Lina Alsmeier

deutsche Volleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Lina Alsmeier (* 29. Juni 2000 in Nordhorn) ist eine deutsche Volleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Vereine ...
Lina Alsmeier
2022 beim SSC Palmberg Schwerin
Porträt
Geburtsdatum 29. Juni 2000
Geburtsort Nordhorn, Deutschland
Größe 1,89 m
Position Universal
Vereine
2007–2017
2016
2016–2020
2020–2023
2023–2024
seit 2024
FC 47 Leschede
SCU Emlichheim
USC Münster
SSC Palmberg Schwerin
Il Bisonte Firenze
Igor Gorgonzola Novara
Nationalmannschaft

seit 2019
U18/U19-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2018
2021
2021, 2023
2025
2025
Schul-Vizeweltmeisterin
Siegerin VBL-Supercup
DVV-Pokalsiegerin
CEV-Pokalsiegerin
Volleyballerin des Jahres
Stand: 30. Oktober 2025
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Karriere

Alsmeier spielte in ihrer Jugend Volleyball beim FC 47 Leschede in Emsbüren.[1] Mit einem Zweitspielrecht kam sie als Fünfzehnjährige im Frühjahr 2016 auch beim Zweitligisten SCU Emlichheim zum Einsatz.[2] Im Sommer 2016 wechselte die Universalspielerin ins Volleyball-Internat nach Münster und spielte mit der zweiten Mannschaft des USC Münster eine Saison in der zweiten Bundesliga Nord.[2] Sie spielte auch in der deutschen U18/U19-Nationalmannschaft, mit der sie 2017 bei der U18-Europameisterschaft in den Niederlanden und bei der U18-Weltmeisterschaft in Argentinien jeweils Platz sechs erreichte.[3]

Alsmeier 2019 beim USC Münster

2017 rückte sie in den Erstliga-Kader des USC auf.[4] Der Verein kam im DVV-Pokal 2017/18 und in den Bundesliga-Playoffs jeweils das Viertelfinale. Mit dem Pascal-Gymnasium Münster wurde Alsmeier 2018 Zweite bei der Schul-Weltmeisterschaft im tschechischen Brünn.[5] Außerdem wurde sie bei der U19-Europameisterschaft in Albanien erneut Sechste.[6] Die Saison 2018/19 endete für Münster in beiden nationalen Wettbewerben wieder im Viertelfinale.

Im August 2019 hatte Alsmeier beim Länderspiel in Münster gegen Polen ihren Einstand in der A-Nationalmannschaft.[7] Der USC Münster unterlag im DVV-Pokal 2019/20 im Achtelfinale und stand beim Saisonabbruch der Bundesliga auf dem fünften Platz. 2020 wechselte die Universalspielerin zum Ligakonkurrenten SSC Palmberg Schwerin.[2] Mit Schwerin gewann sie den DVV-Pokal 2020/21 und kam ins Playoff-Halbfinale. 2021/22 musste sich der Verein im Pokal-Achtelfinale und erneut im Playoff-Halbfinale geschlagen geben. 2022/23 gelang Schwerin der erneute Pokalsieg, bevor es in der Bundesliga-Saison den nächsten dritten Platz gab. Mit dem DVV-Team spielte sie in der Nations League.[8] Bei der Europameisterschaft 2023 kam sie mit Deutschland ins Achtelfinale.[8]

Anschließend wechselte Alsmeier zum italienischen Erstligisten Il Bisonte Firenze.[9] In der Saison 2024/25 spielte sie bei Igor Gorgonzola Novara und gewann mit dem Verein den CEV-Pokal.[10] Mit der Nationalmannschaft erreichte sie bei der Weltmeisterschaft in Thailand das Achtelfinale.[11] Im Oktober 2025 wurde sie als Volleyballerin des Jahres ausgezeichnet.[12]

Commons: Lina Alsmeier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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