Lexikon der Ägyptologie

Nachschlagewerk zur altägyptischen Hochkultur From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Lexikon der Ägyptologie (abgekürzt ) ist ein umfangreiches und umfassendes Fachlexikon zur Ägyptologie, das von 1975 bis 1992 im Harrassowitz-Verlag erschien.

Geschichte

Bereits 1960 begannen die Vorarbeiten zum ersten Band durch Eberhard Otto und Wolfgang Helck, der als Gründer und Hauptherausgeber des Lexikons gilt. Nach dem Tod von Eberhard Otto im Oktober 1974, kurz vor Abschluss des ersten Bandes, sprang Wolfhart Westendorf als Mitherausgeber ein. Insgesamt erschienen zwischen 1975 und 1992 im Harrassowitz-Verlag sechs Bände, die durch Indexbände sowie einen Band für Nachträge und Korrekturen ergänzt wurden.

Als kompaktere und modernisierte Ausgabe wurde Das Kleine Lexikon der Ägyptologie veröffentlicht.[1]

Beschreibung

Das Lexikon der Ägyptologie dient nach eigenen Angaben der Darstellung von Kultur und Geschichte des pharaonischen Ägypten. Nicht berücksichtigt werden dabei die griechisch-römische Zeit, das christliche Ägypten sowie das „Nachleben“ der ägyptischen Kultur. An dem Lexikon haben 277 Wissenschaftler, meist aus dem engeren Fachgebiet, aber auch aus Nachbardisziplinen mitgearbeitet. Die 3233 insgesamt enthaltenen Artikel sind überwiegend auf Deutsch verfasst, es finden sich daneben auch viele englische, seltener französische Artikel. Das Lexikon wurde nicht erstellt, um einen einheitlichen, konsistenten Wissenstand bereitzustellen, sondern enthält bewusst widersprechende Meinungen und Auffassungen.

Bibliografische Angaben

Siehe auch

Weitere Literatur

  • Wolfhart Westendorf: Bemerkungen und Korrekturen zum Lexikon der Ägyptologie. Selbstverlag, Göttingen 1989, OCLC 61985132.
  • Wolfhart Westendorf: Bemerkungen und Korrekturen zum Lexikon der Ägyptologie. Index. Selbstverlag, Göttingen 1990, OCLC 61985133.

Einzelnachweise

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