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Lemma von Nakayama

Satz aus der kommutativen Algebra From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Lemma von Nakayama, benannt nach dem japanischen Mathematiker Tadashi Nakayama, ist der folgende Satz der kommutativen Algebra[1]:

Es sei ein endlich erzeugter nichttrivialer -Modul und ein Ideal, das im Jacobson-Radikal von liegt. Dann ist .

Beweis

Wir nehmen an. Es sei ein minimales Erzeugendensystem von . Da nichttrivial ist, folgt und .

Da nach Annahme , gäbe es dann eine Gleichung der Form mit , also .

Da im Jacobson-Radikal liegt, ist der Faktor eine Einheit. Das Erzeugendensystem ist also nicht minimal und damit die Annahme widerlegt.

Folgerungen

  • Ist ein endlich erzeugter -Modul, ein Untermodul und ein Ideal, so gilt
.

Diese Folgerung, die zu obigem Lemma äquivalent ist und daher auch als Lemma von Nakayama bezeichnet wird[2], kann man zum Heben von Basen verwenden:

Sind dann Urbilder einer Basis des -Vektorraums , so erzeugen die den Modul .

Einzelnachweise

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