Legia Warschau

polnischer Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Legia Warszawa Spółka akcyjna (deutsch Legia Warschau Aktiengesellschaft), im deutschen Sprachraum allgemein bekannt als Legia Warschau, ist ein professionelles Fußballunternehmen aus Warschau, Polen. Legia Warschau wurde 1916 als Fußballverein der polnischen Legionen gegründet und wird seit 1997 als Aktiengesellschaft geführt. Mit 15 Meisterschaften seit 1955 ist der Club Rekordmeister. Dazu kommt der Rekord von 21 Finalsiegen im polnischen Fußballpokal. Somit ist Legia Warschau die erfolgreichste und eine der bekanntesten Mannschaften Polens.

Nationalspieler Michał Kucharczyk in den Heimspielfarben des Klubs
Statue für Rekordspieler Kazimierz Deyna auf dem Stadiongelände
Außenbereich und …
… Innenbereich des 2010 modernisierten Stadion Wojska Polskiego
Fans des Fußballvereins in der Ultrafankurve Żyleta
Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
Legia Warschau
Vereinswappen von Legia Warschau
Basisdaten
Name Legia Warszawa Spółka Akcyjna
Sitz Warschau, Polen
Gründung 1916
Farben rot-weiß-grün-schwarz
Eigentümer Dariusz Mioduski (seit 2014)[1]
Präsident Dariusz Mioduski
Website legia.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Marek Papszun
Spielstätte Stadion der Polnischen Armee
Plätze 31.800
Liga Ekstraklasa
2024/25 5. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich
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Geschichte

1916 bis 1989

Der Fußballverein wurde im März 1916 während des Ersten Weltkrieges in den wolhynischen Wäldern nahe der Stadt Maniewicze von Angehörigen der polnischen Legionen unter dem Namen Drużyna Sportowa Legia gegründet. Im Herbst desselben Jahres erfolgte aufgrund der zunehmenden Kampfhandlungen die Verlegung des Klubs nach Warschau, wo man im April 1917 das erste Spiel gegen den Lokalrivalen Polonia Warszawa bestritt. Im März 1920 wurde der Fußballverein der regulären polnischen Armee angegliedert, wodurch im Juli 1922 die Umbenennung in Wojskowy Klub Sportowy Legia Warszawa erfolgte.

1927 gehörte Legia Warszawa zu den Gründungsmitgliedern der Ekstraklasa, der höchsten polnischen Spielklasse, in der man vor dem Zweiten Weltkrieg jedoch keine Meisterschaften gewinnen konnte. Wegen ausbleibendem sportlichem Erfolg stieg der Klub 1936 sogar dauerhaft ab und die Fußballabteilung wurde 1938 aufgelöst.

Im April 1945 wurde der Fußballverein neu organisiert und konnte nach der Wiedereinführung einer überregionalen polnischen Fußballliga 1948 wieder ins fußballerische Oberhaus zurückkehren. Im November 1949 wurde der Klub zudem in Centralny Wojskowy Klub Sportowy Warszawa umbenannt, was mit seiner Rolle als zentraler Sportverein der polnischen Streitkräfte innerhalb der Volksrepublik Polen einherging.

Bis 1989 konnte man insgesamt viermal die polnische Meisterschaft gewinnen sowie fünfmal den zweiten und viermal den dritten Platz belegen. Das erste internationale Pflichtspiel bestritten die Warschauer 1956 in der Qualifikationsrunde für den Europapokal der Landesmeister gegen Slovan Bratislava (0:4 und 2:0). Bekannte Nationalspieler und Legionäre (polnisch Legioniści), wie die Fans die Mannschaft nannten, aus der Zeit der Volksrepublik Polen sind unter anderem Kazimierz Deyna, Jan Tomaszewski, Robert Gadocha, Jacek Kazimierski, Paweł Janas, Stefan Majewski, Andrzej Buncol und Dariusz Dziekanowski.

