Lettre Ulysses Award
Literaturpreis für die Kunst der Reportage
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Der Lettre Ulysses Award for the Art of Reportage war ein Literaturpreis für die Kunst der Reportage[1], der von 2003 bis 2006 jährlich in Berlin verliehen wurde. Stifter war bis 2006 die deutsche Aventis Foundation, nachdem diese Finanzierung ausblieb, wurde seit 2007 kein Preis mehr verliehen.[2] Die Stiftung Lettre International Award firmiert weiterhin als gemeinnützige GmbH unter Geschäftsführung von Frank Berberich, zugleich Chefredakteur und Geschäftsführer der Lettre International Verlags GmbH.[3]
Es werden drei Preisstufen unterschieden: 1. Preis: 50.000 Dollar; 2. Preis: 30.000 Dollar; 3. Preis: 20.000 Dollar.
Bisherige Preisträger
2003
- 1. Preis: Anna Politkowskaja (Russland)
- 2. Preis: Nuruddin Farah (Somalia)
- 3. Preis: Jiang Hao (China)
Die Preisrede wurde von Ryszard Kapuściński gehalten.[4]
2004
- 1. Preis: Chen Guidi & Wu Chuntao (China)
- 2. Preis: Tracy Kidder (USA)
- 3. Preis: Daniel Bergner
Die Preisrede wurde von Abdelwahab Meddeb gehalten.[5]
2005
- 1. Preis: Alexandra Fuller
- 2. Preis: Abdellah Hammoudi
- 3. Preis: Riverbend (Irak)
Die Preisrede wurde von Sven Lindqvist gehalten.[6]
2006
- 1. Preis: Linda Grant (Großbritannien)
- 2. Preis: Érik Orsenna (Frankreich)
- 3. Preis: Juanita León (Kolumbien)
Zu den weiteren vier Finalisten zählte der Chinese Zhou Qing.
Weblinks
- Offizielle Website des Lettre Ulysses Awards
- Das Goetheinstitut zum Preis und zu Lettre International
- Thierry Chervel: „Vorläufiges Aus für Lettre Ulysses Award“ bei Perlentaucher (Zur Einstellung des Preises im Oktober 2006)