Liebe, Eifersucht und Rache
Film von Michael Brynntrup (1991)
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Liebe, Eifersucht und Rache (englischer Alternativtitel: Love, Jealousy and Revenge) ist ein deutscher Kurz-Experimentalfilm von Michael Brynntrup aus dem Jahr 1991.[1]
| Film | |
| Titel | Liebe, Eifersucht und Rache |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1991 |
| Länge | 7 Minuten |
| Produktionsunternehmen | MBC Filmproduktion (Berlin) |
| Stab | |
| Regie | Michael Brynntrup |
| Drehbuch | Michael Brynntrup |
| Musik | Dirk Schaefer |
| Kamera | Michael Brynntrup Ole Kurp |
| Schnitt | Michael Brynntrup |
| Besetzung | |
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Inhalt
Anhand einer Übungslektion im Sprachkurs 'Deutsch für Ausländer' verbindet der Kurzfilm Bild und Text zu einer szenischen Collage über Untertitel. "Du weißt ganz genau, daß jetzt viele Länder Filme in ihrer Sprache herstellen ... (Original mit Untertiteln). - You know that every film has its own language ... (subtitled original)"[2] Der provokative, ironische und spielerische Film aus den frühen 1990er-Jahren widmet sich Untertiteln und anderen Randphänomenen und unternimmt einen unterhaltsamen Versuch, die unterschiedlichen Ebenen von Film, Bildsprache, Sprache und Stimmung miteinander zu verknüpfen.[3] Die Abspanntitel werden über explizite pornografische Bilder eingeblendet.[4]
Produktion
Regie, Drehbuch, Produktion und Schnitt übernahm Michael Brynntrup; die Kamera führten Ole Kurp und Brynntrup. Die Produktionsfirma war Brynntrups MBC Filmproduktion.[1] Gedreht wurde im SchwuZ Berlin. Die Digitalisierung des Films wurde 2023 durch das Förderprogramm Filmerbe der Filmförderungsanstalt FFA gefördert.[5]
Veröffentlichung und Aufführungen
Die Uraufführung erfolgte im Februar 1992 im Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin.[6] Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin war der Film 2026 Teil des Programms TEDDY 40.[3]
Rezeption und Einordnung
Ein zeitgenössischer Beitrag in der taz (1996) beschreibt Liebe, Eifersucht und Rache als Mischung aus Telefonieren/Filmdiskurs und „Seventies-Pornotouch“ und stellt den Film in den Kontext einer Brynntrup-Werkschau.[7] Ulrich Wegenast diskutiert den Film als Beispiel dafür, wie explizite Hardcore-Pornografie in einem künstlerischen Kurzfilm eingesetzt wird, über die Positionierung der expliziten Bilder im Abspann und den Kontrast zur vorherigen Anlage.[4]
Auszeichnungen
Literatur
- Ulrich Wegenast: „All You Can Eat – Homosexuelle Pornografie und künstlerischer Film“. In: Freiburger FrauenStudien 15 (2004).[4]