Seit 1989

Mit dem politischen Umbruch in Polen ab Ende der 1980er wandelte sich auch die Struktur des polnischen Fußballs. Bereits im April 1989 erfuhr der Klub strukturelle Veränderungen und wurde innerhalb des im Breitensport aktiven Überbauvereins umgegliedert. 1992 gelang es so mit den Investitionen des ersten privaten Großinvestors Janusz Romanowski und dem Sponsoring des polnischen Automobilherstellers FSO eine Mannschaft zusammenzustellen, die wieder um die polnische Meisterschaft mitspielen konnte.

Nachdem man 1993 die vorangegangene Saison als Erstplatzierter abgeschlossen hatte, wurde der frisch gewonnene Meistertitel jedoch aufgrund von Bestechungsvorwürfen durch den polnischen Fußballverband wieder aberkannt und Vizemeister Lech Posen zugesprochen. Im entscheidenden letzten Saisonspiel gegen Wisła Kraków, das die Warschauer mit 6:0 für sich entscheiden und somit erst den Sieg der Meisterschaft möglich machen konnte, hatte es sichtliche Ungereimtheiten gegeben. In den darauffolgenden beiden Saisons konnte der Klub allerdings erneut den Ligabetrieb dominieren und gewann 1994 sowie 1995 die polnische Meisterschaft.

Ab April 1997 wurde der Fußballverein eigenständig und als Aktiengesellschaft umorganisiert. Hauptpartner war zu jener Zeit die südkoreanische Automobilmarke Daewoo. Nach dem Gewinn der polnischen Meisterschaft 2002 erfolgte im Juni 2003 eine erneute Umbenennung in Klub Piłkarski Legia Warszawa. Infolge der Übernahme durch die polnische Unternehmensgruppe ITI Holdings 2004 holten die Warschauer 2006 im Jahr ihres Vereinsjubiläums schließlich ihren achten Meistertitel.

Seit Juni 2012 wird der Fußballverein offiziell als Legia Warszawa Spółka Akcyjna geführt. In sechs Spielzeiten von 2013 bis 2018 konnte sich der Klub fünfmal die polnische Meisterschaft sichern und zugleich viermal den polnischen Fußballpokal gewinnen. Neben den Erfolgen der ersten Mannschaft konnten die Warschauer seit einigen Jahren verstärkt auch, aufbauend auf eine moderne Jugendförderung, mehrere Jugendmeisterschaften erringen.

Im Qualifikationsspiel um die Teilnahme an der Europa League beim albanischen FK Kukësi wurde der für die Warschauer spielende slowakische Mittelfeldspieler Ondrej Duda von einem Stein am Kopf getroffen und ging zu Boden. Die Partie wurde bei einem Spielstand von 2:1 für Legia Warszawa daraufhin abgebrochen. Im September 2015 konnte sich der Fußballverein nach einem Sieg gegen Sorja Luhansk (3:2) erneut für das Turnier qualifizieren.

Im August 2016 gelang zum ersten Mal seit 1995/96 der Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Als Dritter hinter Borussia Dortmund und Real Madrid verpasste der Verein das Achtelfinale.

Zusammen mit der Rekordmeisterschaft (15. Titel, Ruch Chorzow und Gornik Zabrze überholt) der Saison 2020/21 sicherte sich die Mannschaft den siebten Titel der vergangenen neun Spielzeiten.[2]

Stadion

Seine Heimspiele trägt Legia Warszawa im 1930 fertiggestellten und 2010 umgebauten Stadion Wojska Polskiego aus, das im Warschauer Innenstadtviertel Powiśle steht. Es fasst 31.800 Zuschauer und erfüllt die offiziellen Kriterien der UEFA für ein Stadion der Kategorie 4, der höchsten Klassifikation des europäischen Fußballverbandes.

Das Eröffnungsspiel fand gegen den englischen FC Arsenal statt (5:6). In der ersten Saison nach der Wiedereröffnung lag die durchschnittliche Zuschauerzahl bei 17.679 Besuchern, im Jahr darauf sogar bei 19.011 Zuschauern. Die Ultrafankurve des Stadions trägt den Eigennamen Rasierklinge (polnisch Żyleta).

