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Li Yuan (Sprachwissenschaftlerin)

Außerordentliche Professorin am Institut für German Studies der Zhejiang-Universität in Hangzhou (VR China); Diss. Techn. Univ. Berlin 2006 From Wikipedia, the free encyclopedia

Li Yuan (* 1972) ist eine chinesische Germanistin und Sprachwissenschaftlerin an der Zhejiang-Universität in Hangzhou. Sie leitet dort die Fakultät für Asiatische und Europäische Sprachen sowie das Institut für Deutschlandstudien und verantwortet das Zentrum für Global Competence.[1] 2025 wurde sie mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.[2][3]

Leben

Li Yuan studierte Germanistik in China und ist seit 1996 an der Zhejiang-Universität tätig, seit 2004 als außerordentliche Professorin.[4] Ab 2003 forschte und lehrte sie regelmäßig als Gastwissenschaftlerin und Doktorandin an der Technischen Universität Berlin und wurde im Juli 2006 promoviert.[4] An der TU Berlin war sie anschließend als Postdoktorandin mit einem Humboldt-Stipendium tätig.[1] Sie ist Professorin an der School of International Studies der Zhejiang-Universität.[5]

Wirken

Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen germanistische Linguistik, angewandte Linguistik, Interkulturalitätsforschung, Korpuslinguistik und KI-gestütztes Lernen.[5] In der Fremdsprachenerwerbsforschung setzt sie zur Weiterentwicklung von Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts in China moderne Verfahren der empirischen Datenanalyse ein. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach Deutsch als Fremdsprache.[1] Zu ihren Veröffentlichungen zählt das Buch Integrative Landeskunde. Ein didaktisches Konzept.[4] 2025 hob Deutschland.de in einem Portrait ihren Ansatz hervor, Perspektivenwechsel zu fördern und Chancen Künstlicher Intelligenz für das Deutschlernen zu nutzen.[6] Im Rahmen des Begleitprogramms zur Verleihung stellte sie ihre Arbeit 2025 in öffentlichen Gesprächsformaten beim Kunstfest Weimar und im Humboldt Forum in Berlin vor.[7][8]

Einzelnachweise

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