Linden Hall

Australische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Linden Hall (* 20. Juni 1991 in Sunbury) ist eine australische Leichtathletin, die sich auf den 1500-Meter-Lauf spezialisiert. Sie war eine Zeit lang Inhaberin der Ozeanienrekorde über 1500 Meter und im Meilenlauf.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Linden Hall

Linden Hall im Jahr 2022
Linden Hall im Jahr 2022

Nation Australien Australien
Geburtstag 20. Juni 1991 (34 Jahre)
Geburtsort Sunbury, Australien
Größe 167 cm
Karriere
Disziplin 1500-Meter-Lauf
Bestleistung 3:56,33 min
Verein Athletics Essendon
Trainer Bruce Scriven
Status aktiv
Medaillenspiegel
Crosslauf-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Crosslauf-Weltmeisterschaften
Gold Tallahassee 2026 Mixed-Staffel
letzte Änderung: 12. Januar 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Linden Hall bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro, bei denen mit 4:05,81 min im Halbfinale ausschied. Im Jahr darauf nahm sie an den Weltmeisterschaften in London teil, scheiterte dort aber mit 4:10,54 min bereits in der ersten Runde. 2018 nahm sie erstmals an den Commonwealth Games im heimischen Gold Coast teil und wurde dort in 4:03,67 min Vierte. Im Laufe der Saison stellte sie bei Meetings der IAAF Diamond League zwei neue Ozeanienrekorde aus. Im September belegte sie beim Leichtathletik-Continentalcup in Ostrava in 4:18,82 min Platz fünf. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha bis ins Halbfinale und schied dort mit 4:06,39 min aus. 2020 siegte sie in 4:05,16 min beim Sydney Track Classic und im Jahr darauf siegte sie in 4:02,02 min beim Canberra Track Classic, ehe sie beim Sydney Track Classic in 2:01,27 min im 800-Meter-Lauf siegte. Anfang April unterbot sie erstmals die Vier-Minuten-Marke und qualifizierte sich damit für die Olympischen Sommerspiele in Tokio und gelangte dort bis ins Finale und belegte dort mit persönlicher Bestzeit von 3:59,01 min den sechsten Platz.[1] Anschließend wurde sie beim Prefontaine Classic in 3:59,73 min Zweite, wie auch bei der Athletissima in 4:02,95 min, ehe sie beim Memorial Van Damme nach 4:21,38 min auf Rang drei über die Meile einlief.

2022 startete sie erstmals bei Wettkämpfen über 1500 m in der Halle und klassierte sich im März bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 4:06,34 min auf dem sechsten Platz. Im Juli schied sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 4:04,65 min im Halbfinale aus und anschließend belegte sie bei den Commonwealth Games in Birmingham in 4:05,09 min den vierten Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 4:03,96 min im Halbfinale aus und kurz darauf wurde sie bei der Xiamen Diamond League in 3:57,92 min Dritte. Zum Saisonabschluss verbesserte sie beim Prefontaine Classic den Ozeanienrekord auf 3:56,92 min. 2024 verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit 4:09,83 min den Finaleinzug über 1500 Meter und im August schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 4:09,05 min in der Hoffnungsrunde aus. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 8:44,99 min auf den neunten Platz über 3000 Meter. Im Juni siegte sie in 8:30,01 min über 3000 Meter bei der Bauhaus-Galan über 3000 Meter und gelangte bei Weltklasse Zürich mit 3:57,44 min auf Rang drei über 1500 Meter. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 4:01,65 min im Halbfinale über 1500 Meter aus und gelangte über 5000 Meter mit 15:04,03 min im Finale auf den elften Platz. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2026 in Tallahassee wurde siegte sie in 22:23 min in der Mixed-Staffel.[2]

In den Jahren 2018 und 2021 wurde Hall Australische Meisterin im 1500-Meter-Lauf. Sie absolvierte ein Studium der Diätwissenschaften an der Florida State University sowie einen Masterlehrgang an der Monash University.

Persönliche Bestleistungen

  • 800 Meter: 1:59,22 min, 27. März 2021 in Brisbane
    • 800 Meter (Halle): 2:13,11 min, 25. Januar 2014 in Albuquerque
  • 1000 Meter: 2:35,12 min, 4. August 2023 in Bern
  • 1500 Meter: 3:56,33 min, 22. August 2025 in Brüssel
    • 1500 Meter (Halle): 4:06,34 min, 19. März 2022 in Belgrad
  • Meile: 4:19,58 min, 19. Juli 2025 in London
  • 3000 Meter: 8:30,01 min, 15. Juni 2025 in Stockholm
    • 3000 Meter (Halle): 8:35,17 min, 31. Januar 2025 in Boston
  • 5000 Meter: 14:43,61 min, 24. Mai 2025 in Los Angeles
    • 5000 Meter (Halle): 14:58,43 min, 15. Februar 2025 in Boston (australischer Rekord)

Einzelnachweise

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