Erfolge

Legia in polnischen Wettbewerben

Seine erste polnische Meisterschaft gewann der Fußballverein 1955, es folgten vierzehn weitere Meistertitel. 1955 gewann der Klub außerdem zum ersten Mal den polnischen Fußballpokal, den er danach 20 weitere Male für sich sicherte. Damit ist Legia Warszawa mit weitem Abstand polnischer Rekordpokalsieger und auch Rekordmeister.

Europapokalbilanz

Legia ist regelmäßig international vertreten und seit 1994 nie länger als eine Saison ohne Europapokalteilnahme geblieben. Das jeweils beste Abschneiden in den einzelnen europäischen Wettbewerben:

Alle Spiele ab 1956
Weitere Informationen Saison, Wettbewerb ...
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1956/57Europapokal der Landesmeister Vorrunde Tschechoslowakei Slovan Bratislava2:40:4 (A)2:0 (H)
1960/61Europapokal der Landesmeister Vorrunde Danemark Aarhus GF1:30:3 (A)1:0 (H)
1964/65Europapokal der Pokalsieger Vorrunde Osterreich SK Admira Wien4:13:1 (A)1:0 (H)
1. Runde Turkei Galatasaray Istanbul3:22:1 (H)0:1 (A)
1:0 in Bukarest
Viertelfinale Deutschland Bundesrepublik TSV 1860 München0:40:4 (H)0:0 (A)
1966/67Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Deutschland Demokratische Republik 1949 BSG Chemie Leipzig2:50:3 (A)2:2 (H)
1968/69Messestädte-Pokal 1. Runde Deutschland Bundesrepublik TSV 1860 München9:26:0 (H)3:2 (A)
2. Runde Belgien KSV Waregem2:10:1 (A)2:0 (H)
3. Runde Ungarn 1957 Újpesti Dózsa SC2:30:1 (H)2:2 (A)
1969/70Europapokal der Landesmeister 1. Runde Rumänien 1965 UTA Arad10:102:1 (A)8:0 (H)
2. Runde Frankreich AS Saint-Étienne3:12:1 (H)1:0 (A)
Viertelfinale Turkei Galatasaray Istanbul3:11:1 (A)2:0 (H)
Halbfinale Niederlande Feijenoord Rotterdam0:20:0 (H)0:2 (A)
1970/71Europapokal der Landesmeister 1. Runde Schweden IFK Göteborg6:14:0 (A)2:1 (H)
2. Runde Belgien Standard Lüttich2:10:1 (A)2:0 (H)
Viertelfinale Spanien 1945 Atlético Madrid(a)2:2(a)0:1 (A)2:1 (H)
1971/72UEFA-Pokal 1. Runde Schweiz FC Lugano3:10:0 (A)3:1 (H)
2. Runde Rumänien 1965 Rapid Bukarest2:40:4 (A)2:0 (H)
1972/73Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Island Víkingur Reykjavík11:002:0 (A)9:0 (H)
Achtelfinale Italien AC Mailand2:31:1 (H)1:2 n. V. (A)
1973/74Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Griechenland 1970 PAOK Thessaloniki1:21:1 (H)0:1 (A)
1974/75UEFA-Pokal Viertelfinale Spanien 1945 Atlético Madrid2:32:2 (A)0:1 (H)
1980/81Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Bulgarien 1971 Slawia Sofia2:31:3 (A)1:0 (H)
1981/82Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Norwegen Vålerenga Oslo6:32:2 (A)4:1 (H)
2. Runde Schweiz Lausanne-Sports3:22:1 (H)1:1 (A)
Viertelfinale Sowjetunion Dinamo Tiflis0:20:1 (H)0:1 (A)
1985/86UEFA-Pokal 1. Runde Norwegen Viking Stavanger4:13:0 (H)1:1 (A)
2. Runde Ungarn 1957 Videoton SC2:11:0 (A)1:1 (H)
3. Runde Italien Inter Mailand0:10:0 (A)0:1 n. V. (H)
1986/87UEFA-Pokal 1. Runde Sowjetunion Dnepr Dnepropetrowsk1:00:0 (H)1:0 (A)
2. Runde Italien Inter Mailand(a)3:3(a)3:2 (H)0:1 (A)
1988/89UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland Bundesrepublik FC Bayern München04:101:3 (A)3:7 (H)
1989/90Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Spanien FC Barcelona1:21:1 (A)0:1 (H)
1990/91Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Luxemburg Swift Hesperange6:03:0 (H)3:0 (A)
2. Runde Schottland FC Aberdeen1:00:0 (A)1:0 (H)
Viertelfinale Italien Sampdoria Genua3:21:0 (H)2:2 (A)
Halbfinale England Manchester United2:41:3 (H)1:1 (A)
1994/95UEFA Champions League Qualifikation Kroatien Hajduk Split0:50:1 (H)0:4 (A)
1995/96UEFA Champions League Qualifikation Schweden IFK Göteborg3:11:0 (H)2:1 (A)
Gruppenphase Norwegen Rosenborg Trondheim3:53:1 (H)0:4 (A)
Russland Spartak Moskau1:31:2 (A)0:1 (H)
England Blackburn Rovers1:01:0 (H)0:0 (A)
Viertelfinale Griechenland Panathinaikos Athen0:30:0 (H)0:3 (A)
1996/97UEFA-Pokal Vorrunde Luxemburg Jeunesse Esch7:24:2 (A)3:0 (H)
Qualifikation Finnland Haka Valkeakoski4:13:0 (H)1:1 (A)
1. Runde Griechenland Panathinaikos Athen(a)4:4(a)2:4 (A)2:0 (H)
2. Runde Turkei Beşiktaş Istanbul2:31:1 (H)1:2 (A)
1997/98Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Nordirland Glenavon FC5:11:1 (A)4:0 (H)
1. Runde Italien Vicenza Calcio1:30:2 (A)1:1 (H)
1999/2000UEFA-Pokal Qualifikation Nordmazedonien Vardar Skopje9:05:0 (A)4:0 (H)
1. Runde Zypern Republik Anorthosis Famagusta2:10:1 (A)2:0 (H)
2. Runde Italien Udinese Calcio1:20:1 (A)1:1 (H)
2001/02UEFA-Pokal Qualifikation Luxemburg Etzella Ettelbrück6:14:0 (A)2:1 (H)
1. Runde Schweden IF Elfsborg10:204:1 (H)6:1 (A)
2. Runde Spanien FC Valencia2:71:1 (H)1:6 (A)
2002/03UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Nordmazedonien Vardar Skopje4:23:1 (A)1:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Spanien FC Barcelona0:40:3 (A)0:1 (H)
2002/03UEFA-Pokal 1. Runde Niederlande FC Valencia7:24:1 (H)3:1 (A)
2. Runde Deutschland FC Schalke 042:32:3 (H)0:0 (A)
2004/05UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Georgien Olimpi Rustawi7:01:0 (A)6:0 (H)
1. Runde Osterreich FK Austria Wien1:40:1 (A)1:3 (H)
2005/06UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Schweiz FC Zürich1:50:1 (H)1:4 (A)
2006/07UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Island FH Hafnarfjörður3:01:0 (A)2:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Ukraine Schachtar Donezk2:40:1 (A)2:3 (H)
2006/07UEFA-Pokal 1. Runde Osterreich FK Austria Wien1:21:1 (H)0:1 (A)
2007UEFA Intertoto Cup 2. Runde Litauen Vėtra Vilnius0:300:3 (A) 1
2008/09UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Belarus FK Homel4:10:0 (H)4:1 (A)
2. Qualifikationsrunde Russland FK Moskau1:41:2 (H)0:2 (A)
2009/10UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Georgien Olimpi Rustawi4:03:0 (H)1:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Danemark Brøndby IF(a)3:3(a)1:1 (A)2:2 (H)
2011/12UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Turkei Gaziantepspor1:01:0 (A)0:0 (H)
Play-offs Russland Spartak Moskau5:42:2 (H)3:2 (A)
Gruppenphase Niederlande PSV Eindhoven0:40:1 (A)0:3 (H)
Israel Hapoel Tel Aviv3:43:2 (H)0:2 (A)
Rumänien Rapid Bukarest4:11:0 (A)3:1 (H)
Sechzehntelfinale Portugal Sporting Lissabon2:32:2 (H)0:1 (A)
2012/13UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Lettland FK Liepājas Metalurgs7:32:2 (A)5:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Osterreich SV Ried4:31:2 (A)3:1 (H)
