Lea Hartlaub
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Leben
Hartlaub wuchs in Frankfurt am Main auf.[2] Mit 14 Jahren erhielt sie ihre erste Spiegelreflexkamera und begann mit analoger Fotografie.[1] Während eines vierjährigen Aufenthalts im Vereinigten Königreich erprobte sie das Filmemachen zunächst autodidaktisch; 2002 begann sie dort mit ersten Kurzfilmen.[1][2] Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland studierte sie an der Kunsthochschule für Medien Köln und schloss dort ein Diplom in Fotografie und Medien sowie ein Aufbaustudium der Film- und Medienkunst ab.[1][2] Neben ihren filmischen Projekten arbeitete sie auch mit Videoinstallationen.[1][2]
Wirken
Vor sr erschienen von ihr Uhlenflug, Bensberg September 2009, Rare Birds in These Lands und Sunny Night.[1] Der Dokumentarfilm Uhlenflug porträtiert einen 75-jährigen Bauern im hessischen Vogelsbergkreis und wurde 2012 auf 3sat erstaufgeführt.[3] In ihren Filmen nutzt Hartlaub essayistische und konzeptuelle Verfahren.[2][1]
Mit sr schuf sie 2024 einen 103 Minuten langen Essayfilm, der in 16 Fragmenten die Giraffe als wiederkehrendes Motiv nutzt und über 30 Schauplätze hinweg menschliche und kulturelle Geschichte verknüpft.[4][5][6][7] sr lief 2024 in der Tiger Competition des International Film Festival Rotterdam als Weltpremiere und kam am 19. März 2026 in die deutschen Kinos.[5][8] Kritiken beschrieben den Film als anspruchsvolles erzählerisches Experiment, das Kolonialismus, Wissensordnungen und menschliche Projektionen auf die Giraffe in weiträumige Zusammenhänge stellt.[8][9][6][7]
Weblinks
- Lea Hartlaub bei IMDb