Leuchtturm Ossinowezki

Leuchtturm in Russland am Ladogasee From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Leuchtturm Ossinowezki steht im Dorf Ladoschskoje Osero (Ladogasee) im Bezirk Wsewoloschski (russisch Все́воложский райо́н) der Oblast Leningrad in Russland am südwestlichen Ufer des Ladogasees.[3]

Schnelle Fakten russisch Осиновецкий маяк, Listeneinträge ...
Leuchtturm Ossinowezki
russisch Осиновецкий маяк
2015
2015
2015
Ort: Ladoschskoje Osero, Rakhinskoje
Leningrad Oblast Oblast Leningrad,
Russland Russland
Lage: am Osinovetskaya Hafen (russisch Осиновецкая гавань Ossinowezkaja gawan)
Geographische Lage: 60° 7′ 7,5″ N, 31° 4′ 50,4″ O
Seekarte
Fahrwasser: Ladogasee
Leuchtturm Ossinowezki (Oblast Leningrad)
Leuchtturm Ossinowezki (Oblast Leningrad)
Höhe Turmbasis: 3 m ü. Ostsee
Turmhöhe: 70 m (229,7 ft)
Feuerhöhe: 74 m (242,8 ft)
Bauart: Gemauerter Steinturm
Bauform: Runder Turm mit Laterne und Galerie
Tageslicht-
Markierung:
rote und weiße horizontale Bänder
Kennung: Fl.WRG
Sektorenfeuer: R: 140°–175°, 228°–279°
G: 279°–346°
W: 175°–228°
Nenntragweite weiß: 22 sm (40,7 km)
Nenntragweite grün: 22 sm (40,7 km)
Nenntragweite rot: 22 sm (40,7 km)
Optik: Fresnel
Bauzeit: 1905–1910
Listeneinträge
ARLHS: ERU-147[1]

Denkmalliste: RU-4730185000[2]
Schließen

Der Leuchtturm markiert die Westseite der Petrokrepostbucht im Süden des Sees, die zur Zufahrt in die Newa führt. Die Anlage liegt auf einer Landzunge, etwa 50 km nordöstlich von Sankt Petersburg.[3]

Er belegt den 9. Platz in der Liste der höchsten „traditionellen“ Leuchttürme der Welt. 366 Stufen führen zur Galerie.[4] Er ist baugleich mit dem etwas größeren Leuchtturm Storoschno am Südostufer (drei Jahre früher gebaut und einen Meter höher).[5]

Geschichte

Die ungewöhnlich lange Bauzeit (1905–1910[6]) wurde dadurch verursacht, dass der Auftragnehmer, der die Ausschreibung gewonnen hatte, in Konkurs ging und es keine anderen gab, die bereit waren, ein so komplexes Projekt mit dem bescheidenen Budget zu realisieren.[4]

Der Leuchtturm von Ossinowezki diente während der Leningrader Blockade (1941–1944) als wichtiger Meilenstein auf der „Straße des Lebens“.[7] Jetzt gehört die Anlage in die Zuständigkeit des Verteidigungsministeriums, ist daher eingezäunt, aber nicht bewacht.[4][8]

Von 1987 bis 2010 leitete der älteste Leuchtturmwärter Russlands, Sergei Schuljatjew, den Betrieb.[9]

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI