Liebe, Tod und Teufel (1955)
Film von Richard Thorpe (1955)
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Liebe, Tod und Teufel (Originaltitel: The Adventures of Quentin Durward) ist ein britischer Ritterfilm von Richard Thorpe aus dem Jahr 1955. Er basiert auf dem Roman Quentin Durward von Walter Scott aus dem Jahr 1823.
| Film | |
| Titel | Liebe, Tod und Teufel |
|---|---|
| Originaltitel | The Adventures of Quentin Durward |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1955 |
| Länge | 101 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Richard Thorpe |
| Drehbuch | Robert Ardrey, George Froeschel |
| Produktion | Pandro S. Berman |
| Musik | Bronisław Kaper |
| Kamera | Christopher Challis |
| Schnitt | Ernest Walter |
| Besetzung | |
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Handlung
Im Jahr 1465 reist der verarmte schottische Ritter Quentin Durward nach Frankreich. Er hat einen Auftrag von seinem Onkel, der beabsichtigt, die junge und reiche Erbin Isabelle, Gräfin von Marcroy, zu heiraten. Die Ehe soll ein Bündnis zwischen dem Herzog von Burgund, Karl dem Kühnen, und Schottland festigen. Da Isabelle jedoch nicht mit diesem Plan einverstanden ist, flieht sie, um bei Karls Rivalen, König Ludwig XI. von Frankreich, Schutz zu suchen.
Auf dem Weg zum Hof des Königs versucht Quentin, das Leben eines Zigeuners zu retten, scheitert jedoch. Der Bruder des Zigeuners, Hayraddin, ist ihm dennoch dankbar. Ludwig XI. hatte die Hinrichtung des Zigeuners als burgundischen Spion angeordnet. Da der König ehrlichen Männern wie Quentin misstraut, befiehlt er ihm, Frankreich zu verlassen. Quentin weigert sich jedoch, da er seine Mission erfüllen will. Er wird von Ludwig beauftragt, Isabelle zu beschützen und zu begleiten. Auf ihrer Reise verlieben sich Quentin und Isabelle, doch Quentin fühlt sich durch sein Versprechen an seinen Onkel gebunden.
Isabelle wird von dem skrupellosen Grafen Wilhelm von der Mark entführt, der beabsichtigt, sie gegen ihren Willen zu heiraten, um ihr Erbe an sich zu reißen. Quentin gelingt es, Isabelle zu befreien. In einem Duell in einem brennenden Glockenturm tötet er Wilhelm von der Mark. Als König Ludwig XI. in die Gewalt des Herzogs von Burgund gerät, befreit ihn Quentin durch Vorlage des abgetrennten Kopfes von Wilhelm von der Mark, der die Intrige bestätigt. Aus Dankbarkeit gibt Ludwig XI. schließlich seine Zustimmung zur Heirat von Quentin und Isabelle.
Produktion
Der Film wurde an Originalschauplätzen in England, wie Bodiam Castle, sowie in Frankreich, unter anderem auf dem Gelände der Schlösser Chambord, Chenonceau und Maintenon, gedreht.
Rezeption
Kinokasse
Das Einspielergebnis von 2.175.000 US-Dollar in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie 1.517.000 US-Dollar in anderen Märkten blieb hinter den Erwartungen von MGM zurück und führte zu einem Verlust von 1.226.000 US-Dollar.[1]
Kritiken
„Eine nur streckenweise vergnügliche Ritter-und-Räuberballade“, befand das Lexikon des internationalen Films.[2] Das Fazit von Cinema war ähnlich verhalten: „Schön anzusehen, doch erzählerisch steif.“[3]