Leopold von Klencke
Landrat und Landschaftsrat
From Wikipedia, the free encyclopedia
Wilhelm Leopold von Klencke (* 24. Juni 1806 in Leveste im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg; † 5. Januar 1871 in Hämelschenburg) war ein hannoverscher Landrat und Landschaftsrat.
Leben
Leopold von Klencke wurde am 24. Juni 1806 als Sohn des königlich niederländischen Obersts und hannoverschen Landrats Georg Ludwig Wilhelm Ignaz von Klencke, Herr auf Hämelschenburg und Langreder, und der Elisabeth Sophie Wilhelmine von Klencke, geb. Freiin v. Knigge in Leveste im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg geboren. Leopold von Klencke studierte ab 1822 Rechtswissenschaft an der Universität Göttingen und zwischenzeitlich an der Universität Heidelberg. Während seines Studiums in Göttingen wurde er dort Mitglied des Corps Hannovera.
Er war Besitzer der Güter Hämelschenburg, Langreder und Lügde. Nach einer zweijährigen Reise durch Europa wurde er 1829 als Amtsassessor im Königreich Hannover tätig. 1843 wurde er zum königlich hannoverschen Landrat ernannt und war Landschaftsrat der Calenberg-Grubenhagensche Ritterschaft. Leopold von Klencke starb im Alter von 64 Jahren in Hämelschenburg.
Familie
In erster Ehe war er seit 1834 mit Paulowna Wilhelmine Ernestine Marie geb. Freiin v. Knigge (* 21. Oktober 1813; † 10. Februar 1835) verheiratet. Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor:
- Georg Wilhelm (* 17. Januar 1835; † 8. Oktober 1852)
In zweiter Ehe heiratete er 1841 Friederike Charlotte Luise geborene von Meding (* 4. Februar 1822; † 30. Dezember 1853)[1] aus dem Haus Schnellenberg. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor:
- Ernst Friedrich Louis (* 27. August 1843), Erbherr auf Hämelschenburg und Langreder
- ⚭ 1871 Anna Elwine Wiese (* 20. Januar 1850; † 3. Juni 1879)
- ⚭ 1883 Emma Charlotte Auguste Thekla Henriette Marie Anna von dem Knesebeck (* 12. Dezember 1854; † 25. September 1925)
- Otto Franz August Florens (* 27. März 1843; † 17. Januar 1862)
- Leopold Otto Wilhelm Werner (* 5. Februar 1847; † 16. August 1870) gefallen bei Mars-la-Tour als königlich preußischer Lieutenant im Ziethen-Husaren-Regiment
Literatur
- Heinrich F. Curschmann: Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen, Band 1: 1809-1899. Göttingen 2000, Nr. 259
- Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter, Band 3, 1870, S.374f