Leitstellenverbund Rotes Kreuz Oberösterreich

Verbund aller öberösterreichischen Rettungsleitstellen, welche vom Roten Kreuz betrieben werden From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Leitstellenverbund des Roten Kreuzes Oberösterreich stellt einen Verbund aller oberösterreichischen Rettungsleitstellen, welche vom Roten Kreuz betrieben werden, dar.[1][2][3]

Schnelle Fakten
Leitstellenverbund Rotes Kreuz Oberösterreich
Rechtsform
Gründung 2011
Sitz Gmunden
Linz
Ried im Innkreis
Steyr
Wels
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Organisatorisches

Leitstellenverbund Rotes Kreuz Oberösterreich (Oberösterreich)
Leitstellenverbund Rotes Kreuz Oberösterreich (Oberösterreich)
Standorte der Rettungsleitstellen

Alle fünf Leitstellen benutzen gemeinsam die Software „ELDIS3“ um miteinander zusammenzuarbeiten und einen gemeinsamen Datenbestand zu führen.[4] Die Standorte der aktuellen Rettungsleitstellen mit den integrierten ehemaligen Bezirksleitstellen:

Weitere Informationen Name, Standort ...
Name Standort Eintritt Ehemalige Leitstellen
RLS Hausruckviertel Wels 2013[1] Eferding
Grieskirchen
RLS Innviertel Ried im Innkreis 2016[1]
RLS Linz-Mühlviertel Linz 2016[1] Perg, Freistadt
Rohrbach-Berg
RLS Salzkammergut[5] Gmunden 2017[1] Vöcklabruck
RLS Steyr-Kirchdorf[4] Steyr 2013[1] Kirchdorf an der Krems
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Der Verbund besitzt zu der niederösterreichischen Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich, der Leitstelle Graz sowie der integrierten Leitstelle Passau eine gemeinsame Schnittstelle für gebietsübergreifende Einsatzabwicklungen.[2][4] Die Rettungsleitstellen im Verbund bearbeiten aktuell die Notrufnummer 144, die Bergrettung 140, den hausärztlichen Notdienst 141 und die Gesundheitsnummer 1450; die Krankentransportnummer 14844 wird ebenfalls von den Leitstellen bearbeitet.[2][6]

Geschichte

Der Verbund wurde 2011 nach der Anpassung des Einsatzleitsystems gegründet mit dem Ziel, zukünftig nur mehr fünf Leitstellenstandorte zu betreiben.[1] In Oberösterreich wurde der Notruf bis Ende 2017 von insgesamt 13 verschiedenen Leitstellen entgegengenommen. 2018, nach der endgültigen Festlegung sowie Modernisierung – das Rote Kreuz investierte eine Million Euro in das Projekt – der fünf Standorte, begann die Zusammenlegung der Rettungsleitstellen; als erste Leitstelle wurde Vöcklabruck aufgelöst und dessen Einsatzgebiet sowie Zuständigkeiten nach Gmunden verlegt.[1][7] Daraufhin folgten die Leitstellen Perg sowie Rohrbach-Berg, welche aufgelöst und in die Rettungsleitzentrale Linz integriert wurden. Damit wurde nun das gesamte Mühlviertel von der Landeshauptstadt aus disponiert.[3] Im Dezember 2018 wurde Eferding aufgelöst und in die Leitstelle Hausruckviertel inkludiert;[8] selbiges wurde im November 2019 mit der ehemaligen Bezirksleitstelle Grieskirchen durchgeführt.[9] Im März 2019 wurde die Bezirksleitstelle Kirchdorf an der Krems mit Steyr zusammengelegt.[10]

Aktuell werden die Rettungskräfte in Oberösterreich von fünf miteinander vernetzten Leitstellen bearbeitet, die Standorte der Leitstellen befinden sich in Gmunden („RLS Salzkammergut“), Linz („RLS Linz-Mühlviertel“), Ried im Innkreis („RLS Innviertel“), Steyr („RLS Steyr-Kirchdorf“) sowie Wels („RLS Hausruckviertel“).[1][2]

Einzelnachweise

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