Wikiwand AI

Laura – Das Juwel von Stuttgart

Film von Rosa von Praunheim (2014) From Wikipedia, the free encyclopedia

Laura – Das Juwel von Stuttgart ist ein Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim aus dem Jahre 2014. Er erzählt die Lebensgeschichte von Laura Halding-Hoppenheit, einer LGBT-Aktivistin und Betreiberin eines Homosexuellen-Clubs in Stuttgart.

TitelLaura – Das Juwel von Stuttgart
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Laura – Das Juwel von Stuttgart
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 52 Minuten
Stab
Regie Rosa von Praunheim, Markus Tiarks
Drehbuch Rosa von Praunheim
Produktion Rosa von Praunheim
Musik Andreas Wolter
Kamera Dennis Pauls
Schnitt Rosa von Praunheim
Schließen

Inhalt

Laura Halding-Hoppenheit wuchs in Rumänien auf, studierte dort und ging später, als die sozialistische Entwicklung unter Führung von Nicolae Ceaușescu an Popularität verlor, nach Hamburg. Von ihrem ersten Mann erhielt sie ihren heutigen Namen, nach der Scheidung hatte sie in ihrer zweiten Ehe zwei Kinder. In Hamburg fühlte sie sich von der Schwulen-Szene als Ausländerin freundschaftlich aufgenommen, was von da an ihr Leben beeinflusste. Sie übernahm in Stuttgart einen Schwulen-Club und betreibt ihn bis zur Gegenwart. Inzwischen ist sie in der Lokalpolitik als Abgeordnete für linke und alternative Parteien aktiv.

Im Film sprechen auch die Prominenten und Politiker Romy Haag, Maren Kroymann, Renate Künast und Lilo Wanders.

Veröffentlichung

Die Premiere fand im Rahmen des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember 2014 im Stuttgarter CinemaxX statt.

Notizen

Im Vertrieb bildet Laura – Das Juwel von Stuttgart eine Einheit mit dem 15-minütigen Vorfilm Mario Wirz über den Lyriker und Schriftsteller Mario Wirz (1956–2013).

Rezeption

„Widersprüche, die auch die Vielfalt der queeren Welt ausmachen, beleuchtet Praunheim in einem nüchternen und zugleich herzerwärmendem Zeitzeugnis.“ (Queer.de)[1] Axel Schock schrieb im Magazin der Deutschen Aidshilfe: „Rosa von Praunheim setzt mit seiner Dokumentation Laura – Das Juwel von Stuttgart der Aidsaktivistin Laura Halding-Hoppenheit ein filmisches Denkmal.“[2]

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks