Lim Kok Leong

malaysischer Snookerspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Lim Kok Leong (chinesisch 林谷良; * 17. Mai 1995)[2] ist ein malaysischer Snookerspieler aus Butterworth im Bundesstaat Penang. Er gewann im Jahr 2022 die Amateurweltmeisterschaft. 2024 qualifizierte er sich für die World Snooker Tour, trat aber nur zweimal an. Lim ist dreifacher malaysischer Meister.

Schnelle Fakten Profitour-Erfolge, Weltranglistenplatzierungen ...
Lim Kok Leong
Geburtstag 17. Mai 1995 (30 Jahre)
Nationalität Malaysia Malaysia
Profi 2024–2026
Preisgeld 3.000 £ (Stand: 2. Mai 2026)
Höchstes Break 99[1] (Asia-Oceania Q School 2024/1)
Century Breaks 0 (Stand: 2. Mai 2026)
Profitour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 116
Aktuell 128 (Stand: 6. April 2026)
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Karriere

Lim Kok Leong kam mit 7 Jahren zum Snooker, weil sich im selben Gebäude, in dem sein Vater einen Laden betrieb, ein Billardzentrum befand. Mit 13 Jahren begann er, an Turnieren teilzunehmen und nach zwei weiteren Jahren bekam er Unterricht bei Ooi Chin Kay, zweimaliger Landesmeister und Asienmeister 1994.[3][4] Mit knapp 20 Jahren trat er erstmals bei einem großen internationalen Turnier an, als die Asienmeisterschaft 2015 in Kuala Lumpur stattfand. Auf Anhieb erreichte er das Viertelfinale. Im selben Jahr gewann er zusammen mit Moh Keen Hoo seinen ersten großen Titel bei der Teamweltmeisterschaft in Pakistan.[5] Im Inland gehörte er zu den besten Spielern, es dauerte aber weitere drei Jahre, bis er wieder an einem größeren Turnier im Ausland teilnahm. Bei der offenen Australienmeisterschaft kam er 2018 und erneut ein Jahr darauf unter die letzten acht und schlug dabei unter anderem den australischen Ex-Profi Vinnie Calabrese. 2019 holte er sich auch erstmals den Titel des nationalen Meisters. Er vertrat sein Land im selben Jahr bei den Südostasienspielen und gewann die Goldmedaille im Doppel wiederum mit Moh Keen Hoo.

Zwei Jahre Corona-Pandemie unterbrachen insbesondere in Asien durch Restriktionen den Amateurbetrieb. Bei der nächsten Malaysia-Meisterschaft 2022 verteidigte er seinen nationalen Titel mit einem Finalsieg gegen Thor Chuan Leong, einen der erfolgreichsten Spieler seines Landes. Bei den Südostasienspielen gewann er diesmal Silber im Einzel und die Goldmedaille im 6-Red-Snooker. Außerdem holte er sich mit Moh Keen Hoo zum zweiten Mal den Titel der Teamweltmeister. Danach nutzte er die Gelegenheit, bei der neu auf Asien ausgeweiteten Q School teilzunehmen, bei der die Qualifikation für die Profitour erlangt werden konnte. Allerdings verlor er in beiden Turnieren gegen die Spieler, die anschließend die Qualifikation schafften.

Im Herbst 2022 trat Lim bei Kontinental- und Weltmeisterschaften an. Dem Halbfinale in Asien im 6-Red folgte im November der größte Erfolg seiner Amateurkarriere: Bei der Amateurweltmeisterschaft in der Türkei erreichte er das Finale und mit einem 5:0-Sieg über den Iraner Amir Sarkhosh gewann er als erster Malaysier den Titel. Nach dem Jahreswechsel ließ er noch das Halbfinale bei der Asienmeisterschaft und drei Medaillen bei den Südostasienspielen folgen. Schließlich trat er 2024 erneut bei der Q School Asia an. Diesmal gewann er gleich im ersten Turnier und bekam dadurch die Startberechtigung für zwei Jahre auf der Profitour. Er war der vierte Profi aus Malaysia.[6]

In die Saison 2024/25 stieg der Malaysier mit Verzögerung ein; erst Ende Juli und Anfang August bestritt er zwei Qualifikationsspiele, gegen Anthony Hamilton gelang ihm dabei sein erster Profisieg mit 4:1. Statt bei den British Open anzutreten, kehrte er aber in die Heimat zurück und verzichtete auf die weitere Teilnahme an der Profitour.

Noch im August sicherte er sich seinen dritten nationalen Meistertitel. Danach trat er auch weiter bei internationalen Turnieren an, aber nur noch auf Amateurebene und im asiatischen Raum.

Erfolge

Amateurturniere:

Südostasienspiele:

  • Einzel: Silber (2021), Bronze (2023)
  • Doppel (mit Moh Keen Hoo): Gold (2019), Silber (2023)
  • 6-Red-Snooker: Einzel-Gold (2021), Doppel-Bronze (2023, mit Moh Keen Hoo)

Quellen

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