Leo Schmidthals

deutscher Musiker, Komponist und Produzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Lenard „Leo“ Schmidthals (* 19. Mai 1969 in Kassel) ist ein deutscher Musiker, Musikproduzent, Instrumentalist, Komponist und Arrangeur und seit 1990 freischaffend tätig im Bereich Film-, Theater-, Live- und Studiomusik.

Leo Schmidthals (2016)

Leben

Schmidthals studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg[1] und am Berklee College of Music[2] in Boston. Sein 1998 begonnenes Studium der Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg schloss er 2006 als Diplom-Komponist ab.[3] Leo Schmidthals ist Bassist und Gründungsmitglied der Band Selig; viele Jahre war er als Bassist der Verstärkung von Heinz Rudolf Kunze sowie bei dessen Studioproduktionen tätig.

Filmmusik

Knockin' on Heaven´s Door (Kino 1997) und Der Pirat (ZDF 1997). Er hat musikalisch mitgewirkt bei Sonnenallee (Kino 1999), Fadenkreuz (ZDF 1999), Crazy (Kino 2000), Was tun wenn´s brennt (Kino 2001), Mädchen Mädchen 2 (Kino 2004), Das Geheimnis des Fußballs (Spiegel TV 2006) sowie Die Kinder der Flucht (ZDF 2006).[4]

Theatermusik

  • 2026 Faust. Open-Air-Musical nach Johann Wolfgang von Goethe, zusammen mit Christian Neander, Premiere am 21. August 2026 am Sommertheater Kiel, MFG-5
  • 2026 Chaos – Eine Pop-Oper / oder ein Musical? Zusammen mit Clara Pazzini, Premiere am 30. April 2026 im Nord (JOiN) der Staatsoper Stuttgart
  • 2022 Der Trafikant. Nach dem Roman von Robert Seethaler, Fassung von Stefanie Carp, Premiere am 25. Februar 2022 am Theater Freiburg
  • 2019 Der Steppenwolf Regie Dominik Günter, Premiere am 23. Januar 2019 am Staatstheater Mannheim
  • 2018 Ring und Wrestling Regie Dominik Günter, Premiere am 6. Oktober 2018 an der Staatsoper Hamburg
  • 2018 Publikumsbeschimpfung Regie Martin Laberenz, Premiere am 26. Juni 2018 am Schauspiel Stuttgart
  • 2017 Der Entertainer Regie Martin Laberenz, Premiere am 21. Oktober 2017 am Schauspiel Hannover
  • 2017 Das Fest Regie Anne Lenk, Premiere am 22. Januar 2017 am Deutschen Theater Berlin
  • 2016 Erschlagt die Armen Regie Anne Lenk, Premiere am 15. September 2016 am Thalia Theater Hamburg
  • 2016 Die Macht der Musik Regie Tom Stromberg, Premiere am 25. August 2016 Kampnagel Hamburg (Sommerfestival)
  • 2016 Hiob Regie Anne Lenk, Premiere am 31. März 2016 am Deutschen Theater Berlin
  • 2015 Das goldene Vlies Regie Anne Lenk, Premiere am 6. Dezember 2015 am Residenztheater München
    • The death is not the end Regie Tom Stromberg, musikalische Leitung Leo Schmidthals, Premiere am 6. August 2015 Kampnagel Hamburg
    • Faust I & II Goethe/Wilson/Grönemeyer (Mitwirkung als Orchester-Arrangeuere) Berliner Ensemble, Premiere am 9. April 2015
    • Antigone Sophokles, in der Übersetzung von Hölderlin, Premiere am 10. Januar 2015 am Staatstheater Stuttgart
  • 2014 RAUSCH (Ein Konzert in drei Teilen) Regie: Tom Stromberg, Premiere am 6. August 2014 Kampnagel Hamburg
    • Sonetter von William Shakespeare, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 14. Februar 2014 am Nationaltheatret Oslo, Norwegen
  • 2013 Breakin`Mozart (Tanzperformance) Regie: Christoph Hagel, Premiere am 1. Juni 2013 s.Olivier Arena Würzburg und Wintergarten Berlin
  • 2012 Sacré Sacre du Printemps (Tanzperformance) Choreographie: Laurent Chétouane, Musik: Igor Stravinsky und Leo Schmidthals. Premiere war am 27. September 2012 bei der Ruhrtriennale
    • Das Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 28. Januar 2012 Halle Kalk Schauspiel Köln
  • 2011 horizon(s) Tanzstück von Laurent Chétouane, Premiere am 8. Mai 2009, tanznrw09 Pact Zollverein Essen
  • 2010 Dantons Tod von Georg Büchner, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 16. Januar 2010 am Schauspiel Köln
  • 2009 Tanzstück#3: Doppel / Solo / Ein Abend von Laurent Chétouane, Premiere am 8. Mai 2009, tanznrw09 Pact Zollverein Essen
  • 2008 Faust. Der Tragödie erster Teil Regie Laurent Chétouane, Premiere am 17. Oktober 2008 Schauspiel Köln
    • Faust. Der Tragödie zweiter Teil Regie Laurent Chétouane, Premiere am 20. März 2008 Deutsches Nationaltheater Weimar
    • Tanzstück#2: Antonin Artaud liest den 2. Akt von Goethes Faust 2 von Laurent Chétouane, Premiere am 29. Februar 2008 Deutsches Nationaltheater Weimar
    • Empedokles // Fatzer von Friedrich Hölderlin / Bertolt Brecht, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 22. Februar 2008 am Schauspiel Köln
  • 2006 Schatten von John Fosse, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 20. Oktober 2006 (deutsche Erstaufführung) Münchner Kammerspiele
  • 2005 Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang Goethe, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 18. Dezember 2005 Münchner Kammerspiele
  • 2004 Don Karlos von Friedrich Schiller, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 5. März 2004 Deutsches Schauspielhaus Hamburg
    • Hermes in der Stadt von Lothar Trolle, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 13. Mai 2004 Münchner Kammerspiele
  • 2003 Erde und Asche von Atiq Rahimi, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 25. April 2003 Deutsches Schauspielhaus Hamburg
    • Antigone in der Übersetzung von Friedrich Hölderlin, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 18. Januar 2003 Oldenburgisches Staatstheater
  • 2003 Woyzeck von Georg Büchner, Regie Laurent Chétouane, Premiere am 23. März 2003 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
  • 2002 Prinzessinnendramen von Elfriede Jelinek (UA), Regie Laurent Chétouane, Premiere am 20. Oktober 2002 im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses Hamburg
    • Publikumsbeschimpfung, Ring und Wrestling, Die Macht der Musik, Antigone, RAUSCH, Sonetter, Woyzeck, Tanzstück#3 und Das Erdbeben in Chili auch als Musiker mit auf der Bühne.

Rock- und Popmusik

Literatur

  • Lenard Schmidthals: Einige kompositorische Verfahren in Central Park in the Dark. In: Charles Ives (1874-1954) - amerikanischer Pionier der neuen Musik. Hrsg.: Hanns-Werner Heister und Werner Kremp. Trier 2004, ISBN 3-88476-705-4[6]
  • 2015 Aufsatz: Wenn es groovt, muss man tanzen in Unterm Blick des Fremden. Theaterarbeit nach Laurent Chetouane Transcript Verlag 2015 Herausgeber: Nikolaus Müller-Schöll, Leonie Otto

Einzelnachweise

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