Play-offs Norwegen Rosenborg Trondheim2:31:1 (H)1:2 (A)
2013/14UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Wales The New Saints FC4:13:1 (A)1:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Norwegen Molde FK(a)1:1(a)1:1 (A)0:0 (H)
Play-offs Rumänien Steaua Bukarest(a)3:3(a)1:1 (A)2:2 (H)
2013/14UEFA Europa League Gruppenphase Italien Lazio Rom0:30:1 (A)0:2 (H)
Zypern Republik Apollon Limassol2:10:1 (H)2:0 (A)
Turkei Trabzonspor0:40:2 (A)0:2 (H)
2014/15UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Irland St Patrick’s Athletic6:11:1 (H)5:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Schottland Celtic Glasgow(a)4:4(a)4:1 (H)00:3 (A) 2
2014/15UEFA Europa League Play-offs Kasachstan FK Aqtöbe3:01:0 (A)2:0 (H)
Gruppenphase Belgien Sporting Lokeren1:11:0 (H)0:1 (A)
Turkei Trabzonspor3:01:0 (A)2:0 (H)
Ukraine Metalist Charkiw3:11:0 (A)2:1 (H)
Sechzehntelfinale Niederlande Ajax Amsterdam0:40:1 (A)0:3 (H)
2015/16UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Rumänien FC Botoșani4:01:0 (H)3:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Albanien FK Kukësi4:003:0 (A) 31:0 (H)
Play-offs Ukraine Sorja Luhansk4:21:0 (A)3:2 (H)
Gruppenphase Danemark FC Midtjylland1:10:1 (A)1:0 (H)
Italien SSC Neapel2:70:2 (H)2:5 (A)
Belgien FC Brügge1:21:1 (H)0:1 (A)
2016/17UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Bosnien und Herzegowina HSK Zrinjski Mostar3:11:1 (A)2:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Slowakei FK AS Trenčín1:01:0 (A)0:0 (H)
Play-offs Irland Dundalk FC3:12:0 (A)1:1 (H)
Gruppenphase Deutschland Borussia Dortmund04:140:6 (H)4:8 (A)
Portugal Sporting Lissabon1:20:2 (A)1:0 (H)
Spanien Real Madrid4:81:5 (A)3:3 (H)
2016/17UEFA Europa League Sechzehntelfinale Niederlande Ajax Amsterdam0:10:0 (H)0:1 (A)
2017/18UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Finnland IFK Mariehamn9:03:0 (A)6:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Kasachstan FK Astana2:31:3 (A)1:0 (H)
2017/18UEFA Europa League Play-offs Moldau Republik Sheriff Tiraspol(a)1:1(a)1:1 (H)0:0 (A)
2018/19UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Irland Cork City4:01:0 (A)3:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Slowakei Spartak Trnava1:20:2 (H)1:0 (A)
2018/19UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Luxemburg F91 Düdelingen3:41:2 (H)2:2 (A)
2019/20UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde GibraltarGibraltar Europa FC3:00:0 (A)3:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Finnland Kuopion PS1:01:0 (H)0:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Griechenland Atromitos Athen2:00:0 (H)2:0 (A)
Play-offs Schottland Glasgow Rangers0:10:0 (H)0:1 (A)
2020/21UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Nordirland Linfield FC1:01:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Zypern Republik Omonia Nikosia0:20:2 n. V. (H)
2020/21UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Kosovo KF Drita2:02:0 (H)
Play-offs Aserbaidschan Qarabağ Ağdam0:30:3 (H)
