Lea Schlenker
Schweizer Autorin und Dichterin
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Lea Schlenker (* 1992 in Zürich) ist eine Schweizer Autorin, Kolumnistin, Dichterin und politische Aktivistin.
Leben
Lea Schlenker wuchs in Zürich und im Kanton Aargau auf und lebt heute in Bern. Sie studierte Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).[1] 2020 war sie Co-Präsidentin des VSS-UNES (Verband der Schweizer Studierendenschaften)[2] und danach Vorstandsmitglied von FH Schweiz und Operation Libero.[3] 2021 war sie Vorstandsmitglied beim Verein Feministische Wissenschaft Schweiz und somit Mitherausgeberin und Autorin beim Magazin FemInfo.[4]
2020 erschien ihr erster Gedichtband Eine Auswahl an Fluchtmöglichkeiten im Aphaia Verlag.[5] 2023 erschien ihr zweiter Band Meskalin Sunsets im gleichen Verlag.[6] Ihre Gedichte werden als Mischung aus fantastischer und realistischer Poesie[7] und als «unerbittlich realistisch und intensiv»[8] beschrieben.
Ihre Gedichte wurden in verschiedenen Literaturzeitschriften publiziert.[9] Zudem publiziert sie immer mal wieder journalistische Beiträge und Kolumnen, unter anderem für die Berner Kulturagenda und für das Journal B.[10][11] Seit 2025 schreibt sie für das Online-Magazin akutmag.[12] Sie ist Mitgründerin des Kollektivs Kitzeln, das eine feministische Lesebühne in Bern veranstaltet.[13] Die Lesebühne hat das Ziel, eine diskriminierungsfreien Raum in der Literaturszene zu schaffen.[14] Das Kollektiv wurde 2024 mit einem Kulturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet.[15] Gegenüber SRF Kultur erwähnte sie, dass Lyrik auch zugänglich sein muss für Personen, die nicht Germanistik studiert haben.[16]
Als ihre Einflüsse bezeichnet sie Sylvia Plath, Lana del Rey, Leonora Carrington, Mariana Enriquez, Georgia O’Keeffe und Agnès Varda.[17] 2024 wurde sie für das Projekt Katharinen-Turm auf eine Liste mit 500 Namen von bedeutenden Zürcher Frauen aufgenommen[18]. Der Katharinen-Turm sollte hierbei auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Präsenz von Frauen in Zürich aufmerksam machen.[19]
Schlenker ist seit 2026 Mitglied des Verbandes der Autorinnen und Autoren der Schweiz sowie des Deutschschweizer PEN-Zentrums.[20][21]
Werke
- Eine Auswahl an Fluchtmöglichkeiten. Gedichte. Aphaia Verlag, München 2020, ISBN 978-3-94657414-9.
- Der Amelia Earhart Pfannkuchen. Beitrag in einer Lyrikanthologie. Moloko Print, Schönebeck 2022, ISBN 978-3-948750-52-7.
- Narr #38 - Schweizer Lyrik. Lyrikbeitrag und Mitherausgeberin. 2023, ISBN 978-3-907274-11-8
- Meskalin Sunsets. Gedichte. Aphaia Verlag, München 2023, ISBN 978-3-94657435-4.
- Die Psychologie des Lachens. Beitrag in einer Publikation der Philharmonie Luxembourg. Luxembourg 2024, ISBN 978-2-919837-00-7
- Wahlkampf. Beitrag in der Literaturzeitschrift Gossip. Zürich 2025.
Preise und Auszeichnungen
- Literarische Auszeichnung der Stadt Bern, Spezialpreis Vermittlung, 2024