Leyton (Unternehmen)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leyton ist ein international tätiges Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Issy-les-Moulineaux, Frankreich.[2] Das Unternehmen ist heute mit Niederlassungen in mehreren Ländern weltweit vertreten, darunter auch in Deutschland. Das Unternehmen ist auf die Innovations- und Fördermittelberatung spezialisiert mit dem Ziel, die finanzielle, soziale und ökologische Leistungsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern.[4]
| Leyton | |
|---|---|
| Rechtsform | Société à capitaux privés |
| Gründung | 1997 |
| Sitz | Issy-les-Moulineaux, Frankreich[1] |
| Leitung | Maxime Jacquier[1] |
| Mitarbeiterzahl | 3.000[2] |
| Umsatz | 629 M €[3] |
| Branche | Unternehmensberatung |
| Website | leyton.com/de |
Geschichte
Leyton wurde 1997 in Paris, Frankreich, von François Gouilliard und Olivier de Beauminy gegründet. Von seinem Hauptsitz in Paris aus entwickelte sich das Unternehmen schrittweise zu einer international tätigen Beratungsgruppe und baute seine Präsenz außerhalb Frankreichs kontinuierlich aus. Heute beschäftigt Leyton über 3000 Mitarbeiter weltweit und ist in 18 Ländern in Europa, Afrika und Nordamerika vertreten, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Kanada, die USA, Italien und Großbritannien.[2]
Seit 2020 ist Leyton auch in Deutschland vertreten und verfügt über Standorte in Düsseldorf, München und Berlin. Die Tätigkeit in Deutschland umfasst unter anderem die Beratung zu steuerlicher Forschungsförderung, der Forschungszulage sowie zu weiteren nationalen und europäischen Förderinstrumenten.[5]
Mit dem Fokus auf Innovationsförderung ist Leyton auch ein Partner in der Technologie- und Innovationsförderung in Spanien und anderen europäischen Märkten. Ein Erfolg wurde in Spanien erzielt, wo viele Unternehmen den Fördertopf für Innovationen und Forschung bislang nicht vollständig ausgeschöpft haben.[6][7]
Forschungszulage
Die Forschungszulage ist ein steuerliches Förderinstrument in Deutschland zur Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Unternehmen und wurde im Jahr 2020 eingeführt.[8] Ziel der Maßnahme ist es, Investitionen in Innovation zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu stärken.[9]
Im Zuge wirtschaftspolitischer Reformen wurde die Forschungszulage durch das am 28. März 2024 in Kraft getretene Wachstumschancengesetz deutlich ausgeweitet.[10] Zu den zentralen Änderungen zählen die Erhöhung der Bemessungsgrundlage auf bis zu 10 Millionen Euro pro Wirtschaftsjahr sowie eine Anhebung der Förderquote für interne Personalkosten bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) von 25 auf 35 Prozent.[11]
Darüber hinaus wurden externe Auftragskosten stärker berücksichtigt und neue Fördermöglichkeiten für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter eingeführt.[12]
Ergänzend dazu verfolgt die Bundesregierung mit dem Investitionsbooster ein wirtschaftspolitisches Maßnahmenpaket, das aus mehreren steuerlichen und investitionsfördernden Reformen besteht.[13] Beratungsunternehmen wie Leyton unterstützen Unternehmen bei der Einordnung der gesetzlichen Regelungen sowie bei der Antragstellung im Rahmen der Forschungszulage.
Segelsponsoring
Leyton begann 2018 mit dem Sponsoring von Segelteams im Rahmen seines Engagements für soziale und ökologische Themen. In diesem Zusammenhang unterstützte das Unternehmen Regatten in verschiedenen internationalen Rennklassen, darunter Class40, Figaro, Ocean Fifty und IMOCA. Im Jahr 2019 ging Leyton eine Partnerschaft mit dem britischen Hochseesegler Sam Goodchild ein, um soziale und nachhaltige Themen im Segelsport zu fördern.[14]
2023 war Leyton Mitbegründer des Kollektivs We Sail for People and Planet, das gemeinsam mit dem Cybersicherheitsunternehmen Advens und TR Racing ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, sportliche Leistung mit sozialen und ökologischen Aspekten zu verbinden.[15]
Aktuell ist Leyton offizieller Partner des France SailGP Teams, das von Quentin Delapierre geführt wird.[4][16][17]