Levis Swartbooi
namibischer Fußballspieler
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Levis Meraai Petrus Swartbooi (* 18. März 1984 in Walvis Bay, Südwestafrika), auch in der Schreibweise Meraai Swartbooi oder kurz Levis Swartbooi, ist ein ehemaliger namibischer Fußballspieler auf der Position eines Stürmers. Er war namibischer Nationalspieler.
| Levis Swartbooi | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Levis Meraai Petrus Swartbooi | |
| Geburtstag | 18. März 1984 | |
| Geburtsort | Walvis Bay, Südwestafrika | |
| Position | Stürmer | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2004–2006 | Blue Waters FC | |
| 2006–2009 | CD Primeiro de Agosto | |
| 2009–2011 | Orlando Pirates | |
| 2011–2017 | African Stars | |
| 2017–2019 | Orlando Pirates | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2007–2012 | Namibia | 9 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere
Verein
Seine Vereinskarriere begann Swartbooi 2004 im Kader des Erstligisten Blue Waters FC aus der Hafenstadt Walvis Bay. Ob er dem Verein bereits davor angehörte, ist aus den zugrundeliegenden Quellen hingegen nicht ersichtlich. In der Saison 2003/04 wurde er an der Seite von Rudolph Bester, Sydney Plaatjies und Paulus Shipanga namibischer Vizemeister. Im nationalen Pokal schied er mit der Mannschaft im Halbfinale mit 1:2 gegen die Ramblers aus Windhoek aus dem Turnier aus. Das anschließende Spiel um Platz 3 gewann er gegen die Auswahl der Golden Bees mit 3:1.[1] Ein Jahr später gewann er im Finale um den FNB Cup 2005 per Elfmeterschießen gegen African Stars seinen ersten Vereinstitel.[2] Anfang des Jahres 2006 schloss sich er sich in Angola dem Erstligisten CD Primeiro de Agosto aus der Hauptstadt Luanda an. Er gewann in seiner Debütsaison, an der Seite von Harry Milanzi, Locô und Aurélio Soares, die angolanische Meisterschaft 2006. Auch das Finale des Taça de Angola konnte er mit der Mannschaft gegen Benfica Luanda mit 4:3 i. E. gewinnen und somit sein erstes Double feiern.[3]
Anfang des Jahres 2007 stand er im Finale des Supertaça de Angola, welches zwar mit 5:2 nach Hin- und Rückspiel gewonnen, aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers jedoch zugunsten von Gegner Benfica Luanda gewertet wurde.[4] In der Meisterschaft wurde Swartbooi mit der Mannschaft hinter dem Stadtrivalen GD Interclube Vizemeister. Im nationalen Pokal unterlag er mit seinen Teamkollegen im Halbfinale dem späteren Pokalsieger Estrela Clube Primeiro de Maio mit 3:4 i. E.[5] In der CAF Champions League 2007 musste Swartbooi sich mit der Mannschaft bereits in der ersten Runde dem gabunischen Vertreter AS Mangasport aus Moanda mit 1:2 aus Hin- und Rückspiel geschlagen geben.[6] Auch im Jahr darauf konnte sein Team keinen Titel gewinnen und wurde Vizemeister.[7] Zwar überstand er mit der Mannschaft die erste Runde der CAF Champions League 2008 gegen den malischen Verein Stade Malien (2:1 nach Hin- und Rückspiel), scheiterte aber in der zweiten Runde am libyschen Vertreter al-Ittihad aus Tripolis mit 2:2 nach Hin- und Rückspiel durch die Auswärtstorregel.[8]
Noch vor Beginn der neuen Saison kehrte Swartbooi in seine namibische Heimat zurück und schloss sich dort den Orlando Pirates aus Windhoek an. In deine Debütsaison gewann er dort an der Seite von Romanus Shilongo, Johannes Seibeb und Mohamed Ouseb den nationalen Pokal. Im Finale besiegte die Mannschaft um Swartbooi die Auswahl der Eleven Arrows mit 3:2 i. E. Er selbst konnte dabei als erster Schütze den gegnerischen Keeper nicht bezwingen.[9] Ein Jahr später wurde er zum zweiten Mal in seiner Karriere namibischer Vizemeister, im Pokal schied er mit der Mannschaft bereits im Achtelfinale gegen den Civics FC durch ein 5:6 i. E. aus.[10] 2011 wechselte Swartbooi innerhalb der Liga zum Stadtrivalen African Stars, mit dem er in seiner Debütsaison den dritten Platz in der namibischen Meisterschaft belegte.[11] Im Pokal schied er mit der Auswahl im Viertelfinale gegen seinen vorherigen Verein Orlando Pirates mit 0:1 aus. Eine Saison später wurde er erneut Vizemeister und gewann an der Seite von Chris Katjiukua, Joslin Kamatuka und Jamu Ngatjizeko seinen zweiten Landespokal, als im Finale die Mannschaft der Mighty Gunners aus Otjiwarongo mit 2:0 geschlagen werden konnte.[12] Auch das Finale um den erstmals ausgetragenen NPL Cup entschied er mit der Mannschaft gegen den SK Windhoek (1:0) für sich entscheiden und feierte somit das zweite Double seiner Vereinskarriere.[13]
In der Saison 2013/14 verteidigte er den Landespokal mit der Mannschaft durch den Finalsieg gegen den Zweitligisten Citizens FC (3:2 i. E) erfolgreich. Im Finale des Supercup unterlag er mit der Auswahl der Mannschaft von Black Africa mit 2:3.[14] Ein Jahr später gewann er seine erste namibische Meisterschaft und schied im Landespokal im Halbfinale gegen die Orlando Pirates (3:4 i. E.) aus.[15] Er blieb im Kader der African Stars noch bis ins Jahr 2017.[16][17] Zur Saison 2017/18 kehrte er zu den Orlando Pirates zurück und beendete zwei Jahre später seine aktive Karriere.[18][19]
Nationalmannschaft
Sein Debüt für die namibische Fußballnationalmannschaft gab Swartbooi am 2. Juni 2007, im Rahmen der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2008 unter Trainer Ben Bamfuchile, gegen die Auswahl von Libyen (1:0).[20] Unter selbigem Trainer wurde er neben Collin Benjamin, Oliver Risser und Brian Brendell in das Aufgebot der Brave Warriors zur Endrunde in Ghana berufen und kam in den Partien gegen Marokko (5:1) und Guinea (1:1) zum Einsatz.[21][22][23] Zudem war er Teilnehmer am COSAFA Cup in den Jahren 2007 und 2009.[24][25] Seinen letzten Einsatz im Trikot der Brave Warriors absolvierte er am 25. Oktober 2009, im Rahmen des Cosafa Cup 2009 unter Trainer Tom Saintfiet, gegen Sambia (0:1).[26]
Erfolge
- Angolanischer Meister (1): 2006
- Angolanischer Pokalsieger (1): 2006
- Namibischer Meister (1): 2015
- Namibischer Pokalsieger (3): 2009, 2013, 2014
- FNB Cup (1): 2005
- NPL Cup (1): 2012
Weblinks
- Levis Swartbooi in der Datenbank von weltfussball.de
- Levis Swartbooi in der Datenbank von transfermarkt.de
- Levis Swartbooi in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)