Lichtes Meer

Film von Stefan Butzmühlen (2015) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lichtes Meer ist ein Coming-of-Age-Film von Stefan Butzmühlen aus dem Jahr 2015. Der offizielle deutsche Kinostart war am 4. Februar 2016.[2]

TitelLichtes Meer
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Französisch, Englisch
Erscheinungsjahr2015
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Lichtes Meer
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Französisch, Englisch
Erscheinungsjahr 2015
Länge 79 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Stefan Butzmühlen
Drehbuch Stefan Butzmühlen,
Jan Künemund
Produktion Björn Koll
Musik Fabrizio Tentoni
Kamera Jonas Schmager
Schnitt Cristina Diz
Besetzung
  • Martin Sznur: Marek
  • Jules Sagot: Jean
  • Niels Melchior: Mareks Vater
  • Katharina Melchior: Mareks Mutter
  • Sarah Melchior: Mareks Schwester
  • Lisa Melchior: Mareks Schwester
Schließen

Handlung

Marek beginnt ein Praktikum auf einem Containerschiff. Voller Vorfreude verlässt er den Bauernhof der Eltern in Vorpommern und geht in Saint-Nazaire an Bord. Marek will die Freiheit kennenlernen und verliebt sich in den geheimnisvollen Matrosen Jean. Allmählich entwickeln sie eine Liebesbeziehung zueinander, doch lange währt die Harmonie nicht. Während Marek sich einen liebevollen Freund und Zuhörer wünscht, scheint Jean nur auf eine rein körperliche Affäre aus zu sein. Die beiden geraten nun öfter in Streit, bis Marek schließlich in einem Moment von Klarheit die Seefahrt aufgibt. Der Film endet mit einer letzten Einstellung, in der Marek aus seinem Hotelzimmer hinaus aufs Meer blickt und sich letztlich wieder dem Alltag zuwendet.[3]

Hintergrund

Für seinen zweiten Spielfilm nach Sleepless Knights fuhr Butzmühlen als Regisseur ein Jahr zuvor für einige Zeit selbst als Passagier auf einem Containerschiff, um die Tagesabläufe und die Stimmung der Matrosen zu erfassen. Als weitere Inspirationsquellen dienten unter anderem die autobiografischen Aufzeichnungen von Herman Melville, Autor von Moby-Dick, sowie der Roman Pêcheur d’Islande des Schriftstellers und Marineoffiziers Pierre Loti.[4]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI