Leonkoro Quartet

Streichquartett aus Berlin From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Leonkoro Quartet ist ein Streichquartett, das 2019 in Berlin gegründet wurde.

Neben einem Kammermusikstudium bei Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck studiert das Quartett seit 2020 mit Unterstützung der Santander Consumer Bank bei Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartett und am Kammermusikinstitut der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Außerdem wird das Leonkoro Quartett von Mitgliedern des Artemis Quartett an der Universität der Künste Berlin gefördert.[1] Von 2022 bis 2024 nahmen sie am BBC Radio 3 New Generation Artists scheme teil.[2]

Das Quartett konzertierte u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg (2023), dem Heidelberger Frühling (2024), dem Rheingau Musik Festival (2025), sowie in der Chamber Music Society of Fort Worth (2025), Tonhalle Zürich (2025), Gewandhaus Leipzig (2025), Laeiszhalle, Hamburg (2024), Philharmonie Berlin (2024), Philharmonie Luxembourg, Liederhalle Stuttgart.

Der Name Leonkoro bedeutet in der Sprache Esperanto Löwenherz.

Mitglieder

1. Violine: Jonathan Schwarz (* 1996)
2. Violine: Emiri Kakiuchi (* 2006); bis 2025 Amelie Wallner (* 1999)
Viola: Mayu Konoe (* 1997)
Cello: Lukas Schwarz (* 1998)

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2021: 2. Preis des Premio Paolo Borciani (Nichtvergabe des 1. Preises)[3]
  • 2022: 1. Preis der Wigmore Hall International String Quartet Competition in London sowie neun Sonderpreise[4]
  • 2022: 1. Preis Internationaler Streichquartettwettbewerb in Bordeaux[4]
  • 2022: Merito String Quartet Award[5]
  • 2022: Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung
  • 2024: Concertgebouw Young Talent Award[6]

Diskografie

  • 2023: Robert Schumann, Maurice Ravel. Streichquartette A-Dur op. 41/III und F-Dur. Leonkoro Quartet. Mirare (Harmonia Mundi)
  • 2026: Out of Vienna. Berg, Webern, Schulhoff. (Alpha)

Einzelnachweise

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