2021/22UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Norwegen FK Bodø/Glimt5:23:2 (A)2:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Estland Flora Tallinn3:12:1 (H)2:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Kroatien Dinamo Zagreb1:21:1 (A)0:1 (H)
2021/22UEFA Europa League Play-offs Tschechien Slavia Prag4:32:2 (A)2:1 (H)
Gruppenphase Russland Spartak Moskau1:11:0 (A)0:1 (H)
England Leicester City2:31:0 (H)1:3 (A)
Italien SSC Neapel1:70:3 (A)1:4 (H)
2023/24UEFA Europa Conference League 2. Qualifikationsrunde Kasachstan Ordabassy Schymkent5:42:2 (A)3:2 (H)
3. Qualifikationsrunde Osterreich FK Austria Wien6:51:2 (H)5:3 (A)
Play-offs Danemark FC Midtjylland4:4
(6:5 i. E.)
3:3 (A)1:1 (H)
Gruppenphase England Aston Villa4:43:2 (H)1:2 (A)
Niederlande AZ Alkmaar2:10:1 (A)2:0 (H)
Kroatien HŠK Zrinjski Mostar4:12:1 (A)2:0 (H)
Zwischenrunde Norwegen Molde FK2:62:3 (A)0:3 (H)
2024/25UEFA Conference League 2. Qualifikationsrunde Wales Caernarfon Town11:06:0 (H)5:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Danemark Brøndby IF4:33:2 (A)1:1 (H)
Play-offs Kosovo KF Drita3:02:0 (H)1:0 (A)
Ligaphase Spanien Betis Sevilla1:01:0 (H)
Serbien FK TSC3:03:0 (A)
Belarus FK Dinamo Minsk4:04:0 (H)
Zypern Republik Omonia Nikosia3:03:0 (A)
Schweiz FC Lugano1:21:2 (H)
Schweden Djurgårdens IF Fotbollsförening1:31:3 (A)
Achtelfinale Norwegen Molde FK4:32:3 (A)2:0 n. V. (H)
Viertelfinale England FC Chelsea2:40:3 (H)2:1 (A)
2025/26UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Kasachstan FK Aqtöbe2:01:0 (H)1:0 (A)
2. Qualifikationsrunde Tschechien Baník Ostrava4:32:2 (A)2:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Zypern Republik AEK Larnaka3:51:4 (A)2:1 (H)
2025/26UEFA Conference League Play-offs Schottland Hibernian Edinburgh5:42:1 (A)3:3 n. V. (H)
Ligaphase Turkei Samsunspor0:1(H)
Ukraine Schachtar Donezk2:1-:- (H)
Slowenien NK Celje1:2(H)
Tschechien Sparta Prag0:1(A)
Armenien FC Noah Jerewan1:2(A)
GibraltarGibraltar Lincoln Red Imps FC4:1(A)
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Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung
1 
Das Spiel wurde abgebrochen und mit 3:0 für Vėtra Vilnius gewertet, da während der Halbzeit (Spielstand 2:0) Hunderte Anhänger von Legia Warschau das Spielfeld stürmten und sich Kämpfe mit der Polizei lieferten. Legia Warschau wurde später von der UEFA aus dem aktuellen und einem weiteren internationalen Wettbewerb ausgeschlossen.
2 
Das Rückspiel endete mit 2:0 für Legia Warschau. Jedoch wurde die Partie mit 3:0 für Celtic Glasgow wegen des Einsatzes eines gesperrten Spielers gewertet.[3]
3 
Kurz nach der 51. Minute beim Stand von 1:2 (aus der Sicht von Kukësi) abgebrochen, nachdem der Legia-Spieler Ondrej Duda von einem Stein am Kopf getroffen wurde. Das Spiel wurde von der UEFA mit 0:3 gegen FK Kukësi gewertet.
Weitere Informationen Wettbewerb, Spiele ...
Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League76371524106091
Europapokal der Pokalsieger371412115240
Messepokal060301021306
UEFA-Pokal / Europa League134057314618401540
Europa Conference League382005137752
UEFA Intertoto Cup010000010003
Gesamt2920131649743103450
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Stand: 18. Dezember 2025

