Lewis Davey

britischer Sprinter From Wikipedia, the free encyclopedia

Lewis Davey (* 24. Oktober 2000 in Grantham) ist ein britischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat. 2022 wurde er Europameister in der 4-mal-400-Meter-Staffel und im Jahr darauf gewann er bei den Weltmeisterschaften in Budapest zwei Medaillen.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Lewis Davey
Nation Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag 24. Oktober 2000 (25 Jahre)
Geburtsort Grantham, England
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 44,91 s
Verein Newham & Essex Beagles
Trainer Karl Eve (bis 2019)
Lloyd Cowan (2019–2023)
Trevor Painter (seit 2023)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Paris 2024 4 × 400 m
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Silber Budapest 2023 4 × 400 m Mixed
Bronze Budapest 2023 4 × 400 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Gold München 2022 4 × 400 m
letzte Änderung: 14. September 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Lewis Davey im Jahr 2019, als er bei den U20-Europameisterschaften in Borås mit der britischen 4-mal-400-Meter-Staffel im Vorlauf nicht ins Ziel kam. 2021 gelangte er bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn mit 3:09,28 min auf den sechsten Platz im Staffelbewerb und im Jahr darauf siegte er bei den Europameisterschaften in München in 2:59,35 min gemeinsam mit Matthew Hudson-Smith, Charlie Dobson und Alex Haydock-Wilson. 2023 wurde er in 3:08,61 min Fünfter bei den Halleneuropameisterschaften in Istanbul. Im August gewann er bei den Weltmeisterschaften in Budapest in 2:58,71 min gemeinsam mit Alex Haydock-Wilson, Charlie Dobson und Rio Mitcham die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Frankreich und in der Mixed-Staffel sicherte er sich in 3:11,06 min gemeinsam mit Laviai Nielsen, Rio Mitcham und Yemi Mary John die Silbermedaille hinter den Vereinigten Staaten. Bei den World Athletics Relays 2024 in Nassau wurde er in 3:02,62 min Sechster in der Finalrunde über 4-mal 400 Meter und anschließend belegte er bei den Europameisterschaften in Rom in 3:13,97 min den fünften Platz in der Mixed-Staffel. Zudem belegte er mit der Männerstaffel in 3:01,89 min den siebten Platz. Im August gewann er bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit neuem Europarekord von 2:55,83 min im Finale gemeinsam mit Alex Haydock-Wilson, Matthew Hudson-Smith und Charlie Dobson die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Botswana.

2025 belegte er bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 3:10,84 min im Finale fünften Platz in der Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter und gelangte mit der Männerstaffel mit 3:03,05 min im Finale auf den sechsten Platz.

Persönliche Bestleistungen

  • 400 Meter: 44,91 s, 19. Juli 2025 in London
    • 400 Meter (Halle): 46,69 s, 18. Februar 2023 in Birmingham

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