenwart. Inzwischen ist sie in der Lokalpolitik als Abgeordnete für linke und alternative Parteien aktiv.
Im Film sprechen auch die Prominenten und Politiker Romy Haag, Maren Kroymann, Renate Künast und Lilo Wanders.
Veröffentlichung
Die Premiere fand im Rahmen des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember 2014 im Stuttgarter CinemaxX statt.
Notizen
Im Vertrieb bildet Laura – Das Juwel von Stuttgart eine Einheit mit dem 15-minütigen Vorfilm Mario Wirz über den Lyriker und Schriftsteller Mario Wirz (1956–2013).
Rezeption
„Widersprüche, die auch die Vielfalt der queeren Welt ausmachen, beleuchtet Praunheim in einem nüchternen und zugleich herzerwärmendem Zeitzeugnis.“ (Queer.de)[1] Axel Schock schrieb im Magazin der Deutschen Aidshilfe: „Rosa von Praunheim setzt mit seiner Dokumentation Laura – Das Juwel von Stuttgart der Aidsaktivistin Laura Halding-Hoppenheit ein filmisches Denkmal.“[2]