Aktueller Kader 2025/26

(Stand: 29. Januar 2026)[4]

Weitere Informationen Nr., Position ...
Nr. Position Name
1 Polen TW Kacper Tobiasz
3 Kongo Demokratische Republik AB Steve Kapuadi
5 PortugalPortugal MF Claude Gonçalves
6 PortugalPortugal MF Henrique Arreiol
7 Polen MF Paweł Wszołek
8 Polen AB Rafał Augustyniak
11 Polen MF Kacper Chodyna
12 Serbien AB Radovan Pankov
13 Polen AB Arkadiusz Reca
14 Kroatien ST Antonio Čolak
18 Kamerun ST Jean-Pierre Nsame
19 PortugalPortugal AB Rúben Vinagre
20 Polen ST Jakub Zewlakow
21 Armenien ST Wahan Bitschachtschjan
22 Kolumbien MF Juergen Elitim
23 Polen MF Patryk Kun
27 Polen TW Gabriel Kobylak
Nr. Position Name
29 DanemarkDänemark ST Mileta Rajović
30 Slowenien ST Petar Stojanović
44 Polen MF Damian Szymański
50 Polen TW Wojciech Banasik
51 Polen MF Pascal Mozie
53 Polen MF Wojciech Urbański
55 Polen AB Artur Jędrzejczyk
67 Polen MF Bartosz Kapustka
77 Kosovo ST Ermal Krasniqi
82 Polen MF Kacper Urbański
89 Rumänien TW Otto Hindrich
91 Polen MF Kamil Piątkowsk
Polen AB Jan Leszczynski
Slowakei ST Samuel Kovacik
Moldau Republik MF Tudor Butucel
Polen MF Aleksander Wyganowski
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Ehemalige Spieler

Platzierungen

Weitere Informationen Spielzeit, Liga ...
Spielzeit Liga Platz
1921–1926Bezirksliga
und K.-o.-System
1927Ekstraklasa5.
1928Ekstraklasa3.
1929Ekstraklasa4.
1930Ekstraklasa3.
1931Ekstraklasa3.
1932Ekstraklasa5.
1933Ekstraklasa6.
1934Ekstraklasa3.
1935Ekstraklasa6.
1936Ekstraklasa10.
1937–1939zweite Klasse
1939–1946aufgrund des Zweiten
Weltkrieges
und der
deutschen Besetzung
kein Spielbetrieb
1946–1947Bezirksliga
und K.-o.-System
1948Ekstraklasa4.
1949Ekstraklasa9.
1950Ekstraklasa10.
1951Ekstraklasa3.
1952Ekstraklasa6.
1953Ekstraklasa5.
1954Ekstraklasa7.
1955Ekstraklasa1.
1956Ekstraklasa1.
1957Ekstraklasa4.
1958Ekstraklasa6.
1959Ekstraklasa4.
1960Ekstraklasa2.
1961Ekstraklasa3.
1962Ekstraklasa5.
Spielzeit Liga Platz
1962/63Ekstraklasa7.
1963/64Ekstraklasa4.
1964/65Ekstraklasa4.
1965/66Ekstraklasa6.
1966/67Ekstraklasa4.
1967/68Ekstraklasa2.
1968/69Ekstraklasa1.
1969/70Ekstraklasa1.
1970/71Ekstraklasa2.
1971/72Ekstraklasa3.
1972/73Ekstraklasa8.
1973/74Ekstraklasa4.
1974/75Ekstraklasa6.
1975/76Ekstraklasa8.
1976/77Ekstraklasa8.
1977/78Ekstraklasa5.
1978/79Ekstraklasa5.
1979/80Ekstraklasa4.
1980/81Ekstraklasa5.
1981/82Ekstraklasa4.
1982/83Ekstraklasa8.
1983/84Ekstraklasa5.
1984/85Ekstraklasa2.
1985/86Ekstraklasa2.
1986/87Ekstraklasa5.
1987/88Ekstraklasa3.
1988/89Ekstraklasa4.
1989/90Ekstraklasa7.
1990/91Ekstraklasa9.
1991/92Ekstraklasa10.
1992/93Ekstraklasa2.
1993/94Ekstraklasa1.
1994/95Ekstraklasa1.
Spielzeit Liga Platz
1995/96Ekstraklasa02.
1996/97Ekstraklasa02.
1997/98Ekstraklasa05.
1998/99Ekstraklasa03.
1999/00Ekstraklasa04.
2000/01Ekstraklasa03.
2001/02Ekstraklasa01.
2002/03Ekstraklasa04.
2003/04Ekstraklasa03.
2004/05Ekstraklasa02.
2005/06Ekstraklasa01.
2006/07Ekstraklasa03.
2007/08Ekstraklasa02.
2008/09Ekstraklasa02.
2009/10Ekstraklasa04.
2010/11Ekstraklasa03.
2011/12Ekstraklasa03.
2012/13Ekstraklasa01.
2013/14Ekstraklasa01.
2014/15Ekstraklasa02.
2015/16Ekstraklasa01.
2016/17Ekstraklasa01.
2017/18Ekstraklasa01.
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2022/23Ekstraklasa02.
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2024/25Ekstraklasa05.
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Wissenswertes

Legias Rekordtorschützen

Treffsicherster Angreifer in Diensten von Legia Warszawa war Lucjan Brychczy. Dieser erzielte in 368 Spielen für die Warschauer insgesamt 182 Tore. Damit ist er, neben Józef Nawrot, der einzige Spieler, der für Legia mehr als 100 Ligatore schießen konnte.

Weitere Informationen Platz, Name ...
Platz Name Tore Zeitraum
1. Polen Lucjan Brychczy 182 1954–1972
2. Polen Józef Nawrot 106 1927–1936
3. Polen Kazimierz Deyna 94 1966–1978
4. Polen Marian Łańko 75 1925–1930
5. Polen Robert Gadocha 72 1966–1975
6. Polen Jan Pieszko 68 1967–1976
7. Serbien Miroslav Radović 66 2006–2019
Polen Janusz Żmijewski 1960–1972
9. Polen Cezary Kucharski 58 1995–2006
Polen Marek Saganowski 2002–2016
11. Polen Marcin Mięciel 56 1994–2010
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Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligatreffer. Tore in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen.

Legias Rekordspieler

Lucjan Brychczy mit 368 Ligaspielen für Legia Warschau Rekordspieler der Hauptstädter.

Weitere Informationen Platz, Name ...
Platz Name Einsätze Zeitraum
1. Polen Lucjan Brychczy 368 1954–1972
2. Polen Jacek Zieliński 329 1992–2004
3. Polen Kazimierz Deyna 304 1966–1978
4. Polen Horst Mahseli 295 1955–1969
5. Polen Tomasz Sokołowski 291 1996–2005
6. Serbien Miroslav Radović 276 2006–2019
7. Polen Marek Józwiak 263 1987–2005
8. Polen Adam Topolski 239 1973–1981
9. Polen Tomasz Kiełbowicz 237 2001–2012
10. Polen Bernard Blaut 236 1962–1972
Polen Janusz Żmijewski 1960–1972
12. Polen Lesław Ćmikiewicz 225 1970–1979
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Bemerkung: Gezählt wurden nur Ligaspiele. Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben wurden nicht mit einbezogen.

Einzelnachweise

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