Lichtgestalten

Film von Christian Moris Müller (2015) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lichtgestalten ist ein deutsches Filmdrama von Christian Moris Müller. Der Film hatte seine Uraufführung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis[2], wurde 2016 in den deutschen Kinos gezeigt[3] und international über Video-on demand veröffentlicht. Die Hauptrollen spielen Theresa Scholze und Max Riemelt[4].

TitelLichtgestalten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2016
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Lichtgestalten
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 81 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Christian Moris Müller Filmproduktion
Stab
Regie Christian Moris Müller
Drehbuch Christian Moris Müller
Produktion Christian Moris Müller
Musik Phillip Feneberg, Felix Raffel, Chandra Fleig
Kamera Mario Krause
Schnitt David J. Rauschning
Besetzung
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Handlung

Katharina und Steffen sind ein junges Paar in Berlin, das auf den ersten Blick ein erfülltes Leben führt: stabile Jobs, eine liebevolle Beziehung und eine großzügige Dachgeschosswohnung. Trotz dieser Sicherheit spüren sie den Wunsch nach radikaler Veränderung und einem Neuanfang.

Eines Nachts treffen sie die Entscheidung, alle Spuren ihres bisherigen Lebens zu vernichten, um irgendwo noch einmal ganz neu zu beginnen. Sie richten die Kamera auf sich und beginnen, mit der Umsetzung: Sie zerstören ihr Eigentum, schließen die Bankkonten und löschen all ihre digitalen Spuren. Dabei hoffen sie, dass später andere ihre Aufnahmen sehen und ihrem Beispiel folgen werden.

Die beiden haben sich vorgenommen, auch den engsten Freunden ihr geplantes Verschwinden zu verschweigen. Während um sie herum alle Zeichen ihrer Existenz in Stücke splittern, gerät das Paar zunehmend in einen emotionalen Konflikt. Die anfängliche Idee einer radikalen Lebensveränderung entwickelt sich zu einer Prüfung ihrer Beziehung und stellt ihre gemeinsame Zukunft in Frage.

Rezeption

Hervorgehoben wird die Qualität der Bild- und Tongestaltung des Films. Rudolf Worschech sagt dazu: „Ästhetisch ist Lichtgestalten sicherlich der mutigste, experimentellste und visionärste deutsche Spielfilm des letzten Jahres.“[5] Er führt aus: „Sehr suggestiv wirkt das, unterlegt mit einem Hauch von Gewitter oder Meeresrauschen. Und manchmal gibt es Bilder mit den beiden großartigen Darstellern Theresa Scholze und Max Riemelt im Stile helldunkler Stillleben.“[6]

Christian Schwarz spricht von einer Stimmung, die eine besondere Nähe zu den beiden Protagonisten erzeugt. Er schreibt: „Regisseur Christian Moris Müller ließ auf dieser Grundlage einen Film entstehen, der vor allem künstlerisch anspruchsvollen Kinogängern zusagen dürfte. Dabei setzt er auf starke, atmosphärische Bilder und ein gutes Sounddesign, gleichzeitig aber auch auf viele ruhige Passagen, in denen der Zuschauer ganz nah bei den Akteuren ist und an ihrem Innenleben teilhaben kann. Zu dieser Wirkung trägt auch die Kamera bei, die von den beiden Protagonisten bedient wird und ihre Wandlung dokumentieren soll. So gelingt es, ein hohes Maß an Intimität zu erzeugen.“[7]

Einzelnachweise

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