Liethstraße 8 (Kreiensen)

denkmalgeschützter Profanbau im Einbecker Ortsteil Kreiensen, Niedersachsen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude Liethstraße 8 im niedersächsischen Kreiensen wurde um 1850 errichtet. Stand 2025 wird es zu Wohnzwecken genutzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.[1]

Liethstraße 8, Nebengebäude
Hauptgebäude Liethstraße 8, Westseite

Straßenführung

Im Jahr 1910 wurde die Liethstraße ab dem Grundstück der Familie Brodtmann (Haus-Nr. 8) neu gebaut, weil der mit Schranken gesicherte Bahnübergang zwischen der Liethstraße und Billerbecker Straße durch den zunehmenden Schienenverkehr unakzeptabel beeinträchtigt worden war. Die neue Straße überquert seitdem die Eisenbahn mit einer Brücke. Dazu wurde ein Damm aufgeschüttet und von der Eisenbahnwerkstatt Kreiensen eine genietete Brücke über die Bahngleise errichtet.[2]

Baubeschreibung

Die L-förmige Anlage besteht aus einem größeren, traufständigen Haupthaus mit einem kleineren, giebelständigen Nebentrakt. Beide sind in Fachwerk ausgeführt. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig, der Nebentrakt eingeschossig. Beide haben ein mit roten Ziegeln gedecktes Satteldach. Das Haupthaus hat an der westlich gelegenen Dachhälfte zwei Gauben, an der Ostseite ein Zwerchhaus. Der Nebentrakt verfügt ebenfalls über zwei Gauben, die nach Süden gerichtet sind. Die nördliche Fassade des Haupttraktes ist mit roten Ziegeln verkleidet. Das Obergeschoss ist straßenseitig mit einer Holz verschalt, ebenso auch die Giebelseite des Nebentraktes. Im Jahr 2025 wurde das Gebäude renoviert, seitdem zeigt es sich in gelblichem Anstrich mit blau abgesetzten Fachwerkbalken und Holzverschalung.

Siehe auch

Commons: Liethstraße 8 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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