Let It Snow (2020)

Film von Stanislaw Kapralow (2020) From Wikipedia, the free encyclopedia

Let It Snow (Originaltitel ukrainisch Пік страху Pik Strachu) ist ein Mysterythriller des ukrainischen Filmemachers Stanislaw Kapralow. Es handelt sich um eine ukrainisch-georgisch-amerikanische Koproduktion, die am 26. August 2020 beim Filmfestival Molodist in Kiew Premiere feierte. Der Film wurde am 22. September in den USA auf DVD und als VOD veröffentlicht und kam neben der Ukraine nur in wenigen Regionen weltweit in die Kinos. Gedreht wurde der Film im georgischen Gudauri.

TitelLet It Snow
OriginaltitelПік страху
TranskriptionPik Strachu
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Let It Snow
Originaltitel Пік страху
Transkription Pik Strachu
Produktionsland Ukraine, Georgien, Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch, Georgisch
Erscheinungsjahr 2020
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Solar Media Entertainment
FishCorb Films
FX Films
Stab
Regie Stanislaw Kapralow
Drehbuch Stanislaw Kapralow
Omri Rose
Produktion Serhij Lawrenjuk
Musik Oleksandr Tschornyj
Kamera Jewhen Ussanow
Schnitt Rafa Garcia
Evgeny Krasulya
Besetzung und Synchronisation
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Handlung

Im Jahr 2017 fährt ein junges Mädchen eine als Black Ridge bekannte Skipiste in der Nähe des georgischen Ferienortes Gudauri hinab und gerät in eine Nebelbank. Als sie anhält, um sich zu orientieren, wird sie von einem Snowboarder gerammt. Er und seine hinzugekommene Freundin halten das Mädchen für tot und fliehen von der Unglücksstelle. Doch das Mädchen ist nur schwer verletzt und stirbt schließlich allein gelassen am Berg. Drei Jahre später in der Weihnachtszeit kommen Mia und Max, ein Paar aus den USA, in Gudauri an, um dort über die Feiertage Snowboard zu fahren. Die Rezeptionistin Lali warnt sie zwar eindringlich, doch Max besteht darauf, die eigentlich gesperrte Black Ridge zu befahren. Beide lassen sich mit einem Helikopter auf den Berg bringen und beginnen die Abfahrt mit Snowboards. Als auch sie in eine Nebelbank geraten, verlieren sie sich aus den Augen. Mia sucht verzweifelt nach Max und findet schließlich eine Allee aus in den Schnee gesteckten Rosen, an deren Ende der offenbar verletzte Max auf sie zu warten scheint. Als sie sich weiter nähert, wird Max von einem Schneemobil weggeschleift. Dadurch löst sich eine Lawine, die Mia unter sich begräbt. Ein alter Mann kann sie retten und versorgt ihre Verletzungen. Da er jedoch nur georgisch spricht, können die beiden einander nicht verstehen. Als Mia am nächsten Morgen aufwacht, ist sie allein und macht sich wieder auf die Suche nach Max. Dabei gelangt sie in eine Betonröhre, wo sie einen Schrein für ein ihr unbekanntes Mädchen und schließlich den gefesselten und schwer verletzten alten Mann findet. Dieser gibt ihr zu verstehen, dass sie fliehen soll, obwohl es dafür zu spät sei. Auf ihrer weiteren Suche wird sie immer wieder von dem Schneemobil verfolgt und gelangt schließlich an den Rand einer Schlucht. Dort findet sie den toten Körper von Max als blutverschmierten Schneemann drapiert, der ihr einen Verlobungsring entgegenhält. Mia umarmt den Schneemann, und mit dem Satz „Lass uns nach Hause gehen“ stürzt sie mit ihm in die Schlucht. In einer Rückblende wird gezeigt, dass das Schneemobil von der Mutter des getöteten Mädchens gefahren wurde und dass der alte Mann der Großvater des Mädchen ist. In der Schlussszene wird gezeigt, dass Mia den Sturz überlebt hat.

Produktion

Der Film wurde vom ukrainischen Unternehmen Solar Media Entertainment mit Unterstützung von FishCorb Films mit Niederlassungen in Barcelona und Los Angeles produziert.[2] Als Produzent zeichnete Serhij Lawrenjuk verantwortlich, Regisseur Stanislaw Kapralow fungierte als Ko-Produzent. Es handelt sich um die erste Regiearbeit von Kapralow, das Drehbuch verfasste er gemeinsam mit Omri Rose.[3] Gedreht wurde der Film im Winter 2019 im georgischen Ferienort Gudauri mit Unterstützung der örtlichen Produktionsfirma FX Film als Teil des staatlichen Förderprogramms „Film in Georgia“. Auf Grund der winterlichen Wetterbedingungen umfasste der Drehstab nur rund 20 Personen.[2]

Veröffentlichung

Der Film wurde erstmals am 26. August 2020 beim Filmfestival Molodist in Kiew gezeigt und erschien am 22. September 2020 in den USA als DVD und VOD bei Grindstone Entertainment.[4] Es folgten weitere DVD-Veröffentlichungen, in die Kinos kam der Film jedoch nur in einigen asiatischen Ländern und am 28. Januar 2021 in der Ukraine. Das weltweite Einspielergebnis beläuft sich daher lediglich auf knapp 130.000 USD.[5]

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation wurde von Think Global Media unter der Dialogregie von Michael Bauer realisiert.[6]

Weitere Informationen Figur, Darsteller ...
FigurDarstellerDeutscher Sprecher
MiaIvanna SakhnoJulia Kaufmann
MaxAlex HafnerSascha Rotermund
LaliTinatin DalakischwiliGabrielle Pietermann
Alter MannGia JapharidzeJürgen Kluckert
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Rezeption

Der Film erhielt gemischte Kritiken. Das Online-Magazin Kill & Thrill vergab 3,5 von 10 Punkten und meint, dass die unberührte Landschaft der große Pluspunkt des Filmes sei. Er schaffe es aber nicht, „eine gute Mischung aus den denkbaren Vorbildern zu kreieren“ und sei „nicht aufregender als das Video zu WhamsLast Christmas“ und wirklich nur für echte Schneefans zu empfehlen“.[7] Die Kurzkritik im Filmdienst ergab eine Bewertung von nur 1 von 5 Sternen. Das einzig Positive sind die winterlichen Bilder, ansonsten sei die Story konfus und auf Grund der Logikfehler könne keine Spannung aufkommen.[8] Der Guardian sieht den Film wohlwollender, vergab 3 von 5 Sternen und meint, der Film sei eine gute Mischung aus der spektakulären Gegend, einem guten Sound und der durchaus beeindruckenden Leistung der Hauptdarstellerin.[3]

Belege

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